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11. Sicherungsflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die 11. Sicherungsflottille war ein operativer Verband der Kriegsmarine im Adriatischen Meer. Sie entstand im Dezember 1943 in Triest durch die Umgliederung und Umbenennung der vormaligen 11. Küstenschutzflottille. Der Verband war maßgeblich an der Sicherung der adriatischen Küstengewässer, dem Geleitschutz für den Nachschub der Wehrmacht in Italien und dem Balkan sowie an der Abwehr alliierter See- und Luftstreitkräfte beteiligt. Aufgrund der rasant ansteigenden Bedeutung des Kriegsschauplatzes wurde die Flottille bereits nach wenigen Monaten zur 11. Sicherungs-Division erweitert.
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| Stützpunktsicherung: || colspan="3" | Die Einheiten der Flottille sicherten die Zufahrten nach Triest und Pola, die als wichtige Basen für die im Mittelmeer operierenden U-Boot-Flottillen dienten.
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Aktuelle Version vom 2. März 2026, 15:54 Uhr

Verband 11. Sicherungsflottille
Die 11. Sicherungsflottille war ein operativer Verband der Kriegsmarine im Adriatischen Meer. Sie entstand im Dezember 1943 in Triest durch die Umgliederung und Umbenennung der vormaligen 11. Küstenschutzflottille. Der Verband war maßgeblich an der Sicherung der adriatischen Küstengewässer, dem Geleitschutz für den Nachschub der Wehrmacht in Italien und dem Balkan sowie an der Abwehr alliierter See- und Luftstreitkräfte beteiligt. Aufgrund der rasant ansteigenden Bedeutung des Kriegsschauplatzes wurde die Flottille bereits nach wenigen Monaten zur 11. Sicherungs-Division erweitert.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung: Formiert im Dezember 1943 in Triest aus der 11. Küstenschutzflottille; administrativ dem Deutschen Marinekommando Italien unterstellt.
Standort: Hauptstützpunkt war Triest. Der Einsatzraum umfasste die gesamte obere und mittlere Adria sowie die Küstenvorfelder von Istrien und Dalmatien.
Aufgabe: Durchführung von Vorposten- und Sicherungsdiensten, Geleitschutz für Küstentransporte sowie Überwachung der Seewege gegen Partisanenangriffe und alliierte Commando-Unternehmen.
Ende 1944: Am 01.03.1944 erfolgte die personelle und materielle Aufstockung sowie die Umwandlung des Verbandes in die 11. Sicherungs-Division.
Spezifische Merkmale
Geleitsicherung: Sicherstellung des maritimen Nachschubs für die Heeresverbände an der italienischen Adriaküste unter ständiger Bedrohung durch alliierte Schnellboote und Jagdbomber.
Küstenschutz: Operative Leitung der unterstellten kleinen Sicherungsfahrzeuge zur Abriegelung strategisch wichtiger Häfen und Buchten im Adriaraum.
Transformation: Die kurze Bestandsdauer als Flottille verdeutlicht den massiven Ausbau der deutschen Seestreitkräfte im Mittelmeer nach der italienischen Kapitulation 1943.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Stützpunktsicherung: Die Einheiten der Flottille sicherten die Zufahrten nach Triest und Pola, die als wichtige Basen für die im Mittelmeer operierenden U-Boot-Flottillen dienten.
Transit-Schutz: Begleitung von Kleinst-U-Booten und Sicherung der Verlegungswege für U-Boot-Ersatzteile, die über die Adria in den Mittelmeerraum gelangten.
Flanken-Sicherung: Abwehr von alliierten U-Jagd-Verbänden im Adriaraum, um den eigenen Booten einen gefahrlosen An- und Ablauf aus den Werftstandorten zu ermöglichen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 61-II Befehlshaber der Sicherung: Akten über die Gliederung und die operativen Befehle der Sicherungsverbände im Adriatischen Meer.
BArch RM 36 Deutsches Marinekommando Italien: Berichte über die Küstensicherung und die Aufstellung der 11. Sicherungsflottille in Triest.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Kommandierungen zum Stab der 11. Sicherungsflottille und der späteren Division.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Mittelmeer).
Arndt, Peter „Deutsche Sperrbrecher 1914–1945“ (Hinweise zur Koordination der Sicherungsdienste in der Adria).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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