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Daressalam: Unterschied zwischen den Versionen

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'''<small>!!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten [[Anmerkungen für Kriegsschiffe|Klick hier → Anmerkungen]] !!!</small>'''
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| || colspan="3" | !!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten/Please pay attention to the notes [[Anmerkungen für Kriegsschiffe|Klick hier → Anmerkungen für Kriegsschiffe]] !!!
  
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! Datenblatt:
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! colspan="3" | '''Daressalam'''
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| Nationalität: || Deutsches Reich
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| Schiffstyp: || Fracht-Passagierschiff - Zielschiff - Schnellbootbootbegleitschiff - Wohnschiff
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| Klasse: || /
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| Bauwerft: || Deutsche Werft AG, Hamburg
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| Kiellegung: || 18.04.1938
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| Stapellauf: || 18.01.1939
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| Indienststellung: || 25.08.1941 (Kriegsmarine)
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| || colspan="3" | Die '''DARESSALAM''' war ein Wohnschiff der deutschen Kriegsmarine. Ursprünglich als Fracht-Passagierschiff >>Savas<< für die Türkei gebaut, jedoch nicht mehr abgeliefert.
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| Tonnage: || 6.133 BRT - 5.000 t
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| Länge: || 121,76 m
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| Breite: || 16,5 m
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| Tiefgang: || 6,62 m
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| Besatzungsstärke: || Das Schiff konnte bis zu 629 Passagiere aufnehmen
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! colspan="3" | Maschinenanlage
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| Maschine: || 1 x 6-Zylinder-Zweitakt-Dieselmotor der Marke MAN
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| Leistung: || 4.500 PS
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| Höchstgeschwindigkeit: || 16 kn (29,63 km/h)
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! colspan="3" | Bewaffnung
 
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| || colspan="3" | Das Dampfer wurde bei Blohm &. Voss in Hamburg gebaut
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| Artillerie: || 2 bis 4 x 2-cm-Flak (mehrere MG 34 oder MG 42)
 
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| || colspan="3" | Das Schiff hatte eine Verdrängung von 6.133 BRT (5.000 t). Er war 121,79 m lang, 16,05 m breit und hatte einen Tiefgang 6,62 m. Es konnte 629 Passagiere aufnehmen. Der Dampfer hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 16 kn.
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| Torpedobewaffnung: || /
 
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| U-Boot-Abwehr: || -
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| Ortung: || -
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! colspan="3" | Einsatzgeschichte:
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| colspan="3" | Ursprünglich als Fracht-Passagierschiff Savas für die Türkei gebaut, jedoch nicht mehr abgeliefert. Bis zum 05.03.1940 diente es bei der Afrika Linie. Von der Kriegsmarine beschlagnahmt, wurde es ab 25.08.1941 Hilfsbei- und Zielschiff bei der [[26. U-Flottille]] in Pillau.  Ab dem 01.01.1943 diente es bei den U-Flottillen in Memel.
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| colspan="3" | Ab dem 16.07.1944 wurde die Daressalam Schnellbootbootbegleitschiff und anschließend Wohnschiff für die Kriegsmarine. Am 16.09.1944 bekam das Schiff in Kiel-Blücherbrücke einen Bombentreffer und die Brücke brannte aus.
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| colspan="3" | Das Wohnschiff Daressalam war Schauplatz eines verheerenden Brandunglücks, das am 13.01.1945 an der Blücherbrücke in Kiel stattfand. Dieses Ereignis ist besonders tragisch, da es hochrangige Verluste unter den U-Boot-Kommandanten forderte.
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| colspan="3" | In der Nacht vom 12. auf den 13.01.1945 brach an Bord der Daressalam ein Feuer aus, das sich rasch ausbreitete und drei namhafte U-Boot-Kommandanten das Leben kostete.
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| colspan="3" | Hergang und Ursache
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| colspan="3" | Situation: In der Unglücksnacht war eine Filmvorführung im großen Unterhaltungsraum geplant, die jedoch durch einen Fliegeralarm unterbrochen wurde.
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| colspan="3" | Ausbruch: Nach Ende des Alarms sollte die Vorführung fortgesetzt werden, als das Feuer im Bereich des Unterhaltungsraums unterhalb der Brücke ausbrach.
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| colspan="3" | Verlauf: Die schnelle Ausbreitung wurde durch die lichtdichten, brennbaren Vorhänge begünstigt, die den Raum verdunkelten. Das Schiff brannte teilweise aus, wurde jedoch später gehoben.
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| colspan="3" | Während das Feuer das Schiff schwer beschädigte, konzentrierten sich die Verluste auf den Bereich des Unterhaltungsraums, in dem sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs zahlreiche Offiziere und Besatzungsmitglieder aufhielten.
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| colspan="3" | Aufschlüsselung der Verluste
 
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| || colspan="3" | '''Einsatzgeschichte'''
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| colspan="3" | Offiziere: Unter den neun Toten befanden sich die drei bereits genannten hochdekorierten U-Boot-Kommandanten (Ritterkreuzträger): [[Wilhelm Franken]], [[Siegfried Lüdden]] und [[Georg von Bitter]].
 
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| || colspan="3" | Bis zum 05.03.1940 diente es bei der Afrika Linie. Von der Kriegsmarine beschlagnahmt, wurde es ab 25.08.1941 Hilfsbei- und Zielschiff bei der [[26. U-Flottille]] in Pillau.  Ab dem 01.01.1943 diente es bei den U-Flottillen in Memel.
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| colspan="3" | Stammbesatzung und Lehrgangsteilnehmer: Die weiteren sechs Todesopfer setzten sich aus Mitgliedern der Stammbesatzung des Wohnschiffes sowie Angehörigen der in der Ausbildung befindlichen U-Boot-Besatzungen zusammen.
 
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| || colspan="3" | Ab dem 16.07.1944 wurde die Daressalam S-Bootbegleitschiff und anschließend Wohnschiff für die Kriegsmarine. Am 16.09.1944 bekam das Schiff in Kiel-Blücherbrücke einen Bombentreffer und die Brücke brannte aus.  
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| colspan="3" | Verletzte: Eine genaue Zahl der Verletzten (Rauchgasvergiftungen und Verbrennungen) ist in den Kriegstagebüchern nicht exakt beziffert, es wird jedoch von mehreren Dutzend Personen ausgegangen, die medizinisch im Marinelazarett Malente oder in Kieler Kliniken versorgt werden mussten.
 
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| || colspan="3" | Am 13.01.1945 brach ein Brand aus bei denen 3 U-Boot-Kommandanten ums Leben kamen ([[Georg von Bitter]], [[Wilhelm Franken]] und [[Siegfried Lüdden]]).
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| colspan="3" | Vorangegangene Beschädigung
 
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| || colspan="3" | '''Ein Bericht zum Brand'''
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| colspan="3" | Bereits am 16. September 1944 war das Schiff bei einem Luftangriff auf Kiel durch einen Bombentreffer im Brückenbereich schwer beschädigt worden und ausgebrannt.
 
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| || colspan="3" | Das Unglücksschiff war die "Daressalam". Es diente in Kiel als Wohnschiff. Ursprünglich war es Frachtschiff, dass auch Passagiere beförderte. Der Unglücksraum, in dem unser Kommandant ein Opfer wurde, war der Unterhaltungsraum für Passagiere der in einem großem Halbkreis den Raum unter der Brücke einnahm. Die großen Fenster konnten bei Filmvorführungen mit lichtdichten Vorhängen verdeckt werden. In der Unglücksnacht sollte ein Film vorgeführt werden, doch gab es kurz vorher Fliegeralarm. Das Schiff mußte verlassen werden. Nach dem Alarm sollte die Vorführung des Filmes erfolgen. Als sich der Unterhaltungsraum sich zu füllen begann, kam es zu einer Filmexplosion. Bei Filmexplosionen im geschlossenem Raum gibt es wegen der plötzlichen Stichflamme und dem sofortigen Sauerstoffentzug aus der Luft keine Rettung mehr. Die Menschen, die im Unterhaltungsraum waren, erstickten qualvoll.
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| colspan="3" | '''Ein Bericht zum Brand'''
 
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| || colspan="3" | Die Tragik für unseren Kommandanten war, daß er an diesem Abend aushilfsweise für einen Offizierskameraden dessen Dienst als OvD übernommen hatte und sich deshalb im Unglücksraum befand.. Ein Versuch, das Fensterglas zu zerschlagen, mißglückte. So konnten sich aus dem Raum nur wenige Menschen retten, die sich in der Nähe des Ausgangs befanden und sich robbend zum Ausgang haben bewegen können.
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| colspan="3" | Das Unglücksschiff war die "Daressalam". Es diente in Kiel als Wohnschiff. Ursprünglich war es Frachtschiff, dass auch Passagiere beförderte. Der Unglücksraum, in dem unser Kommandant ein Opfer wurde, war der Unterhaltungsraum für Passagiere der in einem großem Halbkreis den Raum unter der Brücke einnahm. Die großen Fenster konnten bei Filmvorführungen mit lichtdichten Vorhängen verdeckt werden. In der Unglücksnacht sollte ein Film vorgeführt werden, doch gab es kurz vorher Fliegeralarm. Das Schiff mußte verlassen werden. Nach dem Alarm sollte die Vorführung des Filmes erfolgen. Als sich der Unterhaltungsraum sich zu füllen begann, kam es zu einer Filmexplosion. Bei Filmexplosionen im geschlossenem Raum gibt es wegen der plötzlichen Stichflamme und dem sofortigen Sauerstoffentzug aus der Luft keine Rettung mehr. Die Menschen, die im Unterhaltungsraum waren, erstickten qualvoll.
 
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| colspan="3" | Die Tragik für unseren Kommandanten war, daß er an diesem Abend aushilfsweise für einen Offizierskameraden dessen Dienst als OvD übernommen hatte und sich deshalb im Unglücksraum befand.. Ein Versuch, das Fensterglas zu zerschlagen, mißglückte. So konnten sich aus dem Raum nur wenige Menschen retten, die sich in der Nähe des Ausgangs befanden und sich robbend zum Ausgang haben bewegen können.
 
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| || colspan="3" | 1945 wurde das Schiff nach Hamburg geschleppt. 1947 US-Beute, 1953 britische >>Sheernes<<.
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| colspan="3" | Aus dem Internet stückchenweise zusammengetragen. Sehr schwierig etwas über das Schiff zu finden.
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Aktuelle Version vom 10. Februar 2026, 08:30 Uhr

!!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten/Please pay attention to the notes Klick hier → Anmerkungen für Kriegsschiffe !!!
Datenblatt: Daressalam
Nationalität: Deutsches Reich
Schiffstyp: Fracht-Passagierschiff - Zielschiff - Schnellbootbootbegleitschiff - Wohnschiff
Klasse: /
Bauwerft: Deutsche Werft AG, Hamburg
Kiellegung: 18.04.1938
Stapellauf: 18.01.1939
Indienststellung: 25.08.1941 (Kriegsmarine)
Schiffsmaße
Tonnage: 6.133 BRT - 5.000 t
Länge: 121,76 m
Breite: 16,5 m
Tiefgang: 6,62 m
Besatzungsstärke: Das Schiff konnte bis zu 629 Passagiere aufnehmen
Maschinenanlage
Maschine: 1 x 6-Zylinder-Zweitakt-Dieselmotor der Marke MAN
Leistung: 4.500 PS
Höchstgeschwindigkeit: 16 kn (29,63 km/h)
Bewaffnung
Artillerie: 2 bis 4 x 2-cm-Flak (mehrere MG 34 oder MG 42)
Torpedobewaffnung: /
U-Boot-Abwehr: -
Ortung: -
Einsatzgeschichte:
Ursprünglich als Fracht-Passagierschiff Savas für die Türkei gebaut, jedoch nicht mehr abgeliefert. Bis zum 05.03.1940 diente es bei der Afrika Linie. Von der Kriegsmarine beschlagnahmt, wurde es ab 25.08.1941 Hilfsbei- und Zielschiff bei der 26. U-Flottille in Pillau. Ab dem 01.01.1943 diente es bei den U-Flottillen in Memel.
Ab dem 16.07.1944 wurde die Daressalam Schnellbootbootbegleitschiff und anschließend Wohnschiff für die Kriegsmarine. Am 16.09.1944 bekam das Schiff in Kiel-Blücherbrücke einen Bombentreffer und die Brücke brannte aus.
Das Wohnschiff Daressalam war Schauplatz eines verheerenden Brandunglücks, das am 13.01.1945 an der Blücherbrücke in Kiel stattfand. Dieses Ereignis ist besonders tragisch, da es hochrangige Verluste unter den U-Boot-Kommandanten forderte.
In der Nacht vom 12. auf den 13.01.1945 brach an Bord der Daressalam ein Feuer aus, das sich rasch ausbreitete und drei namhafte U-Boot-Kommandanten das Leben kostete.
Hergang und Ursache
Situation: In der Unglücksnacht war eine Filmvorführung im großen Unterhaltungsraum geplant, die jedoch durch einen Fliegeralarm unterbrochen wurde.
Ausbruch: Nach Ende des Alarms sollte die Vorführung fortgesetzt werden, als das Feuer im Bereich des Unterhaltungsraums unterhalb der Brücke ausbrach.
Verlauf: Die schnelle Ausbreitung wurde durch die lichtdichten, brennbaren Vorhänge begünstigt, die den Raum verdunkelten. Das Schiff brannte teilweise aus, wurde jedoch später gehoben.
Während das Feuer das Schiff schwer beschädigte, konzentrierten sich die Verluste auf den Bereich des Unterhaltungsraums, in dem sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs zahlreiche Offiziere und Besatzungsmitglieder aufhielten.
Aufschlüsselung der Verluste
Offiziere: Unter den neun Toten befanden sich die drei bereits genannten hochdekorierten U-Boot-Kommandanten (Ritterkreuzträger): Wilhelm Franken, Siegfried Lüdden und Georg von Bitter.
Stammbesatzung und Lehrgangsteilnehmer: Die weiteren sechs Todesopfer setzten sich aus Mitgliedern der Stammbesatzung des Wohnschiffes sowie Angehörigen der in der Ausbildung befindlichen U-Boot-Besatzungen zusammen.
Verletzte: Eine genaue Zahl der Verletzten (Rauchgasvergiftungen und Verbrennungen) ist in den Kriegstagebüchern nicht exakt beziffert, es wird jedoch von mehreren Dutzend Personen ausgegangen, die medizinisch im Marinelazarett Malente oder in Kieler Kliniken versorgt werden mussten.
Vorangegangene Beschädigung
Bereits am 16. September 1944 war das Schiff bei einem Luftangriff auf Kiel durch einen Bombentreffer im Brückenbereich schwer beschädigt worden und ausgebrannt.
Ein Bericht zum Brand
Das Unglücksschiff war die "Daressalam". Es diente in Kiel als Wohnschiff. Ursprünglich war es Frachtschiff, dass auch Passagiere beförderte. Der Unglücksraum, in dem unser Kommandant ein Opfer wurde, war der Unterhaltungsraum für Passagiere der in einem großem Halbkreis den Raum unter der Brücke einnahm. Die großen Fenster konnten bei Filmvorführungen mit lichtdichten Vorhängen verdeckt werden. In der Unglücksnacht sollte ein Film vorgeführt werden, doch gab es kurz vorher Fliegeralarm. Das Schiff mußte verlassen werden. Nach dem Alarm sollte die Vorführung des Filmes erfolgen. Als sich der Unterhaltungsraum sich zu füllen begann, kam es zu einer Filmexplosion. Bei Filmexplosionen im geschlossenem Raum gibt es wegen der plötzlichen Stichflamme und dem sofortigen Sauerstoffentzug aus der Luft keine Rettung mehr. Die Menschen, die im Unterhaltungsraum waren, erstickten qualvoll.
Die Tragik für unseren Kommandanten war, daß er an diesem Abend aushilfsweise für einen Offizierskameraden dessen Dienst als OvD übernommen hatte und sich deshalb im Unglücksraum befand.. Ein Versuch, das Fensterglas zu zerschlagen, mißglückte. So konnten sich aus dem Raum nur wenige Menschen retten, die sich in der Nähe des Ausgangs befanden und sich robbend zum Ausgang haben bewegen können.
1945 wurde das Schiff nach Hamburg geschleppt. 1947 US-Beute, 1953 britische Sheernes.
Quellenangabe
Aus dem Internet stückchenweise zusammengetragen. Sehr schwierig etwas über das Schiff zu finden.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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