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18. Vorpostengruppe: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Die 18. Vorpostengruppe war ein zu Kriegsbeginn improvisierter Sicherungsverband der Kriegsmarine, der primär aus bewaffneten Fischdampfern bestand. Sie bildete das operative Fundament für die spätere 18. Vorpostenflottille und war für die U-Boot-Waffe als „Torwächter“ der deutschen Buchten von Bedeutung.
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| colspan="3" | Die 18. Vorpostengruppe war ein zu Kriegsbeginn improvisierter Sicherungsverband der Kriegsmarine, der primär aus bewaffneten Fischdampfern bestand. Als operatives Fundament der späteren 18. Vorpostenflottille fungierte sie als „Torwächter“ der deutschen Buchten. Sie sicherte die lebenswichtigen Transitwege in der Wesermündung und der Deutschen Bucht, die jedes U-Boot aus Wilhelmshaven oder Wesermünde auf dem Weg zur Front passieren musste, gegen britische Luftangriffe und lauernde U-Boote.
 
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| colspan="3" | Aufstellung: Die Gruppe wurde im September 1939 unmittelbar nach der Mobilmachung formiert.
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| Aufstellung: || colspan="3" | Formierung im September 1939 unmittelbar nach der Mobilmachung aus requirierten zivilen Fischereifahrzeugen.
 
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| colspan="3" | Einheiten: Sie bestand aus requirierten Fischdampfern, die als „Schiffe“ mit Nummern (z. B. Schiff 26 - Julius Pickenpack oder Schiff 47 - Wilhelm Huth) in Dienst gestellt wurden.
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| Einheiten: || colspan="3" | Indienststellung als „Schiffe“ mit Nummern, darunter Schiff 26 (Julius Pickenpack) und Schiff 47 (Wilhelm Huth) sowie Minenschiff 11.
 
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| colspan="3" | Standort: Der Hauptstützpunkt war Wesermünde (Bremerhaven).
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| Hauptstandort: || colspan="3" | Wesermünde (Bremerhaven); strategischer Knotenpunkt für die Überwachung der Wesermündung und der angrenzenden Küstenreviere.
 
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| colspan="3" | Entwicklung: Im Verlauf des Jahres 1940 wurde die Gruppe zur 18. Vorpostenflottille erweitert, wobei die Schiffe taktische Nummern wie V 1801 bis V 1815 erhielten.
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| Entwicklung: || colspan="3" | Erweiterung im Verlauf des Jahres 1940 zur 18. Vorpostenflottille mit taktischen Kennungen von V 1801 bis V 1815 zur Systematisierung des Sicherungsdienstes.
 
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! colspan="3" | Aufgaben und Relevanz für die U-Boot-Waffe
 
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| colspan="3" | Sicherung der Transitwege: Die 18. Gruppe sicherte die „Zwangswege“ in der Deutschen Bucht und der Wesermündung. Dies war die Zone, die jedes U-Boot aus Wilhelmshaven oder Wesermünde auf dem Weg zur Front passieren musste.
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| Wegesicherung: || colspan="3" | Permanente Überwachung der „Zwangswege“ in der Deutschen Bucht zur Gewährleistung eines sicheren Auslaufens der Frontflottillen aus den Nordseebasen.
 
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| colspan="3" | Flak-Schutz: Die Gruppe bot den auslaufenden Booten in der gefährlichen Küstenphase Schutz gegen britische Luftangriffe.
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| Flak-Schutz: || colspan="3" | Bereitstellung eines mobilen Flugabwehrschirms für auslaufende U-Boote während der besonders gefährdeten Passage in küstennahen Gewässern.
 
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| colspan="3" | U-Jagd-Abwehr: Die Fischdampfer waren mit S-Geräten (frühes Sonar) und Wasserbomben ausgerüstet, um britische U-Boote abzuwehren, die in den Mündungsgebieten auf deutsche Heimkehrer lauerten.
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| U-Jagd-Abwehr: || colspan="3" | Ausrüstung der Einheiten mit S-Geräten (Sonar) und Wasserbomben zur aktiven Bekämpfung britischer U-Boote in den Mündungsgebieten der Jade und Weser.
 
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| colspan="3" | Personal: Viele Offiziere absolvierten hier ihre ersten Bordwochen unter Kriegsbedingungen, bevor sie zur spezialisierten Ausbildung an die U-Steuermannschule kommandiert wurden.
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| Kaderbildung: || colspan="3" | Viele Offiziere sammelten hier ihre ersten praktischen Erfahrungen unter Kriegsbedingungen vor ihrer Versetzung zur spezialisierten U-Steuermannschule.
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
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| BArch RM 106.357 || colspan="3" | 18. Vorpostenflottille. Kernbestand für die Kriegstagebücher (KTB) der Gruppe ab September 1939.
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| BArch RM 106.357 || colspan="3" | 18. Vorpostenflottille: Kernbestand für die Kriegstagebücher (KTB) der Gruppe ab September 1939 inklusive Einsatzbefehlen und Gefechtsberichten.
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten. Invenio Nachweis für Personal, das in den frühen Stammrollen der Schiffe 26, 47 oder des Minenschiff 11 gelistet ist.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Invenio-Nachweis für Marineangehörige, die in den frühen Stammrollen der Schiffe 26, 47 oder des Minenschiffs 11 gelistet sind.
 
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| BArch RM 106.133 ff || colspan="3" | Sicherungsstreitkräfte der Nordsee. Belegt die Unterstellung unter den Führer der Vorpostenboote West.
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| BArch RM 106.133 ff || colspan="3" | Sicherungsstreitkräfte der Nordsee: Belegt die taktische Unterstellung der Gruppe unter den Führer der Vorpostenboote West.
| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sicherungsflott/VFlottillen/18VFlott.htm| → 18. Vorpostenflottille]
 
 
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| Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939-1945. Band 2, Abschnitt 160.
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Sicherungsstreitkräfte: Vorpostenverbände der Nordsee).
 
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| Gröner, Erich || colspan="3" | Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945. Band 8: Hilfsschiffe.
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| Tessin, Georg || colspan="3" | „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur Gliederung der Vorpostenflottillen im Bereich Weser-Ems).
| Tessin, Georg || colspan="3" | Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. Band 14.
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| Gröner, Erich || colspan="3" | „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Vorpostenboote, Hilfsminensucher und requirierte Fischdampfer).
 
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Aktuelle Version vom 27. Februar 2026, 15:50 Uhr

Verband 18. Vorpostengruppe
Die 18. Vorpostengruppe war ein zu Kriegsbeginn improvisierter Sicherungsverband der Kriegsmarine, der primär aus bewaffneten Fischdampfern bestand. Als operatives Fundament der späteren 18. Vorpostenflottille fungierte sie als „Torwächter“ der deutschen Buchten. Sie sicherte die lebenswichtigen Transitwege in der Wesermündung und der Deutschen Bucht, die jedes U-Boot aus Wilhelmshaven oder Wesermünde auf dem Weg zur Front passieren musste, gegen britische Luftangriffe und lauernde U-Boote.
Historischer Werdegang und Standorte
Aufstellung: Formierung im September 1939 unmittelbar nach der Mobilmachung aus requirierten zivilen Fischereifahrzeugen.
Einheiten: Indienststellung als „Schiffe“ mit Nummern, darunter Schiff 26 (Julius Pickenpack) und Schiff 47 (Wilhelm Huth) sowie Minenschiff 11.
Hauptstandort: Wesermünde (Bremerhaven); strategischer Knotenpunkt für die Überwachung der Wesermündung und der angrenzenden Küstenreviere.
Entwicklung: Erweiterung im Verlauf des Jahres 1940 zur 18. Vorpostenflottille mit taktischen Kennungen von V 1801 bis V 1815 zur Systematisierung des Sicherungsdienstes.
Aufgaben und Relevanz für die U-Boot-Waffe
Wegesicherung: Permanente Überwachung der „Zwangswege“ in der Deutschen Bucht zur Gewährleistung eines sicheren Auslaufens der Frontflottillen aus den Nordseebasen.
Flak-Schutz: Bereitstellung eines mobilen Flugabwehrschirms für auslaufende U-Boote während der besonders gefährdeten Passage in küstennahen Gewässern.
U-Jagd-Abwehr: Ausrüstung der Einheiten mit S-Geräten (Sonar) und Wasserbomben zur aktiven Bekämpfung britischer U-Boote in den Mündungsgebieten der Jade und Weser.
Kaderbildung: Viele Offiziere sammelten hier ihre ersten praktischen Erfahrungen unter Kriegsbedingungen vor ihrer Versetzung zur spezialisierten U-Steuermannschule.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 106.357 18. Vorpostenflottille: Kernbestand für die Kriegstagebücher (KTB) der Gruppe ab September 1939 inklusive Einsatzbefehlen und Gefechtsberichten.
BArch PERS 6 Personalakten: Invenio-Nachweis für Marineangehörige, die in den frühen Stammrollen der Schiffe 26, 47 oder des Minenschiffs 11 gelistet sind.
BArch RM 106.133 ff Sicherungsstreitkräfte der Nordsee: Belegt die taktische Unterstellung der Gruppe unter den Führer der Vorpostenboote West.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Sicherungsstreitkräfte: Vorpostenverbände der Nordsee).
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur Gliederung der Vorpostenflottillen im Bereich Weser-Ems).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Vorpostenboote, Hilfsminensucher und requirierte Fischdampfer).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132