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42. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| BArch RM 62/115 ff || colspan="3" | Kriegstagebücher der 42. M-Flottille: Dokumentiert die täglichen Sicherungs- und Minenräumoperationen sowie die spezifischen Geleite für die U-Boot-Waffe im Bereich Westfrankreich.
 
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| Kupferer, Rudolf || colspan="3" | Der Seekommandant im Bereich der Gironde-Mündung. (Detaillierte Schilderung der logistischen und militärischen Absicherung des Hafens Bordeaux).
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Aktuelle Version vom 6. Februar 2026, 17:04 Uhr

Datenblatt 42. Minensuchflottille
Die 42. Minensuchflottille war ein spezialisierter Verband der Kriegsmarine, dessen Einsatzgeschichte untrennbar mit der Sicherung der U-Boot-Stützpunkte an der französischen Atlantikküste und der Verteidigung der Gironde-Mündung verbunden ist.
Historischer Kontext & Einsatz
Aufstellung: Die Flottille wurde im Juli 1940 unmittelbar nach dem Fall Frankreichs aufgestellt, um die strategisch wichtigen Häfen am Atlantik für die deutsche Seekriegsführung nutzbar zu machen.
Einsatzgebiet: Der Schwerpunkt lag an der französischen Westküste, insbesondere im Raum Bordeaux und der Gironde-Mündung (Stützpunkte: Royan, Le Verdon und Pauillac).
Schiffstypen: Die Flottille bestand primär aus Hilfsminensuchbooten (umgebaute Fischdampfer und Küstenfahrzeuge), die für den schweren Dienst in der Biskaya verstärkt wurden.
Ende: Die Flottille wurde am 15.09.1944 aufgelöst, nachdem die alliierten Truppen den Raum Bordeaux isoliert hatten. Teile des Personals wurden in die Bodenorganisation der „Festung Gironde“ eingegliedert.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Die 42. M-Flottille fungierte als lebensnotwendiges Sicherungsorgan für die im Raum Bordeaux stationierten U-Boote:
Geleitschutz für die 12. U-Flottille: Sie war verantwortlich für das sichere „Ein- und Ausboxen“ der Front-U-Boote (insbesondere der großen Fern-U-Boote vom Typ IX) durch die gefährliche und oft verminte Gironde-Mündung.
Sicherung der Monsun-Boote: Ein besonderer Fokus lag auf dem Schutz der wertvollen Fracht- und Fern-U-Boote, die zwischen Frankreich und Fernost operierten.
Minenräumdienst: Die Flottille hielt die Fahrrinnen von den U-Boot-Bunkern in Bordeaux bis zur offenen See (Biskaya) frei von britischen Luftminen.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 62/115 ff Kriegstagebücher der 42. M-Flottille: Dokumentiert die täglichen Sicherungs- und Minenräumoperationen sowie die spezifischen Geleite für die U-Boot-Waffe im Bereich Westfrankreich.
BArch RM 54 Sicherung der Westküste: Enthält die operativen Weisungen des Befehlshabers der Sicherung West zur Koordination mit den U-Boot-Flottillen.
BArch PERS 6 Personalakten: Personalunterlagen der Offiziere und Kommandanten, die in der Gironde-Mündung Dienst taten.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Personal. (Band II, Kapitel 154). Bestätigt die Aufstellung Juli 1940 und das Ende im September 1944.
Kupferer, Rudolf Der Seekommandant im Bereich der Gironde-Mündung. (Detaillierte Schilderung der logistischen und militärischen Absicherung des Hafens Bordeaux).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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