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15. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die 15. Minensuchflottille wurde am 24.09.1939 gegründet und löste sich im März 1943 auf. Von 1939 bis 1940 wurden die Minensuchboote der Flottille zum Sicherungsdienst in der Ostsee eingesetzt. Im April 1940, als Geleitdienstboote bei dem [[Unternehmen Weserübung]] verwendet, wurden sie anschließend von 1940 - 1943 zum Sicherungsdienst in der Nordsee und vor Norwegen eingesetzt.
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| colspan="3" | Die 15. Minensuchflottille war ein wichtiger operativer Verband der Kriegsmarine, der während des gesamten Zweiten Weltkrieges vor allem an der besetzten französischen Atlantikküste eingesetzt wurde. Für Ihr Archiv ist diese Flottille von Bedeutung, da sie den direkten Schutz der Unterseeboot-Stützpunkte in der Biskaya sicherstellte.  
 
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| 1939 – 1940: || Sicherungsdienst in der Ostsee.
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| colspan="3" | Die Flottille wurde am 20.10.1940 aufgestellt. Ihr Hauptoperationsgebiet war die französische Westküste, insbesondere die Gewässer vor den großen Unterseeboot-Stützpunkten Lorient, St. Nazaire und Brest. Die Flottille unterstand administrativ dem Führer der Minensuchboote West. Die Boote waren dort stationiert, um die Ein- und Auslaufwege der Front-Unterseeboote von britischen Minen und Luftangriffen freizuhalten.
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| 00.04.1940: || Beim [[Unternehmen Weserübung]] Geleitdienst nach Norwegen.
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| 1940 – 1943: || Sicherungsdienst vor Norwegen
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| colspan="3" | Die Hauptaufgabe der 15. Minensuchflottille bestand im sogenannten Sperrbrecherdienst und im Minenräumen. Da die britische Luftwaffe regelmäßig Magnetminen in die Zufahrtswege der Unterseeboot-Bunker warf, mussten die Minensuchboote diese Wege täglich kontrollieren. Eine weitere lebenswichtige Aufgabe war das Geleit der ein- und auslaufenden Unterseeboote. Die Boote der Flottille trafen die rückkehrenden Frontboote weit draußen auf See und eskortierten sie sicher durch die verminten Küstengewässer bis in die schützenden Betonbunker.
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| Reinhart Ostertag || colspan="3" | "Deutsche Minensucher - 80 Jahre Seeminienabwehr" - Köhler Verlag 1998. [https://www.amazon.de/Buch-Minensucher-Jahre-deutsche-Seeminenabwehr/dp/3782203941/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=21H4QK7GM7ZMG&dib=eyJ2IjoiMSJ9.uPTOhG1DQ5t1HtgXLWHy9m3t1KwWyLYMfEnJ65CxHmMFKtDrJAQQyFwe-8HTiY0z9uVXrfrafsNsJq5D49977h33DnLPoRsE8tNAXlMNzsb0DqME70XJbyNlHrhQL4Sy.c460qW8Q18A9ws7e6GLM2nrcWG2ayFFIDVL3BjXxXmA&dib_tag=se&keywords=deutsche+minensucher+-+80+jahre+seeminenabwehr&qid=1769706906&sprefix=deutsche+minensucher+-+80+jahre+seeminienabwehr%2Caps%2C178&sr=8-1 | → Amazon]
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| Hans H. Hildebrand || colspan="3" | "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis heute" (Band 3) - Biblio-Verlag Osnabrück 1993. [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/3DG675DJWMESSGU5OEIZW3Y4XJFOTGJ4 | → Deutsche Digitale Bibliothek]
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| Bundesarchiv-Militärarchiv Bestand RM 61 || colspan="3" | Enthält die Kriegstagebücher der Minensuchflottillen, in denen die täglichen Räumergebnisse und Feindberührungen im Zeitraum 1943 bis 1945 festgehalten sind.
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Minensucher/15MinSuch.htm| 15. Minensuchflottille]
 
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Aktuelle Version vom 29. Januar 2026, 18:41 Uhr

Datenblatt 15. Minensuchflottille
Die 15. Minensuchflottille war ein wichtiger operativer Verband der Kriegsmarine, der während des gesamten Zweiten Weltkrieges vor allem an der besetzten französischen Atlantikküste eingesetzt wurde. Für Ihr Archiv ist diese Flottille von Bedeutung, da sie den direkten Schutz der Unterseeboot-Stützpunkte in der Biskaya sicherstellte.
Aufstellung und Einsatzgebiet
Die Flottille wurde am 20.10.1940 aufgestellt. Ihr Hauptoperationsgebiet war die französische Westküste, insbesondere die Gewässer vor den großen Unterseeboot-Stützpunkten Lorient, St. Nazaire und Brest. Die Flottille unterstand administrativ dem Führer der Minensuchboote West. Die Boote waren dort stationiert, um die Ein- und Auslaufwege der Front-Unterseeboote von britischen Minen und Luftangriffen freizuhalten.
Aufgaben und Schutz der Unterseeboot-Waffe
Die Hauptaufgabe der 15. Minensuchflottille bestand im sogenannten Sperrbrecherdienst und im Minenräumen. Da die britische Luftwaffe regelmäßig Magnetminen in die Zufahrtswege der Unterseeboot-Bunker warf, mussten die Minensuchboote diese Wege täglich kontrollieren. Eine weitere lebenswichtige Aufgabe war das Geleit der ein- und auslaufenden Unterseeboote. Die Boote der Flottille trafen die rückkehrenden Frontboote weit draußen auf See und eskortierten sie sicher durch die verminten Küstengewässer bis in die schützenden Betonbunker.
Ausrüstung und Personal
Die Flottille verfügte über moderne Minensuchboote vom Typ Minensuchboot 1935 und Minensuchboot 1940. Diese Schiffe waren mit Flugabwehrkanonen der Kaliber 2 cm und 3,7 cm sowie mit 10,5 cm Geschützen bewaffnet. Das Personal bestand aus erfahrenen Seeleuten, von denen viele aus den Jahrgängen der Crew 1937 und Crew 1938 stammten. Da der Dienst in der Biskaya aufgrund der ständigen Angriffe durch alliierte Flugzeuge und Zerstörer extrem gefährlich war, galt die 15. Minensuchflottille als eine der kampferfahrensten Einheiten der Sicherungsstreitkräfte.
Auflösung und Kriegsende
Nach der Invasion der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 und dem anschließenden Rückzug der deutschen Truppen aus Frankreich verlor die Flottille ihre Basis. Die verbliebenen Boote wurden im August 1944 aufgelöst oder in andere Verbände eingegliedert. Viele Besatzungsmitglieder wurden in der Endphase des Krieges in Marine-Schützen-Bataillone versetzt, um die zur Festung erklärten Häfen an der Atlantikküste gegen die landseitige Belagerung zu verteidigen.
Literaturverweise
Reinhart Ostertag "Deutsche Minensucher - 80 Jahre Seeminienabwehr" - Köhler Verlag 1998. | → Amazon
Hans H. Hildebrand "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis heute" (Band 3) - Biblio-Verlag Osnabrück 1993. | → Deutsche Digitale Bibliothek
Bundesarchiv-Militärarchiv Bestand RM 61 Enthält die Kriegstagebücher der Minensuchflottillen, in denen die täglichen Räumergebnisse und Feindberührungen im Zeitraum 1943 bis 1945 festgehalten sind.
Lexikon der Wehrmacht 15. Minensuchflottille
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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