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2. Marine-Lehrabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Gegründet in Wesermünde im Februar 1940 aus der II. Marine-Unteroffizierslehrabteilung. Die Abteilung unterstand dem 2. Admiral der Ostsee, dann dem 2. Marinelehrregiment. Im Juni 1940 zog sie nach Wilhelmshaven, am 29.09.1940 nach Glückstadt und schließlich im September 1944 nach Leer/Ostfriesland. Im Oktober 1944 wurde sie in 18. Marine-Ersatzabteilung umbenannt.
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| colspan="3" | Die 2. Marine-Lehrabteilung war eine spezialisierte Ausbildungseinheit der Kriegsmarine, die primär für die fachliche Unterweisung von technischem und seemännischem Führungspersonal zuständig war. Hervorgegangen aus der II. Marine-Unteroffizierslehrabteilung, lag ihr Schwerpunkt auf der Formung hochqualifizierter Unteroffiziere. Für die U-Boot-Waffe fungierte sie als unverzichtbare Kaderschmiede, in der technisches Personal an komplexen Maschinensystemen geschult wurde, bevor die Zuweisung zu den Frontflottillen oder den spezialisierten U-Lehrdivisionen erfolgte.
 
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| Aufstellung: || colspan="3" | Gründung im Februar 1940 in Wesermünde durch Umgliederung der II. Marine-Unteroffizierslehrabteilung zur Deckung des steigenden Bedarfs an Führungskräften.
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| Stationierung: || colspan="3" | 1940: Wesermünde und Wilhelmshaven; 29.09.1940 – Sept. 1944: Glückstadt; Sept. 1944: Verlegung nach Leer/Ostfriesland aufgrund der sich nähernden Front.
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| Umbenennung: || colspan="3" | Im Oktober 1944 erfolgte die Umwandlung in die 18. Marine-Ersatzabteilung, was den Übergang von der Fachausbildung zum verstärkten Erdeinsatz im Ems-Jade-Raum markierte.
 
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| Unterstellung: || colspan="3" | Zunächst dem 2. Admiral der Ostsee zugeordnet, später organisatorisch in das 2. Marinelehrregiment zur Straffung der Ausbildungskapazitäten eingegliedert.
 
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| colspan="3" | Lexikon der Wehrmacht [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Marinelehrabteilungen/MLA2.htm | → 2. Marine-Lehrabteilung]
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| Kaderformung: || colspan="3" | Primärer Fokus auf Unteroffiziersanwärter der technischen Laufbahnen; Absolvierung der fachspezifischen Maaten-Lehrgänge als Voraussetzung für den U-Boot-Dienst.
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| Technik-Drill: || colspan="3" | Intensive Ausbildung an Elektro-Maschinen und Dieselanlagen in Glückstadt; enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Maschinensysteme moderner U-Boot-Typen.
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| Fachschulung: || colspan="3" | Durchführung von Sonderlehrgängen für Obermaschinistenanwärter (O.M.A.), die für die Schlüsselpositionen in den Motorenräumen der Frontboote vorgesehen waren.
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| Endphasen-Einsatz: || colspan="3" | Einsatz des Stammpersonals der Abteilung in der Verteidigung Ostfrieslands gegen Kriegsende, wobei die technische Expertise zur Instandsetzung von Behelfswaffen genutzt wurde.
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| BArch RM 121 || colspan="3" | Marine-Lehrabteilungen: Enthält die Organisationsakten, Lehrgangspläne und personellen Besetzungslisten der 2. M.L.A. an den Standorten Glückstadt und Leer.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Dokumentiert die Kommandierungen zahlreicher technischer U-Boot-Unteroffiziere zur Fachausbildung an die 2. Marine-Lehrabteilung.
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| BArch RM 6 || colspan="3" | Marinekommandoamt: Belegt die Aufstellungsbefehle und die kriegsbedingte Umbenennung der Abteilung zur 18. Marine-Ersatzabteilung im Jahr 1944.
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band 2, Abschnitt Ersatzwesen: Lehrabteilungen und Unteroffiziersausbildung).
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| Tessin, Georg || colspan="3" | "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht" (Band 14, S. 294: Standorte und Gliederung der Marine-Lehrabteilungen).
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Aktuelle Version vom 4. März 2026, 15:04 Uhr

Verband 2. Marine-Lehrabteilung
Die 2. Marine-Lehrabteilung war eine spezialisierte Ausbildungseinheit der Kriegsmarine, die primär für die fachliche Unterweisung von technischem und seemännischem Führungspersonal zuständig war. Hervorgegangen aus der II. Marine-Unteroffizierslehrabteilung, lag ihr Schwerpunkt auf der Formung hochqualifizierter Unteroffiziere. Für die U-Boot-Waffe fungierte sie als unverzichtbare Kaderschmiede, in der technisches Personal an komplexen Maschinensystemen geschult wurde, bevor die Zuweisung zu den Frontflottillen oder den spezialisierten U-Lehrdivisionen erfolgte.
Historischer Werdegang und Standorte
Aufstellung: Gründung im Februar 1940 in Wesermünde durch Umgliederung der II. Marine-Unteroffizierslehrabteilung zur Deckung des steigenden Bedarfs an Führungskräften.
Stationierung: 1940: Wesermünde und Wilhelmshaven; 29.09.1940 – Sept. 1944: Glückstadt; Sept. 1944: Verlegung nach Leer/Ostfriesland aufgrund der sich nähernden Front.
Umbenennung: Im Oktober 1944 erfolgte die Umwandlung in die 18. Marine-Ersatzabteilung, was den Übergang von der Fachausbildung zum verstärkten Erdeinsatz im Ems-Jade-Raum markierte.
Unterstellung: Zunächst dem 2. Admiral der Ostsee zugeordnet, später organisatorisch in das 2. Marinelehrregiment zur Straffung der Ausbildungskapazitäten eingegliedert.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Kaderformung: Primärer Fokus auf Unteroffiziersanwärter der technischen Laufbahnen; Absolvierung der fachspezifischen Maaten-Lehrgänge als Voraussetzung für den U-Boot-Dienst.
Technik-Drill: Intensive Ausbildung an Elektro-Maschinen und Dieselanlagen in Glückstadt; enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Maschinensysteme moderner U-Boot-Typen.
Fachschulung: Durchführung von Sonderlehrgängen für Obermaschinistenanwärter (O.M.A.), die für die Schlüsselpositionen in den Motorenräumen der Frontboote vorgesehen waren.
Endphasen-Einsatz: Einsatz des Stammpersonals der Abteilung in der Verteidigung Ostfrieslands gegen Kriegsende, wobei die technische Expertise zur Instandsetzung von Behelfswaffen genutzt wurde.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 Marine-Lehrabteilungen: Enthält die Organisationsakten, Lehrgangspläne und personellen Besetzungslisten der 2. M.L.A. an den Standorten Glückstadt und Leer.
BArch PERS 6 Personalakten: Dokumentiert die Kommandierungen zahlreicher technischer U-Boot-Unteroffiziere zur Fachausbildung an die 2. Marine-Lehrabteilung.
BArch RM 6 Marinekommandoamt: Belegt die Aufstellungsbefehle und die kriegsbedingte Umbenennung der Abteilung zur 18. Marine-Ersatzabteilung im Jahr 1944.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band 2, Abschnitt Ersatzwesen: Lehrabteilungen und Unteroffiziersausbildung).
Tessin, Georg "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht" (Band 14, S. 294: Standorte und Gliederung der Marine-Lehrabteilungen).
M.Dv. 32 "Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine" (Regelungen zur Ersatzgestellung und Unteroffizierslaufbahn).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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