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Kommandierender Admiral der U-Boote: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die Stelle des Kommandierenden Admirals der Unterseeboote wurde im März 1943 geschaffen. Sie ging aus dem [[2. Admiral der U-Boote]] hervor. Sein Sitz war in Kiel sowie bei Kriegsende in Flensburg-Mürwik. Er war für die gesamten personellen und materiellen Nachschub der U-Bootwaffe zuständig.
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| colspan="3" | Der K.d.U. war die höchste fachliche und truppendienstliche Instanz der U-Boot-Waffe im Oberkommando der Kriegsmarine. Erstellt im März 1943, bildete diese Dienststelle das administrative und ausbildungstechnische Rückgrat, um Karl Dönitz nach dessen Aufstieg zum Oberbefehlshaber der Marine von der operativen Detailführung der Landorganisation zu entlasten.
 
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| Zweck: || colspan="3" | Während der B.d.U. die "Schlacht im Atlantik" operativ leitete, war der K.d.U. für das "Werkzeug" verantwortlich: Ausbildung, personelle Zuweisung und die Koordination des Neubauprogramms.
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| Ausbildung: || colspan="3" | Gesamtverantwortung für alle Unterseeboots-Lehr-Divisionen (U.L.D.) sowie die Schul- und Ausbildungsflottillen der Ostsee (21. bis 27. U-Flottille). Festlegung der Lehrpläne für Ortung und Navigation.
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| Neubauprogramm: || colspan="3" | Koordination der Einführung moderner Typen (Typ XXI / XXIII). Überwachung der Baubelehrungen und Transfer technischer Fronterfahrung in die industrielle Fertigung.
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Aktuelle Version vom 3. März 2026, 12:51 Uhr

Dienststellung Kommandierender Admiral der Unterseeboote
Der K.d.U. war die höchste fachliche und truppendienstliche Instanz der U-Boot-Waffe im Oberkommando der Kriegsmarine. Erstellt im März 1943, bildete diese Dienststelle das administrative und ausbildungstechnische Rückgrat, um Karl Dönitz nach dessen Aufstieg zum Oberbefehlshaber der Marine von der operativen Detailführung der Landorganisation zu entlasten.
Entstehung, Zweck & Taktische Abgrenzung
Historie: Aufgestellt am 01.03.1943 durch Aufwertung der Dienststelle des Zweiten Admirals der Unterseeboote (2. A.d.U.).
Zweck: Während der B.d.U. die "Schlacht im Atlantik" operativ leitete, war der K.d.U. für das "Werkzeug" verantwortlich: Ausbildung, personelle Zuweisung und die Koordination des Neubauprogramms.
Abgrenzung: Trennung zwischen Frontführung (B.d.U.) und dem rückwärtigen Bereich (K.d.U.), welcher Ausbildung, Personalreserven und die U-Boot-Abnahmekommission (U.A.K.) steuerte.
Aufgaben und Verantwortlichkeiten
Ausbildung: Gesamtverantwortung für alle Unterseeboots-Lehr-Divisionen (U.L.D.) sowie die Schul- und Ausbildungsflottillen der Ostsee (21. bis 27. U-Flottille). Festlegung der Lehrpläne für Ortung und Navigation.
Neubauprogramm: Koordination der Einführung moderner Typen (Typ XXI / XXIII). Überwachung der Baubelehrungen und Transfer technischer Fronterfahrung in die industrielle Fertigung.
Personalhoheit: Zuweisung von Kommandanten und Wachoffizieren auf die Flottillen nach Abschluss der Speziallehrgänge.
Amtsinhaber (K.d.U.)
00.03.1943 – 00.05.1945: Admiral Hans-Georg von Friedeburg.
00.05.1945 – 00.05.1945: Kapitän zur See Kurt Dobratz.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 20 / 885 Akten des Kommandierenden Admirals der Unterseeboote zur Organisation und personellen Führung.
BArch RM 20 / 1215 Unterlagen der Inspektion des Unterseebootwesens (U.I.) zur Zusammenarbeit bei der Ausbildung.
BArch RM 7 / 2337 Akten der Seekriegsleitung (Skl) zur administrativen Aufgliederung des B.d.U.-Stabes.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel zur Organisation der Befehlshaber).
Hessler, Günter "The U-Boat War in the Atlantic" (Analyse der Trennung zwischen operativer Führung und K.d.U.-Bereich).
Tessin, Georg "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht" (Band 14, Übersicht der Ausbildungsverbände).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132