Aktionen

56. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:80%;align:center"
+
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:100%;align:center"
 
|-
 
|-
| style="width:2%" |
+
| || colspan="3" |
 +
 
 +
{| class="wikitable" style="width:100%; table-layout:fixed;"
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Die '''56. Minensuchflottille''' wurde im Juni 1940 aufgestellt zur Küstensicherung im Bereich Norwegen. Die Flottille unterstand dem Küstensicherungsverband der norwegischen Nordküste im Bereich des Admirals der norwegischen Nordküste und war in Drontheim stationiert.
+
| style="width:25%" |
 +
| style="width:75%" |
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | '''Operationen'''
+
! Verband
 +
! '''56. Minensuchflottille'''
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | 1940 - 1945 Küstensicherungsdienst im Bereich des Admirals norw. Nordküste (Drontheim).
+
| ||
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | '''Boote der Flottille'''
+
| ||
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | M 5601, M 5602, M 5603, M 5604, M 5605, M 5606, M 5607, M 5608, M 5609, M 5610, M 5611, M 5612, M 5612, M 5614, M 5615,
+
| colspan="3" | Die 56. Minensuchflottille wurde im Juni 1940 aufgestellt zur Küstensicherung im Bereich Norwegen. Die Flottille unterstand dem Küstensicherungsverband der norwegischen Nordküste im Bereich des Admirals der norwegischen Nordküste und war in Drontheim stationiert. Ihr Aufgabengebiet umfasste den Schutz der norwegischen Küstengewässer, die Minenräumung in den Fjorden sowie die Sicherung des Schiffsverkehrs gegen alliierte Überwasser- und Luftangriffe.
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | M 5616, M 5617, M 5618, M 5619, M 5620, M 5621, M 5622, M 5623, 5624, M 5631, M 5632.
+
| ||
 
|-
 
|-
| ||  
+
| ||
 
|-
 
|-
| ||
+
! colspan="3" | Entstehung, Funktion und Ende
 
|-
 
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Aufstellung: || colspan="3" | Formiert im Juni 1940; operativ dem Admiral der norwegischen Nordküste unterstellt.
 +
|-
 +
| Standort: || colspan="3" | Drontheim (Trondheim), Norwegen. Der Hafen diente als zentraler Stützpunkt für die Sicherungsoperationen an der Nordküste.
 +
|-
 +
| Aufgabe: || colspan="3" | Küstensicherungsdienst, Minenräumung, Geleitschutz für Küstentransporte und Überwachung der strategisch wichtigen Fjordzugänge.
 +
|-
 +
| Ende 1945: || colspan="3" | Mit der Gesamtkapitulation im Mai 1945 wurde die Flottille aufgelöst; die Einheiten wurden zur Minenräumung im Rahmen des GMSA herangezogen.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Operationen
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| 1940 - 1945: || colspan="3" | Küstensicherungsdienst im Bereich des Admirals norw. Nordküste (Drontheim).
 +
|-
 +
| Einsatzraum: || colspan="3" | Überwachung der weitläufigen Küstenabschnitte Nordnorwegens unter extremen klimatischen Bedingungen.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Stützpunktschutz: || colspan="3" | Sicherung der An- und Abläufe der in Drontheim (Stützpunkt "Dora") stationierten U-Boote der 13. U-Flottille.
 +
|-
 +
| Minenfreiheit: || colspan="3" | Gewährleistung minenfreier Zwangswege für die im Nordmeer operierenden Front-U-Boote.
 +
|-
 +
| Rettungsdienst: || colspan="3" | Beteiligung an Such- und Rettungsmaßnahmen für in Seenot geratene U-Boot-Besatzungen im norwegischen Küstenvorfeld.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Quellenverweise - [https://invenio.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| BArch RM 61 || colspan="3" | Minensuchflottillen: Akten über die Aufstellung, Einsatzbefehle und Kriegstagebücher der 56. Minensuchflottille.
 +
|-
 +
| BArch RM 35-II || colspan="3" | Kommandobehörden in Norwegen: Unterlagen des Admirals norwegische Nordküste zur Sicherung des Raumes Drontheim.
 +
|-
 +
| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Offizieren und Mannschaften in den norwegischen Sicherungsverbänden.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Literaturverweise
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Minensuchflottillen).
 +
|-
 +
| Wegner, Günter || colspan="3" | „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillenchefs der Sicherung Norwegen).
 +
|-
 +
| Tessin, Georg || colspan="3" | „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS“ (Gliederung der Marineeinheiten in Norwegen).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" |  Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
 +
|-
 +
! colspan="3" |
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" |  [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 +
|-
 +
|}
 
|}
 
|}

Aktuelle Version vom 3. März 2026, 11:43 Uhr

Verband 56. Minensuchflottille
Die 56. Minensuchflottille wurde im Juni 1940 aufgestellt zur Küstensicherung im Bereich Norwegen. Die Flottille unterstand dem Küstensicherungsverband der norwegischen Nordküste im Bereich des Admirals der norwegischen Nordküste und war in Drontheim stationiert. Ihr Aufgabengebiet umfasste den Schutz der norwegischen Küstengewässer, die Minenräumung in den Fjorden sowie die Sicherung des Schiffsverkehrs gegen alliierte Überwasser- und Luftangriffe.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung: Formiert im Juni 1940; operativ dem Admiral der norwegischen Nordküste unterstellt.
Standort: Drontheim (Trondheim), Norwegen. Der Hafen diente als zentraler Stützpunkt für die Sicherungsoperationen an der Nordküste.
Aufgabe: Küstensicherungsdienst, Minenräumung, Geleitschutz für Küstentransporte und Überwachung der strategisch wichtigen Fjordzugänge.
Ende 1945: Mit der Gesamtkapitulation im Mai 1945 wurde die Flottille aufgelöst; die Einheiten wurden zur Minenräumung im Rahmen des GMSA herangezogen.
Operationen
1940 - 1945: Küstensicherungsdienst im Bereich des Admirals norw. Nordküste (Drontheim).
Einsatzraum: Überwachung der weitläufigen Küstenabschnitte Nordnorwegens unter extremen klimatischen Bedingungen.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Stützpunktschutz: Sicherung der An- und Abläufe der in Drontheim (Stützpunkt "Dora") stationierten U-Boote der 13. U-Flottille.
Minenfreiheit: Gewährleistung minenfreier Zwangswege für die im Nordmeer operierenden Front-U-Boote.
Rettungsdienst: Beteiligung an Such- und Rettungsmaßnahmen für in Seenot geratene U-Boot-Besatzungen im norwegischen Küstenvorfeld.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 61 Minensuchflottillen: Akten über die Aufstellung, Einsatzbefehle und Kriegstagebücher der 56. Minensuchflottille.
BArch RM 35-II Kommandobehörden in Norwegen: Unterlagen des Admirals norwegische Nordküste zur Sicherung des Raumes Drontheim.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Offizieren und Mannschaften in den norwegischen Sicherungsverbänden.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Minensuchflottillen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillenchefs der Sicherung Norwegen).
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS“ (Gliederung der Marineeinheiten in Norwegen).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132