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| Verband
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Marine-Panzerjägerabteilung 1
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| Die Marine-Panzerjägerabteilung 1 war ein spezialisierter Verband der Marine-Schützen-Verbände, der in der Endphase des Krieges zur Abwehr gepanzerter Durchbruchsversuche an den Landfronten der Marine-Stützpunkte aufgestellt wurde. Sie fungierte als mobile Panzerabwehr-Reserve, um die strategisch wichtigen U-Boot-Bunker und Werftanlagen gegen herannahende alliierte Panzereinheiten zu sichern.
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| Entstehung, Funktion und Ende
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| Aufstellung: |
Formiert in der Endphase des Krieges aus überschüssigem Personal der Flotte und der Werften. Die Abteilung wurde im Schnellverfahren für den infanteristischen Erdkampf umgeschult und mit Panzerabwehrwaffen ausgerüstet.
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| Standort: |
Einsatz in den belagerten Festungsbereichen und Marine-Stützpunkten; Sicherung der rückwärtigen Landzugänge und Hauptkampflinien (HKL) vor den Bunkeranlagen der U-Boot-Waffe.
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| Technik: |
Ausstattung mit Panzerabwehrkanonen (Pak 38/40) sowie Nahbekämpfungsmitteln wie Panzerfaust und Panzerschreck. Fokus auf der Errichtung von Panzersperren und Hinterhaltstellungen im verbauten Gelände.
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| Ende 1945: |
Nach den schweren Abwehrkämpfen in den eingeschlossenen Festungen löste sich die Abteilung bei der Gesamtkapitulation im Mai 1945 auf; Teile des Personals gingen in alliierte Gefangenschaft.
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| Spezifische Merkmale & Sicherung
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| Bunkerschutz: |
Primärer Einsatzschwerpunkt war die Verteidigung der Landseite der U-Boot-Stützpunkte, um eine Einkesselung der Werft- und Versorgungsanlagen durch feindliche Panzerspitzen zu verhindern.
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| Erdkampf-Umschulung: |
Das Personal bestand oft aus hochqualifizierten Technikern und Spezialisten, die unter dem Druck der Landfront-Bedrohung kurzfristig zu Panzerjägern im infanteristischen Einsatz umfunktioniert wurden.
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| Taktische Koordination: |
Enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Festungskommandanten zur Bildung von Riegelstellungen und zur Sicherung der Evakuierungswege für das verbliebene Marine-Material.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Stützpunkt-Sicherung: |
Die Panzerjäger hielten die Landfronten so lange offen, bis die letzten einsatzfähigen U-Boote die bedrohten Häfen verlassen oder kriegswichtige Anlagen zerstört werden konnten.
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| Personal-Ersatz: |
Die Abteilung bündelte das in den Stützpunkten verbliebene Personal der U-Flottillen und Werften zur Verteidigung ihrer eigenen logistischen Basis gegen die vorrückenden Landstreitkräfte.
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| Rückraum-Schutz: |
Sicherung gegen Sabotage- und Kommando-Unternehmen, die im Schutz gepanzerter Vorstöße versuchten, die technische Infrastruktur der U-Boot-Waffe intakt zu übernehmen.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 61-II |
Akten der Marine-Schützen-Verbände: Aufstellungsbefehle und taktische Unterstellung der Marine-Panzerjägerabteilungen an den Landfronten.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Nachweise über die Umkommandierung von Marine-Spezialpersonal zu den Panzerjäger-Einheiten der Marine-Infanterie.
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| BArch RHD 18 |
M.Dv. 32: Offizielle Dienstvorschrift zur Regelung der Kompetenzen zwischen bordgebundenen Einheiten und den Marine-Landverbänden.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
"Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel Marine-Infanterie: Gliederung der Panzerjägerabteilungen).
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| Tessin, Georg |
"Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS" (Details zur Aufstellung der Marine-Panzerjägerabteilung 1).
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| Bredow, Claus |
"Die Marine-Infanterie" (Standardwerk zur Organisation und den taktischen Aufgaben der Marineeinheiten im landgebundenen Abwehrkampf).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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