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Wachbataillon Dönitz: Unterschied zwischen den Versionen

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| || colspan="3" | Das '''Wachbataillon Dönitz''' wurde im April 1945 in Flensburg-Mürwik aufgestellt. Hervorgegangen aus einem in Hamburg aufgestellten Marine-Panzerjagdbataillon. Es bestand wohl hauptsächlich aus U-Bootefahrern. Mit dem Ende der Regierung Dönitz, endete auch das Wachbataillon am 23.05.1945.
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| || colspan="3" | '''U-Boot-Kommandanten im Wachbataillon:'''
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! '''Wachbataillon Dönitz'''
 
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| colspan="3" | Das Wachbataillon Dönitz (oft auch als Wachbataillon des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine bezeichnet) war eine Elite-Sicherungseinheit, die in der Endphase des Krieges zum persönlichen Schutz von Großadmiral Karl Dönitz und seines Hauptquartiers gebildet wurde. Das Bataillon sicherte das Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine (und späteren Reichspräsidenten) Karl Dönitz; es bestand aus handverlesenen U-Boot-Männern, die als absolut loyal und kampferfahren galten.
 
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| colspan="3" | Aufstellung: Die Einheit wurde im Frühjahr 1945 formiert, als sich das Hauptquartier der Seekriegsleitung (Skl) unter dem Codenamen „Koralle“ (bei Bernau) und später im Raum Plön (Objekt „Forelle“) sowie Flensburg-Mürwik befand.
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| colspan="3" | Personal: Das Bataillon rekrutierte sich fast ausschließlich aus bewährten U-Boot-Besatzungen, die keine einsatzfähigen Boote mehr hatten. Diese Männer verfügten über eine hohe militärische Disziplin und wurden für den Ob.d.M. als zuverlässigste Garde angesehen.
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Aktuelle Version vom 10. Februar 2026, 12:43 Uhr

Datenblatt Wachbataillon Dönitz
Das Wachbataillon Dönitz (oft auch als Wachbataillon des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine bezeichnet) war eine Elite-Sicherungseinheit, die in der Endphase des Krieges zum persönlichen Schutz von Großadmiral Karl Dönitz und seines Hauptquartiers gebildet wurde. Das Bataillon sicherte das Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine (und späteren Reichspräsidenten) Karl Dönitz; es bestand aus handverlesenen U-Boot-Männern, die als absolut loyal und kampferfahren galten.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: Die Einheit wurde im Frühjahr 1945 formiert, als sich das Hauptquartier der Seekriegsleitung (Skl) unter dem Codenamen „Koralle“ (bei Bernau) und später im Raum Plön (Objekt „Forelle“) sowie Flensburg-Mürwik befand.
Personal: Das Bataillon rekrutierte sich fast ausschließlich aus bewährten U-Boot-Besatzungen, die keine einsatzfähigen Boote mehr hatten. Diese Männer verfügten über eine hohe militärische Disziplin und wurden für den Ob.d.M. als zuverlässigste Garde angesehen.
Kommando: Die Einheit operierte oft in enger Abstimmung mit dem Marine-Panzervernichtungsbataillon unter Peter-Erich Cremer, der zeitweise auch Sicherungsaufgaben für Dönitz übernahm.
Ende: Das Bataillon sicherte den sogenannten „Sonderbereich Mürwik“ bis zur Verhaftung der Regierung Dönitz durch britische Truppen am 23.05.1945.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Elite-Status: Die Verwendung von U-Boot-Personal für diesen Zweck unterstrich das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Dönitz und „seinen“ U-Boot-Männern. Während andere Marineeinheiten bereits Auflösungserscheinungen zeigten, blieb dieses Bataillon bis zuletzt voll bewaffnet und diszipliniert.
Letzte Bastion: Die Soldaten des Wachbataillons waren die letzten bewaffneten deutschen Soldaten im Raum Flensburg, die den Übergang zur britischen Besatzung administrativ und sicherheitstechnisch begleiteten.
Personalhistorische Einordnung: In den Personalunterlagen (BArch PERS 6) kennzeichnet die Zugehörigkeit zu diesem Bataillon eine Verwendung im engsten Führungskreis der Marineführung in den letzten Kriegstagen.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 7 / 2337 Akten der Seekriegsleitung zur Sicherung des Hauptquartiers in Plön und Flensburg.
BArch RM 121 / 162 Befehle des O.K.M. zur Aufstellung von Wach- und Sicherungseinheiten für den Oberbefehlshaber.
BArch PERS 6 / [ID] Personalunterlagen von Offizieren des Stabes Dönitz mit Vermerken zum Sicherungsdienst in Mürwik.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zur Regierung Dönitz und dem Sonderbereich Mürwik).
Mallmann Showell, Jak P.: The German Navy in World War Two (Details zur Struktur der Sicherungskräfte im Raum Flensburg 1945).
Uhle-Wettler, Franz: U-Boot-Krieg – Überlebenskampf und Perspektiven (Kontext zur Loyalität der U-Boot-Männer gegenüber Dönitz).
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