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Marine-Flakabteilung 274: Unterschied zwischen den Versionen

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| || colspan="3" | Die '''Marine-Flak-Abteilung 274''' wurde am 26.08.1939 in Brunsbüttel aufgestellt. Anfang August 1940 nach Brunsbüttelkoog, später Zweidorf verlegt. Sie unterstand hier dem 14. Marine-Flakregiment und fungierte gleichzeitig als >>Flakuntergruppenkommandeur Zweidorf<<.
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
 
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| BArch RM 45-I / 62 || colspan="3" | Akten des Küstenbefehlshabers Deutsche Bucht zur operativen Führung durch den Flakuntergruppenkommandeur Zweidorf.
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Aktuelle Version vom 8. Februar 2026, 15:48 Uhr

Datenblatt Marine-Flakabteilung 274
Die Marine-Flakabteilung 274 (M.Fla.A. 274) war ein tragender Pfeiler der Luftverteidigung im Bereich der Elbmündung und trug die Hauptverantwortung für den Schutz der Kanaleinfahrt bei Brunsbüttel.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: Formiert am 26.08.1939 in Brunsbüttel unmittelbar vor Kriegsbeginn.
Standorte: Zunächst in Brunsbüttel, ab August 1940 Verlegung nach Brunsbüttelkoog und später nach Zweidorf.
Taktische Rolle: Sie unterstand dem 14. Marine-Flakregiment (Brunsbüttel) und fungierte operativ als „Flakuntergruppenkommandeur Zweidorf“. Damit koordinierte sie mehrere schwere und leichte Batterien im westlichen Kanalabschnitt.
Aufgabe: Schutz der Schleusenanlagen des NOK gegen alliierte Luftminenleger und Bomberverbände sowie Sicherung des Elbefahrwassers.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Sicherung des NOK-Transits: Der Nord-Ostsee-Kanal war die lebenswichtige Schlagader für den Transfer von U-Booten zwischen den Ausbildungsgebieten der Ostsee und den Frontstützpunkten an der Nordsee und am Atlantik. Die M.Fla.A. 274 verhinderte durch ihren Einsatz die Blockade der Schleusen durch Luftangriffe.
Schutz der Werft-Zulieferer: Im Raum Brunsbüttel/Zweidorf befanden sich wichtige Infrastruktureinrichtungen, die für die Einsatzbereitschaft der U-Boote in der Nordsee (z. B. für Boote der Flottillen in Wilhelmshaven) von Bedeutung waren.
Biografischer Marker: In den Stammrollen von U-Boot-Personal (wie z. B. bei Servais Cabolet, der aus der Region stammte) markiert die M.Fla.A. 274 oft eine Heimatverwendung oder eine Phase im Küstenschutz vor der Kommandierung zur U-Boot-Waffe.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 / 642 Unterlagen zur Aufstellung und taktischen Gliederung der Marine-Flakabteilungen im Bereich der Elbmündung.
BArch RM 45-I / 62 Akten des Küstenbefehlshabers Deutsche Bucht zur operativen Führung durch den Flakuntergruppenkommandeur Zweidorf.
BArch RM 121 / 162 Dienstvorschriften über die Flak-Verteidigung des Nord-Ostsee-Kanals und die Zusammenarbeit mit den Kanalschleusen.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band II, Kapitel zur Marine-Flak im Abschnitt Brunsbüttel).
Tessin, Georg Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht. (Band 8, zur systematischen Übersicht der Marine-Flak-Abteilung 274).
Harnack, Wolfgang Die Verteidigung der Küsten. (Bietet Details zur Struktur des 14. Marine-Flakregiments und dessen Untergruppen).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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