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21. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="2" | Die 21. Minensuchflottille wurde am 27.01.1942 unter Verwendung der Besatzungen der 6. Minensuchflottille aufgestellt. Der Flottillenstab war in Cuxhaven stationiert und unterstand operativ der 5. Sicherungs-Division. Das Einsatzgebiet des Verbandes war durch einen ständigen Wechsel zwischen der Nordsee, norwegischen Gewässern und der Ostsee geprägt. Kernaufgaben waren die offensive und defensive Minensuche, die Durchführung von Geleitdiensten für Küstentransporte sowie die Sicherung der strategisch wichtigen Seewege in der Deutschen Bucht und im Skagerrak. Die Flottille wurde im April 1945 aufgelöst.
 
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| Transit-Schutz: || colspan="3" | Die 21. M-Flottille sicherte die Auslaufwege für U-Boote bei der Passage durch die Nordsee-Minensperren.
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Aktuelle Version vom 9. März 2026, 15:02 Uhr

Verband 21. Minensuchflottille
Die 21. Minensuchflottille wurde am 27.01.1942 unter Verwendung der Besatzungen der 6. Minensuchflottille aufgestellt. Der Flottillenstab war in Cuxhaven stationiert und unterstand operativ der 5. Sicherungs-Division. Das Einsatzgebiet des Verbandes war durch einen ständigen Wechsel zwischen der Nordsee, norwegischen Gewässern und der Ostsee geprägt. Kernaufgaben waren die offensive und defensive Minensuche, die Durchführung von Geleitdiensten für Küstentransporte sowie die Sicherung der strategisch wichtigen Seewege in der Deutschen Bucht und im Skagerrak. Die Flottille wurde im April 1945 aufgelöst.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 27.01.1942; personelle Basis durch Abgaben der 6. Minensuchflottille.
Aufgabe: Minensuch- und Räumdienst; Geleitsicherung; Überwachung der Zwangswegsysteme; U-Jagd im Nahbereich.
Standort: Stab in Cuxhaven; Einsatzhäfen in Nordsee, Norwegen und Ostsee.
Ende 1945: Auflösung im April 1945 im Zuge der allgemeinen Kapitulationsvorbereitungen und Umgliederungen.
Operativer Werdegang
1942–1944: Intensiver Minensuch- und Geleitdienst unter wechselnden taktischen Unterstellungen in Nord- und Ostsee sowie vor Norwegen.
Sicherung: Schutz der Erz- und Versorgungstransporte entlang der norwegischen Westküste gegen alliierte U-Boote und Luftangriffe.
Räumdienst: Offenhalten der Zufahrtswege zur Elbe- und Wesermündung trotz massiven Einsatzes alliierter Luftminen.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Transit-Schutz: Die 21. M-Flottille sicherte die Auslaufwege für U-Boote bei der Passage durch die Nordsee-Minensperren.
Ausbildung: Sicherstellung minenfreier Übungsgebiete in der Ostsee für die taktische Ausbildung der U-Boot-Besatzungen.
U-Abwehr: Beteiligung an defensiven U-Jagd-Unternehmen im Vorfeld der norddeutschen Häfen zum Schutz der U-Boot-Basen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 62 Sicherungsverbände: Kriegstagebücher, Einsatzakten und Verlustberichte der 21. Minensuchflottille.
BArch RM 45-II Seekommandant Elbe-Weser: Akten über die stationäre Einbindung der Flottille im Bereich Cuxhaven.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge mit Dienstzeitnachweisen auf den Einheiten der 21. M-Flottille.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Die Minensuchflottillen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Systematik der Flottillenchefs).
Koop / Schmolke „Die deutschen Marinestützpunkte: Cuxhaven und die Elbmündung“.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132