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Marine Kriegsakademie: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Die Marine-Kriegsakademie (M.K.A.) war die höchste Bildungseinrichtung für Seeoffiziere und diente der Ausbildung des Führungsnachwuchses für den Admiralstabsdienst. Sie war das maritime Gegenstück zur Kriegsakademie des Heeres. Die Marine-Kriegsakademie war die höchste wissenschaftliche und taktische Bildungseinrichtung für Seeoffiziere zur Vorbereitung auf den Dienst im Admiralstab.
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| colspan="3" | Die Marine-Kriegsakademie diente der Ausbildung des Führungsnachwuchses für den Admiralstabsdienst. Hier wurden ausgewählte Offiziere in den Bereichen Strategie, Taktik, Seekriegsgeschichte und operativer Planung geschult. Ziel war es, Offiziere zu befähigen, komplexe Verbände zu führen und in den höchsten Stäben der Seekriegsleitung oder den Marinegruppenkommando-Stellen tätig zu sein. Sie war das maritime Gegenstück zur Kriegsakademie des Heeres.
 
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! colspan="3" | Kaiserliche Marine (bis 1918)
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! colspan="3" | Historischer Kontext & Organisation
 
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| colspan="3" | Gegründet im Jahr 1872 in Kiel, war sie die Geburtsstätte der modernen deutschen Seekriegstheorie. Offiziere wurden hier erstmals systematisch in der Führung von Flottenverbänden geschult. In dieser Zeit entstanden die ersten Konzepte für den Einsatz von U-Booten als strategische Waffe. Ein Offizier, der die Akademie erfolgreich abschloss, war für höchste Kommandoposten in der Hochseeflotte vorgesehen.
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| colspan="3" | Aufstellung und Standorte: Die Akademie wurde bereits in der Kaiserlichen Marine gegründet und nach der Zeit der Reichsmarine in der Kriegsmarine fortgeführt. Hauptstandort war Berlin (Kieler Straße), um die Nähe zum Oberkommando der Marine (O.K.M.) zu gewährleisten. Während des Krieges wurde der Lehrbetrieb aufgrund des hohen Bedarfs an Offizieren an der Front zeitweise eingeschränkt oder in Form von Kurzlehrgängen an wechselnden Standorten (u. a. Bad Homburg) weitergeführt. Sie unterstand fachlich der Inspektion des Bildungswesens der Marine.
 
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| colspan="3" | Ausbildungsprofil: Die Ausbildung zum Admiralstabsoffizier dauerte im Frieden zwei Jahre und wurde im Krieg gestrafft. Die Schwerpunkte lagen auf der operativen Führung großer Flottenverbände, der Logistik im Seekrieg, dem Völkerrecht sowie der Zusammenarbeit mit Heer und Luftwaffe. Ein wesentlicher Teil waren die „Kriegsspiele“, bei denen fiktive Operationen am Kartentisch durchgeplant und taktisch bewertet wurden.
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! colspan="3" | Reichsmarine (1921–1935)
 
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| colspan="3" | Nach dem Ersten Weltkrieg war der Lehrbetrieb durch den Versailler Vertrag zunächst verboten. Um den Faden der fachlichen Exzellenz nicht abreißen zu lassen, wurde ab 1930 eine getarnte „Führergehilfenausbildung“ in Berlin durchgeführt. Viele spätere Kommandanten, die in der Kaiserlichen Marine als Fähnrich zur See oder Wachoffizier begonnen hatten, hielten hier die taktische Lehre lebendig und bereiteten die theoretischen Grundlagen für die spätere Wiederaufrüstung vor.
 
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! colspan="3" | Kriegsmarine (1935–1945)
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| colspan="3" | Das Schicksal bei Kriegsende: In den letzten Kriegsmonaten 1945 war die Akademie faktisch aufgelöst, da fast alle Lehrkräfte und Schüler in operativen Stäben eingesetzt waren. Nach der Kapitulation am 08.05.1945 wurden die verbliebenen Unterlagen und Studien der Akademie von den Alliierten sichergestellt, da sie wertvolle Erkenntnisse über die deutsche Seekriegsführung und die Planung von Großoperationen enthielten.
 
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| colspan="3" | Im Jahr 1935 wurde die Akademie offiziell wiedereröffnet. Die Lehrinhalte wurden radikal modernisiert und um die neuen Möglichkeiten der Funkführung (Signaldienst) und der kombinierten Kriegführung (Marine/Luftwaffe) erweitert. Absolventen besetzten Schlüsselstellen in der Seekriegsleitung und koordinierten die Einsätze der U-Boote. Besonders der Austausch über technische Neuerungen, wie sie später im Ortungslehrgang vertieft wurden, war Bestandteil der operativen Planspiele.
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! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
 
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! colspan="3" | Bedeutung für die Führungsebene
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| colspan="3" | Strategische Planung des U-Boot-Krieges: Viele Offiziere im Stab des Befehlshabers der Unterseeboote (B.d.U.) waren Absolventen der Kriegsakademie. Dort erlernten sie die notwendigen Planungswerkzeuge für die operative Führung der U-Boot-Rudel und die Koordination der Logistik (z. B. Einsatz von Versorgungs-U-Booten).
 
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| colspan="3" | Taktische Weiterentwicklung: In der Akademie wurden Studien zur Wirksamkeit des Handelskrieges und zur Durchbrechung von Blockaden erstellt. Diese wissenschaftliche Aufarbeitung floss direkt in die taktischen Anweisungen für die U-Boot-Kommandanten ein, insbesondere bei der Entwicklung von Angriffsverfahren gegen schwer gesicherte Geleitzüge.
 
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| colspan="3" | Der Besuch der Akademie war das „Ritterschlagen“ für jeden Seeoffizier. Wer hier bestand, gehörte zur intellektuellen Elite der Marine. Das dort vermittelte Verständnis für Logistik und Strategie war entscheidend, um später komplexe Operationen – von der Wegesicherung durch den Führer der Vorpostenboote West bis hin zur industriellen Fertigung des Typ XXI – administrativ und taktisch zu beherrschen.
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| colspan="3" | Kaderschmiede für Flottillenchefs: Zahlreiche Chefs der U-Boot-Flottillen besaßen die Ausbildung der Kriegsakademie. Dies garantierte ein einheitliches Führungsverständnis und eine professionelle Stabarbeit in den Frontstützpunkten, was für die Kommunikation mit der Seekriegsleitung von entscheidender Bedeutung war.
 
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! colspan="3" | Sandort Kaiserliche Marine: Kiel (1872–1918)
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
 
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| colspan="3" | Die Akademie hatte ihren Sitz in Kiel, dem Zentrum der deutschen Seemacht. Ab 1888 bezog sie das imposante Gebäude an der Dusternbrooker Schleuse (heute Sitz des Schleswig-Holsteinischen Landtages). In unmittelbarer Nähe zu den großen Werften und der I. Schiffsstammabteilung der Ostsee wurden hier die Grundlagen für die Führung der Hochseeflotte und die ersten Generationen der U-Boote gelehrt.
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| B.Arch. RM 123 || colspan="3" | Akten der Marineschulen und der Marineakademie (Dokumentiert die Lehrpläne, Studienarbeiten und Teilnehmerlisten der Admiralstabslehrgänge).
 
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| B.Arch. RM 7 || colspan="3" | Unterlagen der Seekriegsleitung (Belegt die personelle Auswahl und Zuweisung von Akademieabsolventen in die operativen Abteilungen).
 
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! colspan="3" | Standort Reichsmarine: Berlin (1930–1935)
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| B.Arch. RM 20 / 904 || colspan="3" | Personalbestimmungen für die Kriegsmarine (Enthält die Auswahlkriterien für den Zugang zur Marine-Kriegsakademie).
 
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| colspan="3" | Nach der Schließung durch den Versailler Vertrag wurde der Lehrbetrieb als getarnte „Führergehilfenausbildung“ im Gebäude des Reichswehrministeriums in der Bendlerstraße in Berlin (heute Bendlerblock) wieder aufgenommen. Fernab der Küste, aber im Zentrum der militärischen Planung, hielten Offiziere hier die strategische Ausbildung am Leben, während sie offiziell in Verwaltungsstellen oder beim Signaldienst geführt wurden.
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! colspan="3" | Literaturverweise
 
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! colspan="3" | Standorte Kriegsmarine: Berlin und Bad Homburg (1935–1945)
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| Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945: Gliederung, Einsatz, Stellenbesetzung. (Band III, Kapitel über das Erziehungs- und Bildungswesen).
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| colspan="3" | Berlin-Charlottenburg: Mit der offiziellen Wiedereröffnung im Jahr 1935 bezog die Akademie Räumlichkeiten in der Schlesischen Straße und später in einem repräsentativen Neubau am Tiergarten. Hier wurden die Offiziere auf die globale Seekriegführung und das Zusammenwirken mit Sicherungsverbänden wie dem Führer der Vorpostenboote West vorbereitet.
 
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| colspan="3" | Bad Homburg vor der Höhe: Aufgrund der zunehmenden Luftangriffe auf die Reichshauptstadt wurde die Akademie im Jahr 1944 nach Hessen in das Schloss Bad Homburg evakuiert. In dieser späten Phase lag der Fokus der theoretischen Arbeit bereits auf der operativen Auswertung der neuen Technologien des Typ XXI und den Erkenntnissen aus dem Ortungslehrgang.
 
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! colspan="3" | Bedeutung der Standorte
 
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| colspan="3" | Der Wechsel von Kiel nach Berlin markierte den Übergang von einer rein maritimen Ausbildungsstätte zu einer zentralisierten, ministeriell gesteuerten Eliteakademie. Viele Kommandanten, die in der Reichsmarine als Flaggleutnant dienten, kehrten als gestandene Offiziere an die Berliner Standorte zurück, um sich für das Admiralstabsabzeichen zu qualifizieren.
 
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! colspan="3" | Quellenangabe
 
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| Bundesarchiv, Signatur RM 88 || colspan="3" | Marineakademie und Schulen. [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/|Direktrecherche Invenio]. Dokumentiert die Entwicklung der Lehrpläne über alle drei Epochen hinweg.
 
 
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| Bundesarchiv, Signatur RM 1 || colspan="3" | Kaiserliche Marine. [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/|Direktrecherche Invenio]. Enthält die frühen Gründungsakten und Offizierslisten aus der Zeit vor 1918.
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| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945. (Detaillierte Übersicht der Direktoren und Dozenten der Akademie).
 
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Marineschulen/Marineakademie-R.htm| → Marine Kriegsakademie]
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| Mulligan, Timothy P. || colspan="3" | Die Männer der deutschen U-Boot-Waffe 1939–1945. (Analyse der Bildungswege der Elite-Offiziere innerhalb der U-Boot-Waffe).
 
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Aktuelle Version vom 11. Februar 2026, 13:11 Uhr

Datenblatt Marine-Kriegsakademie
Die Marine-Kriegsakademie diente der Ausbildung des Führungsnachwuchses für den Admiralstabsdienst. Hier wurden ausgewählte Offiziere in den Bereichen Strategie, Taktik, Seekriegsgeschichte und operativer Planung geschult. Ziel war es, Offiziere zu befähigen, komplexe Verbände zu führen und in den höchsten Stäben der Seekriegsleitung oder den Marinegruppenkommando-Stellen tätig zu sein. Sie war das maritime Gegenstück zur Kriegsakademie des Heeres.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung und Standorte: Die Akademie wurde bereits in der Kaiserlichen Marine gegründet und nach der Zeit der Reichsmarine in der Kriegsmarine fortgeführt. Hauptstandort war Berlin (Kieler Straße), um die Nähe zum Oberkommando der Marine (O.K.M.) zu gewährleisten. Während des Krieges wurde der Lehrbetrieb aufgrund des hohen Bedarfs an Offizieren an der Front zeitweise eingeschränkt oder in Form von Kurzlehrgängen an wechselnden Standorten (u. a. Bad Homburg) weitergeführt. Sie unterstand fachlich der Inspektion des Bildungswesens der Marine.
Ausbildungsprofil: Die Ausbildung zum Admiralstabsoffizier dauerte im Frieden zwei Jahre und wurde im Krieg gestrafft. Die Schwerpunkte lagen auf der operativen Führung großer Flottenverbände, der Logistik im Seekrieg, dem Völkerrecht sowie der Zusammenarbeit mit Heer und Luftwaffe. Ein wesentlicher Teil waren die „Kriegsspiele“, bei denen fiktive Operationen am Kartentisch durchgeplant und taktisch bewertet wurden.
Das Schicksal bei Kriegsende: In den letzten Kriegsmonaten 1945 war die Akademie faktisch aufgelöst, da fast alle Lehrkräfte und Schüler in operativen Stäben eingesetzt waren. Nach der Kapitulation am 08.05.1945 wurden die verbliebenen Unterlagen und Studien der Akademie von den Alliierten sichergestellt, da sie wertvolle Erkenntnisse über die deutsche Seekriegsführung und die Planung von Großoperationen enthielten.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Strategische Planung des U-Boot-Krieges: Viele Offiziere im Stab des Befehlshabers der Unterseeboote (B.d.U.) waren Absolventen der Kriegsakademie. Dort erlernten sie die notwendigen Planungswerkzeuge für die operative Führung der U-Boot-Rudel und die Koordination der Logistik (z. B. Einsatz von Versorgungs-U-Booten).
Taktische Weiterentwicklung: In der Akademie wurden Studien zur Wirksamkeit des Handelskrieges und zur Durchbrechung von Blockaden erstellt. Diese wissenschaftliche Aufarbeitung floss direkt in die taktischen Anweisungen für die U-Boot-Kommandanten ein, insbesondere bei der Entwicklung von Angriffsverfahren gegen schwer gesicherte Geleitzüge.
Kaderschmiede für Flottillenchefs: Zahlreiche Chefs der U-Boot-Flottillen besaßen die Ausbildung der Kriegsakademie. Dies garantierte ein einheitliches Führungsverständnis und eine professionelle Stabarbeit in den Frontstützpunkten, was für die Kommunikation mit der Seekriegsleitung von entscheidender Bedeutung war.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
B.Arch. RM 123 Akten der Marineschulen und der Marineakademie (Dokumentiert die Lehrpläne, Studienarbeiten und Teilnehmerlisten der Admiralstabslehrgänge).
B.Arch. RM 7 Unterlagen der Seekriegsleitung (Belegt die personelle Auswahl und Zuweisung von Akademieabsolventen in die operativen Abteilungen).
B.Arch. RM 20 / 904 Personalbestimmungen für die Kriegsmarine (Enthält die Auswahlkriterien für den Zugang zur Marine-Kriegsakademie).
Literaturverweise
Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945: Gliederung, Einsatz, Stellenbesetzung. (Band III, Kapitel über das Erziehungs- und Bildungswesen).
Hildebrand, Hans H. Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945. (Detaillierte Übersicht der Direktoren und Dozenten der Akademie).
Mulligan, Timothy P. Die Männer der deutschen U-Boot-Waffe 1939–1945. (Analyse der Bildungswege der Elite-Offiziere innerhalb der U-Boot-Waffe).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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