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14. Schiffsstammabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

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! '''14. Schiffsstammabteilung (14. S.S.A.)'''
  
Die 14. Schiffsstammabteilung war ein Friedenstruppenteil und hatte seinen Standort in Glückstadt. Sie wurde im Oktober 1938 aufgestellt und unterstand dem 2. Schiffstammregiment, ab November 1939 dem 2. Admiral der Nordsee. Im September 1940 wurde die Abteilung nach Breda in Holland verlegt und wider dem 2. Schiffstammregiment. unterstellt. Im März 1945 bildete die Abteilung das Marine-Schützenregiment 111.
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| Verlegung: || colspan="3" | September 1940: Verlegung nach Breda (Niederlande); erneute Unterstellung unter das 2. Schiffsstammregiment zur Ausbildung im besetzten Westraum.
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| Ende 1945: || colspan="3" | März 1945: Heranziehung zur Bildung des Marine-Schützenregiments 111; Einsatz im direkten Erdkampf gegen alliierte Verbände in den Niederlanden.
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| Basisausbildung: || colspan="3" | Durchführung der ersten militärischen Prägung für einen Großteil des U-Boot-Mannschaftsnachwuchses vor dem Wechsel in die spezialisierte Fachausbildung.
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| Personeller Filter: || colspan="3" | Durchführung der ersten Eignungsprüfung für U-Boot-Freiwillige; Zuweisung der Soldaten zu den Laufbahnen als Matrose, Heizer oder Funker nach Abschluss des Drills.
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| Biografischer Marker: || colspan="3" | In fast jeder Stammrolle eines U-Boot-Mannes markiert die 14. S.S.A. den offiziellen Diensteintritt und den Beginn der militärischen Laufbahn in der Kriegsmarine.
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| BArch RM 121 || colspan="3" | Schiffsstammabteilungen: Kernbestand (Signatur 127 ff.) für die Stammrollen, Aufstellungsbefehle und Gliederungspläne der Standorte Glückstadt und Breda.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Invenio-Nachweis für Marineangehörige der Mannschaften, die die 14. S.S.A. als erste Dienststation in ihren Wehrpässen führen.
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| BArch RM 32 || colspan="3" | Marinestation der Nordsee: Belegt die logistische Einbindung der Abteilung in das Ersatzwesen und die Zuweisung von Rekrutenkontingenten.
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| Tessin, Georg || colspan="3" | „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur systematischen Gliederung der Marine-Ersatztruppen im Bereich Nordsee/Niederlande).
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| M.Dv. 32 || colspan="3" | „Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine“ (Grundlagen der Rekrutenausbildung).
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2026, 11:18 Uhr

Verband 14. Schiffsstammabteilung (14. S.S.A.)
Die 14. Schiffsstammabteilung war ein zentraler Ausbildungstruppenteil der Kriegsmarine zur grundmilitärischen Schulung des Mannschaftsnachwuchses. Aufgestellt im Oktober 1938 in Glückstadt, diente sie als erste Station für Rekruten im Bereich des Admirals der Nordsee. Nach der Verlegung in die besetzten Niederlande (Breda) im September 1940 fungierte die Abteilung als wesentlicher personeller Filter für die U-Boot-Waffe. Hier erfolgte die infanteristische Grundausbildung und die erste Auslese der Freiwilligen, bevor diese nach fachlicher Eignung zu den Unterseebootsschulen oder zur Baubelehrung kommandiert wurden. In der Endphase 1945 wurde die Abteilung zur Bildung des Marine-Schützenregiments 111 für den infanteristischen Erdkampf herangezogen.
Historischer Kontext & Einsatz
Aufstellung: Formierung im Oktober 1938 als Friedenstruppenteil in Glückstadt (Schleswig-Holstein) zur Deckung des steigenden Personalbedarfs.
Unterstellung: Zunächst dem 2. Schiffsstammregiment zugeordnet; ab November 1939 taktische Unterstellung unter den 2. Admiral der Nordsee.
Verlegung: September 1940: Verlegung nach Breda (Niederlande); erneute Unterstellung unter das 2. Schiffsstammregiment zur Ausbildung im besetzten Westraum.
Ende 1945: März 1945: Heranziehung zur Bildung des Marine-Schützenregiments 111; Einsatz im direkten Erdkampf gegen alliierte Verbände in den Niederlanden.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Basisausbildung: Durchführung der ersten militärischen Prägung für einen Großteil des U-Boot-Mannschaftsnachwuchses vor dem Wechsel in die spezialisierte Fachausbildung.
Personeller Filter: Durchführung der ersten Eignungsprüfung für U-Boot-Freiwillige; Zuweisung der Soldaten zu den Laufbahnen als Matrose, Heizer oder Funker nach Abschluss des Drills.
Biografischer Marker: In fast jeder Stammrolle eines U-Boot-Mannes markiert die 14. S.S.A. den offiziellen Diensteintritt und den Beginn der militärischen Laufbahn in der Kriegsmarine.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 Schiffsstammabteilungen: Kernbestand (Signatur 127 ff.) für die Stammrollen, Aufstellungsbefehle und Gliederungspläne der Standorte Glückstadt und Breda.
BArch PERS 6 Personalakten: Invenio-Nachweis für Marineangehörige der Mannschaften, die die 14. S.S.A. als erste Dienststation in ihren Wehrpässen führen.
BArch RM 32 Marinestation der Nordsee: Belegt die logistische Einbindung der Abteilung in das Ersatzwesen und die Zuweisung von Rekrutenkontingenten.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Ersatzwesen: Organisation und Standorte der Schiffsstammabteilungen).
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur systematischen Gliederung der Marine-Ersatztruppen im Bereich Nordsee/Niederlande).
M.Dv. 32 „Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine“ (Grundlagen der Rekrutenausbildung).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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