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Albert-Leo Schlageter: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die Albert Leo Schlageter war ein dreimastiges Segelschulschiff der Gorch-Fock-Klasse (Bauwerft Blohm & Voss). Sie diente der Ausbildung des Offiziersnachwuchses. Trotz schwerster Minenbeschädigungen im Jahr 1944 blieb das Schiff aufgrund seiner robusten Bauweise erhalten und setzt seine Dienstzeit bis heute als portugiesisches Schulschiff Sagres (III) fort.
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| colspan="3" | Die Albert Leo Schlageter war eine Dreimast-Bark der Gorch-Fock-Klasse. Sie diente der seemännischen Grundausbildung des Offiziersnachwuchses der Kriegsmarine. Trotz schwerster Gefechtsschäden im Jahr 1944 blieb das Schiff aufgrund seiner robusten Bauweise erhalten und steht bis heute als portugiesisches Schulschiff Sagres (III) im aktiven Dienst.
 
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| Besatzung: || colspan="3" | 71 Stammbesatzung + ca. 220 Seekadetten.
 
| Besatzung: || colspan="3" | 71 Stammbesatzung + ca. 220 Seekadetten.
 
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| Vorkriegszeit: || colspan="3" | Führung durch Fregattenkapitän Bernhard Rogge; Einsatz zur praktischen Bordausbildung der Offiziersanwärter.
 
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| Kriegsjahre: || colspan="3" | Zunächst stationäres Büroschiff in Kiel. 1944 Reaktivierung für die Crew X/43 (Ausbildung vom 29.01. bis 27.07.1944).
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| Kriegsjahre: || colspan="3" | Zunächst stationäres Büroschiff in Kiel; 1944 Reaktivierung für die Crew X/43 (Ausbildungszeitraum: 29.01. 27.07.1944).
 
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| Minentreffer: || colspan="3" | 14.11.1944: Schwere Beschädigung durch sowjetische Minensperre vor Sassnitz (15 bis 18 Tote). Dank Schottenbauweise vor dem Sinken bewahrt und zur Reparatur nach Kiel geschleppt.
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| Minentreffer: || colspan="3" | 14.11.1944: Schwere Beschädigung durch sowjetische Minensperre vor Sassnitz (15–18 Gefallene). Durch Schottenbauweise vor dem Sinken bewahrt.
 
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| Kriegsende: || colspan="3" | März 1945 Liegeplatz in der Wik, später Verlegung in den Nord-Ostsee-Kanal und nach Glücksburg. Übernahme durch britische Truppen im Mai 1945.
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| Kriegsende: || colspan="3" | März 1945 Reparatur in Kiel; Mai 1945 Übernahme durch britische Truppen in Glücksburg.
 
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| Nachkriegsweg: || colspan="3" | 1948 Verkauf an Brasilien (Name: Guanabara). Seit 1962 Dienst in der portugiesischen Marine als Segelschulschiff Sagres (III).
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| Nachkriegsweg: || colspan="3" | 1948 an Brasilien (Guanabara); seit 1962 als Sagres (III) im Dienst der portugiesischen Marine.
 
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| Galionsfigur: || colspan="3" | Das Schiff trug original einen hölzernen Reichsadler. Dieser verblieb auch während der brasilianischen Dienstzeit am Bug und befindet sich heute im Marinemuseum in Rio de Janeiro.
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| Schwesterschiffe: || colspan="3" | Gehört zur Serie mit Gorch Fock (I), Horst Wessel, Mircea und Herbert Norkus.
 
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| Schwesterschiffe: || colspan="3" | Die Schlageter gehört zur Gorch-Fock-Serie (Schwestern: Gorch Fock I, Horst Wessel, Mircea und Herbert Norkus).
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| Galionsfigur: || colspan="3" | Führte ursprünglich einen hölzernen Reichsadler, der heute im Marinemuseum in Rio de Janeiro ausgestellt ist.
 
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| Überlebensfähigkeit: || colspan="3" | Die aufwendige Reparatur im März 1945 trotz Ressourcenmangels unterstreicht den hohen symbolischen Wert der Segelschulschiffe für die Marineführung.
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| Überlebenswille: || colspan="3" | Die aufwendige Reparatur im März 1945 trotz katastrophaler Versorgungslage belegt den hohen symbolischen Stellenwert der Segelschulschiffe.
 
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| Gröner, Erich || colspan="3" | "Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945" (Band 2, Segelschulschiffe).
 
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| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945".
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| Rossberg, Karl || colspan="3" | "Segelschulschiff Albert Leo Schlageter" (Detaillierte Monografie).
 
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| Rossberg, Karl || colspan="3" | "Segelschulschiff Albert Leo Schlageter" (Detaillierte Monografie zur Geschichte und zum Verbleib).
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| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | "Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien".
 
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Aktuelle Version vom 18. Februar 2026, 17:04 Uhr

Schiffstyp Segelschulschiff Albert Leo Schlageter
Die Albert Leo Schlageter war eine Dreimast-Bark der Gorch-Fock-Klasse. Sie diente der seemännischen Grundausbildung des Offiziersnachwuchses der Kriegsmarine. Trotz schwerster Gefechtsschäden im Jahr 1944 blieb das Schiff aufgrund seiner robusten Bauweise erhalten und steht bis heute als portugiesisches Schulschiff Sagres (III) im aktiven Dienst.
Baudaten & Technische Daten
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg.
Kiellegung: 1937.
Stapellauf: 30.10.1937.
Indienststellung: 12.02.1938.
Tonnage: 1.634 t (Standard) - 1.940 t (Maximal).
Dimensionen: Länge: 89,00 m / Breite: 12,00 m / Tiefgang: 5,00 m.
Besatzung: 71 Stammbesatzung + ca. 220 Seekadetten.
Maschinenanlage
Antrieb: 2 x 8-Zylinder-MAN-Dieselmotoren.
Leistung: 1.000 PS (Hilfsantrieb).
Geschwindigkeit: 9 kn (Maschine) / bis zu 16,5 kn (unter Segeln).
Bewaffnung & Ausrüstung (Schulschiff-Stand)
Bewaffnung: Keine schwere Artillerie; leichte Flak-Bewaffnung zu Ausbildungszwecken im Kriegseinsatz nachgerüstet.
Takelung: Dreimast-Bark.
Einsatzgeschichte & Schulfahrten
Vorkriegszeit: Führung durch Fregattenkapitän Bernhard Rogge; Einsatz zur praktischen Bordausbildung der Offiziersanwärter.
Kriegsjahre: Zunächst stationäres Büroschiff in Kiel; 1944 Reaktivierung für die Crew X/43 (Ausbildungszeitraum: 29.01. – 27.07.1944).
Minentreffer: 14.11.1944: Schwere Beschädigung durch sowjetische Minensperre vor Sassnitz (15–18 Gefallene). Durch Schottenbauweise vor dem Sinken bewahrt.
Kriegsende: März 1945 Reparatur in Kiel; Mai 1945 Übernahme durch britische Truppen in Glücksburg.
Nachkriegsweg: 1948 an Brasilien (Guanabara); seit 1962 als Sagres (III) im Dienst der portugiesischen Marine.
Spezifische Besonderheiten
Schwesterschiffe: Gehört zur Serie mit Gorch Fock (I), Horst Wessel, Mircea und Herbert Norkus.
Galionsfigur: Führte ursprünglich einen hölzernen Reichsadler, der heute im Marinemuseum in Rio de Janeiro ausgestellt ist.
Überlebenswille: Die aufwendige Reparatur im März 1945 trotz katastrophaler Versorgungslage belegt den hohen symbolischen Stellenwert der Segelschulschiffe.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 123 Akten der Marineschulen (Bordausbildung der Offiziersanwärter auf Segelschulschiffen).
BArch PERS 6 Personalakten der Kriegsmarine (Nachweise über die Einschiffung der Crew X/43).
BArch RM 7 Seekriegsleitung (Meldungen über den Minentreffer vor Sassnitz im November 1944).
Literaturverweise
Gröner, Erich "Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945" (Band 2, Segelschulschiffe).
Rossberg, Karl "Segelschulschiff Albert Leo Schlageter" (Detaillierte Monografie).
Hildebrand, Hans H. "Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien".
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132