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3. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die 3. Minensuchflottille wurde im April 1940 in Nord-Norwegen aufgestellt. Einsatz im Nordmeer und im finnischen Meerbusen. Die Flottille unterstand im Januar 1941 dem Führer der Minensuchboote Nord, ab März 1942 der 5. Sicherungs-Division. Mit Wegfall des nördlichen Kriegsschauplatzes Einsatz in der mittleren und westlichen Ostsee. Aufgelöst im Sommer 1945.
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| colspan="3" | Die 3. Minensuchflottille war ein spezialisierter Sicherungsverband, der vorwiegend in den klimatisch und nautisch anspruchsvollen Gewässern Nordnorwegens und der Ostsee operierte.
 
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| colspan="3" | 1942: Finnischer Meerbusen. Mit Zurücknahme der Front Sicherungsaufgaben in der mittleren und westlichen Ostsee
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| colspan="3" | Lexikon der Wehrmacht [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Minensucher/3MinSuch-R.htm | 3. Minensuchflottille]
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| Gröner, Erich || colspan="3" | Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 2, technische Details zu den Booten des Typs M 1935 der 3. Flottille).
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| Harnack, Wolfgang || colspan="3" | Die Verteidigung der Küsten. (Bietet Kontext zur taktischen Rolle beim Schutz der nördlichen Seewege).
 
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Aktuelle Version vom 8. Februar 2026, 15:55 Uhr

Datenblatt 3. Minensuchflottille
Die 3. Minensuchflottille war ein spezialisierter Sicherungsverband, der vorwiegend in den klimatisch und nautisch anspruchsvollen Gewässern Nordnorwegens und der Ostsee operierte.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: April 1940 in Nordnorwegen.
Einsatzgebiete: Zunächst im Nordmeer und Eismeer, ab 1942 im Finnischen Meerbusen. Mit dem Rückzug der Front erfolgte die Verlegung in die mittlere und westliche Ostsee.
Unterstellung: Ab Januar 1941 dem Führer der Minensuchboote (F.d.M.) Nord, ab März 1942 der 5. Sicherungs-Division.
Ende: Die Flottille blieb bis Kriegsende im Einsatz und wurde im Sommer 1945 aufgelöst.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Wegesicherung (Eismeer): In Nordnorwegen sicherte die Flottille die Ansteuerungsweg für die Frontboote der 11. und 13. U-Flottille (Hammerfest/Kirkenes) gegen sowjetische Flankenangriffe und Minensperren.
U-Jagd & Geleitschutz: Neben dem Minensuchen wurde die Flottille intensiv zur U-Jagd und zum Schutz von Nachschubkonvois eingesetzt, die Material für die U-Boot-Stützpunkte im Norden transportierten.
Flankenschutz Ostsee: Im Finnischen Meerbusen trug die Flottille dazu bei, sowjetische U-Boote in ihren Basen einzuschließen, was den ungestörten Übungsbetrieb der deutschen U-Boot-Ausbildungsflottillen in der restlichen Ostsee ermöglichte.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 62 / 8 Kriegstagebuch (KTB) der 3. Minensuchflottille (dokumentiert die Einsätze in Nordnorwegen und im Eismeer).
BArch RM 52 / 85 Unterlagen der 5. Sicherungs-Division zum Einsatz der Flottille im Finnischen Meerbusen und in der Ostsee.
BArch RM 7 / 2337 Akten der Seekriegsleitung (Skl) zur Sicherung der Ostseezugänge und dem Rückzug aus dem hohen Norden.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band II, Kapitel zum F.d.M. Nord und den Sicherungs-Divisionen).
Gröner, Erich Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 2, technische Details zu den Booten des Typs M 1935 der 3. Flottille).
Harnack, Wolfgang Die Verteidigung der Küsten. (Bietet Kontext zur taktischen Rolle beim Schutz der nördlichen Seewege).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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