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2. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| Einsatzgebiete: || colspan="3" | Nordsee, Danziger Bucht (1939). April 1940: Sicherung der Kriegsschiffgruppe 2 nach Drontheim ([[Unternehmen Weserübung]]). Danach Kanalküste und Biskaya (Lorient, St. Nazaire).
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Die 2. Minensuchflottille wurde 01.10.1936 aufgestellt und im August 1944 aufgelöst. Im Januar 1945 wieder aktiviert, dienten die Boote nach dem Krieg den alliierten, bei der Räumung der Minensperren in der Nordsee und im Skagerrak. Die Flottille wurde am 25.08.1944 endgültig aufgelöst. Am 01.02.1945 wurde die 2. Minensuchflottille mit den ehemaligen Booten der zum gleichen Datum aufgelösten 11. Minensuchflottille neu aufgestellt und im Rahmen der 9. Sicherungsdivision in der Ostsee eingesetzt. Nach Kriegsende wurde die Flottille zum Minenräumdienst in der Nordsee und im Skagerak eingesetzt. Sie wurde im November 1947 endgültig aufgelöst.  
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| Bunkersicherung: || colspan="3" | Maßgeblich verantwortlich für die Räumung der RAF-Luftminen in den Zufahrtswegen der Bunkeranlagen von Lorient.
 
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Im September 1939 wurde die Minensuchboote in der Ostsee/Danziger Bucht zu Minensuch- und Sicherungsaufgaben eingesetzt. Von 1939 bis 1940 erfüllten sie Geleit- und Minensuchaufgaben in der Nordsee. Im April 1940 nahmen sie, verteilt auf verschiedene Kampfgruppen, am [[Unternehmen Weserübung]] teil. Von 1940 bis 1944 nahmen die Boote Geleit- und Minensuchaufgaben vor den Küsten der Niederlande, dem Ärmelkanal und an der Westfranzösischen Küste, hauptsächlich vor dem Hafen von Brest, wahr. 1945 fuhren sie Sicherung in der Ostsee.
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| Geleitschutz: || colspan="3" | Eskorte für auslaufende U-Boote im Küstenvorfeld zum Schutz gegen britische Schnellboote und Jagdbomber bis zum Erreichen tieferer Gewässer.
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M 2, M 6, M 9, M 10, M 11, M 12, M 13, M 21, M 25, M 38, M 152, M 153, M 256, M 606, M 607, M 608, M 609, M 610, M 611, M 805, M 806
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| BArch RM 69 / 30 || colspan="3" | Kriegstagebuch (KTB) der 2. Minensuchflottille (Einsätze Ärmelkanal und Biskaya).
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| BArch RM 61 / 12 || colspan="3" | Akten des Führers der Minensuchboote West (Sicherung der U-Boot-Geleite in Frankreich).
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| BArch RM 7 / 2333 || colspan="3" | Unterlagen der Seekriegsleitung (Taktische Zusammenarbeit mit der U-Boot-Waffe).
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| Gröner, Erich || colspan="3" | "Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945" (Band 2, Minensuchboote Typ 1935).
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| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945".
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 
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Aktuelle Version vom 20. Februar 2026, 17:16 Uhr

Verband 2. Minensuchflottille
Die 2. Minensuchflottille war einer der profiliertesten Sicherungsverbände der Kriegsmarine. Ihre Einsatzgeschichte ist untrennbar mit den schweren Kämpfen im Ärmelkanal und der Sicherung der strategisch wichtigen U-Boot-Basen an der französischen Atlantikküste verbunden.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: 01.10.1936.
Einsatzgebiete: Nordsee, Danziger Bucht (1939). April 1940: Sicherung der Kriegsschiffgruppe 2 nach Drontheim (Unternehmen Weserübung). Danach Kanalküste und Biskaya (Lorient, St. Nazaire).
Ausrüstung: Primär Minensuchboote vom Typ 1935.
Kriegsende: Aug. 1944 in Frankreich aufgelöst. Neuaufstellung 01.02.1945 in der Ostsee aus Resten der 11. M-Flottille. Einsatz bei der Evakuierung aus den Ostgebieten; nach dem 08.05.1945 Überführung in den Deutschen Minenräumdienst.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Bunkersicherung: Maßgeblich verantwortlich für die Räumung der RAF-Luftminen in den Zufahrtswegen der Bunkeranlagen von Lorient.
Geleitschutz: Eskorte für auslaufende U-Boote im Küstenvorfeld zum Schutz gegen britische Schnellboote und Jagdbomber bis zum Erreichen tieferer Gewässer.
Personaltransfer: Bewährtes Personal der Flottille wurde aufgrund der im „Brennpunkt Biskaya“ gesammelten Erfahrung bevorzugt zur U-Boot-Waffe versetzt.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 69 / 30 Kriegstagebuch (KTB) der 2. Minensuchflottille (Einsätze Ärmelkanal und Biskaya).
BArch RM 61 / 12 Akten des Führers der Minensuchboote West (Sicherung der U-Boot-Geleite in Frankreich).
BArch RM 7 / 2333 Unterlagen der Seekriegsleitung (Taktische Zusammenarbeit mit der U-Boot-Waffe).
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel über die Minensuchflottillen).
Gröner, Erich "Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945" (Band 2, Minensuchboote Typ 1935).
Hildebrand, Hans H. "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945".
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132