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1. U-Lehrdivision: Unterschied zwischen den Versionen

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| Busch, Rainer / Röll, Hans-Joachim || colspan="3" | "Der U-Boot-Krieg 1939-1945". (Details zur Basisausbildung in Pillau).
 
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'''<u>Detailangaben</u>'''
 
 
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Die 1. U-Lehrdivision wurde im Juni 1940 gegründet. Die Lehrdivision war zwar in [[Pillau]], der offizielle Sitz blieb jedoch [[Neustadt]]. Sie wurde im März 1945 aufgelöst. Diese Division diente der Ausbildung und Schulung von U-Bootbesatzungen.
 
 
 
 
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[[3. U-Ausbildungsabteilung]] [[1. U-Lehrdivision]] [[2. U-Lehrdivision]]                                   
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[[3. U-Ausbildungsabteilung]] ← 1. U-Lehrdivision → [[2. U-Lehrdivision]]
 
 
[[Flottillen|Liste aller Flottillen]]
 

Aktuelle Version vom 3. März 2026, 12:33 Uhr

3. U-Ausbildungsabteilung ← 1. U-Lehrdivision → 2. U-Lehrdivision

Dienststelle 1. Unterseeboot-Lehrdivision
Die 1. Unterseebootlehrdivision war gewissermaßen die „Universität“ für die technischen und spezialisierten Laufbahnen der U-Boot-Waffe. Während die Ausbildungsabteilungen (U.A.A.) für die infanteristische Grundausbildung zuständig waren, fungierte die 1. U.L.D. als „Fachhochschule“, in der das Personal lernte, die komplizierten Systeme eines U-Boots tatsächlich zu bedienen.
Standorte und Geschichte
Aufstellung: Die Division wurde im Januar 1940 ins Leben gerufen. Sie unterstand dem Höheren Kommando der Unterseebootausbildung (H.K.U.).
Pillau (Ostpreußen): Erster Hauptstandort. Pillau war ideal, da die Ostsee dort weitgehend sicher vor Luftangriffen und feindlichen Schiffen war.
Hamburg-Finkenwerder: Im Jahr 1944 wurde die Division aufgrund der Kriegslage nach Hamburg verlegt.
Gliederung der Abteilungen (Pillau)
I. Abteilung (GA): Grundausbildung. Einstieg für U-Boot-Rekruten: Militärische Grunddisziplin, seemännische Kenntnisse und Gefechtsdienst an Land.
II. Abteilung (TA): Technische Ausbildung. Spezialisierung auf Maschinen- und Elektrotechnik (Dieselmotoren/E-Maschinen) für Maschinenmaate und Techniker.
III. Abteilung (TL): Waffen- und Torpedolehrgang. Ausbildung für Torpedo- und Artilleriewesen (Wartung Torpedos, Decks-Kanone und Flak).
IV. Abteilung (GSA): Grundseeausbildung. Erste Praxis auf See auf alten Schul-U-Booten der 21. U-Flottille (primär Typ II A).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Spezialisierung: Schulung an Schlüsseltechnologien wie dem Gruppenhorchgerät (GHG) zur Unterwasserortung. Die Division verfügte über eigene Schul- und Versuchsboote.
Werdegang: Die Abteilungen wurden in der Regel nacheinander durchlaufen, bevor die Versetzung zur 2. U.L.D. nach Gotenhafen zur Frontreife-Ausbildung erfolgte.
Kommandeure
00.06.1940 - 00.11.1941 Fregattenkapitän Hans Ibbeken
00.12.1941 - 00.01.1943 Kapitän zur See Albrecht Schmidt
00.01.1943 - 00.02.1945 Kapitän zur See Hans-Georg-Friedrich Poske
00.02.1945 - 00.03.1945 Korvettenkapitän Ulrich Heyse
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 123 Akten der 1. Unterseeboot-Lehrdivision (U.L.D.). Enthält detaillierte Lehrgangspläne der technischen Abteilungen.
BArch RM 92 Unterlagen des Höheren Kommandeurs der Unterseeboot-Ausbildung (H.K.U.).
BArch PERS 6 Personalunterlagen der Kommandeure Ibbeken, Poske und Heyse.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945". (Band II, Kapitel zur Gliederung der Lehrdivisionen).
Busch, Rainer / Röll, Hans-Joachim "Der U-Boot-Krieg 1939-1945". (Details zur Basisausbildung in Pillau).
Tessin, Georg "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS" (Band 14).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132

3. U-Ausbildungsabteilung ← 1. U-Lehrdivision → 2. U-Lehrdivision