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11. Hafenschutzflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die 11. Hafenschutz-Flottille (Kaiser-Wilhelm-Kanal) wurde im September 1939 aufgestellt und bestand bis Juli 1943.
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| colspan="2" | Die 11. Hafenschutzflottille wurde im September 1939 zur Sicherung der strategisch bedeutsamen Wasserstraße des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal) aufgestellt. Sie unterstand operativ dem Küstenbefehlshaber westliche Ostsee bzw. dem Abschnittskommandanten Brunsbüttel. Der Verband bestand aus einer Vielzahl kleinerer Hilfsschiffe, Kutter und Schlepper, die für die Überwachung der Kanaleinfahrten in Brunsbüttel und Holtenau sowie für den Schutz der Schleusenanlagen verantwortlich waren. Im Juli 1943 wurde die Flottille im Zuge einer Umgliederung der Sicherungskräfte aufgelöst und ihr Bestand in andere Einheiten überführt.
 
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Aktuelle Version vom 9. März 2026, 12:04 Uhr

Verband 11. Hafenschutzflottille
Die 11. Hafenschutzflottille wurde im September 1939 zur Sicherung der strategisch bedeutsamen Wasserstraße des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal) aufgestellt. Sie unterstand operativ dem Küstenbefehlshaber westliche Ostsee bzw. dem Abschnittskommandanten Brunsbüttel. Der Verband bestand aus einer Vielzahl kleinerer Hilfsschiffe, Kutter und Schlepper, die für die Überwachung der Kanaleinfahrten in Brunsbüttel und Holtenau sowie für den Schutz der Schleusenanlagen verantwortlich waren. Im Juli 1943 wurde die Flottille im Zuge einer Umgliederung der Sicherungskräfte aufgelöst und ihr Bestand in andere Einheiten überführt.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung: September 1939; Sicherung der Verbindung zwischen Nord- und Ostsee.
Aufgabe: Schleusenschutz; Seeraumüberwachung in den Zufahrten; Minensuche; Kontrolle des Schiffsverkehrs; Flaksicherung der Kanalstrecke.
Standorte: Brunsbüttel (Elbmündung) und Kiel-Holtenau (Kieler Förde).
Ende 1943: Auflösung im Juli 1943; Aufgehen der Einheiten in den regionalen Hafenschutzgruppen bzw. Sicherungsdivisionen.
Spezifische Merkmale
Kanalsicherung: Schutz der Schleusen gegen Sabotage und Luftangriffe, um die lebenswichtige Passage für die Flotte offen zu halten.
Personal: Einsatz von Personal mit präzisen Kenntnissen der Strömungs- und Navigationsverhältnisse in den Elb- und Kanaleinfahrten.
Ausrüstung: Bewaffnete Fischdampfer und Motorboote, teils mit leichter Flak und Mitteln zur Nebelerzeugung ausgestattet.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Verlegung: Die Flottille sicherte den reibungslosen Transit der U-Boote beim Wechsel zwischen den Ausbildungsgebieten der Ostsee und den Frontbasen der Nordsee.
Schleusendienst: Prioritäre Abfertigung von U-Boot-Verbänden und Sicherung der Liegeplätze während der Wartezeiten vor den Schleusengängen.
Luftabwehr: Schutz der im Kanal marschierenden U-Boote gegen alliierte Tieffliegerangriffe durch begleitende Flak-Fahrzeuge.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 61 Vorposten- und Hafenschutzflottillen: Kriegstagebücher und Berichte über die Kanalsicherung durch die 11. H.S.F.
BArch RM 45-II Küstenbefehlshaber westliche Ostsee: Akten über die Organisation des Schleusenschutzes 1939–1943.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge mit Dienstzeiten in der 11. Hafenschutzflottille.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel: Sicherung der Heimatgewässer).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Hilfsschiffe).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Systematik der Hafenschutzverbände).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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