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Helmut Kanzidor: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 20. Februar 2026, 08:56 Uhr

Hans-Albrecht Kandler ← Helmut Kanzidor → Ralph Kapitzky

!!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten/Please pay attention to the notes Klick hier → Anmerkungen für Kommandanten !!!
Datenblatt: Helmut Kanzidor
Geburtsdatum: 25.09.1919
Geburtsort: Krumhübel
Geburtsort Lage - Damals: Landkreis Hirschberg im Riesengebirge - Regierungsbezirk Liegnitz - Preußische Provinz Schlesien
Geburtsort Lage - Heute: Karpacz - Powiat Karkonoski - Woiwodschaft Niederschlesien - Republik Polen
Todesdatum: 21.08.1944 (24 Jahre)
Todesort: Nordmeer/Färöer-Island-Passage verschollen
Position: (55° 38' Nord - 07° 26' West)
Todesursache: Verlust seines Bootes U 743
Dienstgrade
01.07.1939 Seekadett (Ernennung)
01.12.1939 Fähnrich zur See
01.08.1940 Oberfähnrich zur See
01.04.1941 Leutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1941 (-268-)
01.04.1943 Oberleutnant zur See mit Wirkung vom 01.04.1943 und Rangdienstalter vom 01.01.1943 (-250-)
Orden und Auszeichnungen
10.02.1942 Eiserne Kreuz 2. Klasse
26.05.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
00.10.1942 Dienstauszeichnung IV. Klasse
00.10.1942 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
01.10.1938 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 38.
01.10.1938 - 27.02.1939 Infanteristische Grundaubildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1939 - 30.06.1939 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Albert-Leo Schlageter.
01.07.1939 - 12.09.1939 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Emden.
13.09.1939 - 14.10.1939 Ausbildung bei der III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung, Plön.
15.10.1939 - 29.02.1940 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.03.1940 - 30.04.1940 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
01.05.1940 - 26.01.1941 Nicht ermittelt.
27.01.1941 - 29.03.1941 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
31.03.1941 - 26.04.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
28.04.1941 - 24.05.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
03.06.1941 - 28.06.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
29.06.1941 - 27.07.1941 Zur Verfügung der 1. U-Ausbildungsabteilung, Plön.
28.07.1941 - 24.08.1941 Baubelehrung für U 333 bei der Kriegsschiffbaulehrabteilung U-Nordsee, Bremen.
25.08.1941 - 28.02.1943 II. Wachoffizier, Kommandant in Vertretung und I. Wachoffizier auf U 333 unter Peter-Erich Cremer und Werner Schwaff. 4 Unternehmungen:
27.12.1941 - 09.02.1942 - Nordatlantik, Neufundlandbank, Nova Scotia. 2 Schiffe ↓ 8.194 BRT.
30.03.1942 - 26.05.1942 - Nordatlantik, Ostküste der USA. 3 Schiffe ↓ 13.596 BRT. 1 Schiff ≈ 8.327 BRT.
11.08.1942 - 24.08.1942 - Golf von Biskaya (Abbruch wegen Fliegerschäden).
01.09.1942 - 23.10.1942 - Mittelatlantik, vor Freetown. Nach Verwundung des Kommandanten und dem Tod des I. WO beim Gefecht mit der HMS Crocus (K.49), wurde Kanzidor Kommandant in Vertretung. Beim Eintreffen von U 107 übernahm Lorenz Kasch das Kommando und Kanzidor wurde I. Wachoffizier. 1 Korvette ≈ 925 ts.
19.12.1942 - 05.02.1943 - Nordatlantik, westlich von Irland.
01.03.1943 - 31.03.1943 Kommandanten-Lehrgang. 43. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
01.04.1943 - 14.05.1943 Baubelehrung für U 743 bei der 7. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Danzig.
15.05.1943 - 21.09.1944 Kommandant von U 743 (VII C). 1 Unternehmung:
15.06.1944 - 21.06.1944 - Nordsee (Abbruch wegen Fliegerschäden).
18.08.1944 - 21.08.1944 - Nordmeer, Nordatlantik.
21.08.1944 Beim Verlust seines Bootes U 743, im Nordmeer, zwischen Island und den Färöer-Inseln, ums Leben gekommen.
Das Boot ist aus unbekannter Ursache verschollen. U 743 befand sich auf dem Weg zu einem Einsatz im Nordatlantik vor dem Nordkanal. (Totalverlust, 50 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 118. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 115. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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