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Beobachter: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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! Datenblatt
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! Dienststellung
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! Beobachter (Marine-Beobachter)
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| colspan="3" | Der Beobachter (B) war weit mehr als nur ein „Gucker“. Er war der eigentliche Mission Commander und taktische Leiter an Bord von Kampf-, Aufklärungs- und Seefernaufklärern. Besonders ist diese Rolle besonders an der Schnittstelle zur Seefernaufklärung (z. B. Focke-Wulf Fw 200 „Condor“) und der Zusammenarbeit zwischen U-Booten und Flugzeugen relevant.
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| colspan="3" | Der Beobachter (B) war der taktische Leiter (Mission Commander) an Bord von Seefernaufklärern und Bordflugzeugen. In der Hierarchie stand er als Kommandant der Maschine oft über dem Piloten (Flugzeugführer). Er bildete das entscheidende Bindeglied in der kombinierten Seekriegsführung, insbesondere bei der Einweisung von U-Boot-Rudeln auf alliierte Geleitzüge.
 
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! colspan="3" | Anfang, Funktion und Aufgaben
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! colspan="3" | Aufgaben und Taktische Führung
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| colspan="3" | Anfang: Die systematische Ausbildung wurde ab 1935 mit dem Aufbau der Luftwaffe und der Marinefliegerverbände (Küstenfliegergruppen) etabliert.
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| Missionsleitung: || colspan="3" | Entscheidung über Kurs, Zielanflug und Missionsabbruch. Führung der Funkkorrespondenz mit Landstationen und U-Boot-Gruppen.
 
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| colspan="3" | Taktische Führung: Der Beobachter war (oft auch als Offizier) der Kommandant des Flugzeugs, dem der Pilot (Flugzeugführer) unterstand. Er entschied über den Kurs zum Ziel und den Abbruch der Mission.
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| Navigation: || colspan="3" | Verantwortlich für Koppel-, Funk- und astronomische Navigation über offener See zur punktgenauen Ortung von Schiffen und Booten.
 
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| colspan="3" | Navigation: Er war für die Koppel- und Funknavigation verantwortlich – eine lebenswichtige Aufgabe bei langen Flügen über dem Atlantik, um U-Boote punktgenau zu finden.
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| Waffeneinsatz: || colspan="3" | Bedienung der Zielgeräte (z. B. Lotfe) bei Bomben- oder Torpedoangriffen sowie Auswertung des Zielgebiets (Fotos/Skizzen).
 
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| colspan="3" | Waffeneinsatz: Bei Bombern und Torpedofliegern bediente der Beobachter das Zielgerät (z. B. Lotfe) und löste die Bomben oder Torpedos aus.
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| Aufklärung: || colspan="3" | Identifizierung feindlicher Schiffstypen und Weitergabe der Daten an den Stab des B.d.U. via Marine-Verbindungsoffiziere (M.V.O.).
| colspan="3" | Aufklärung & Funk: Er wertete das Zielgebiet aus, fertigte Skizzen oder Fotos an und koordinierte die Funkmeldungen an die Landstationen oder direkt an die U-Boot-Gruppen („Wolfsrudel“).  
 
 
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! colspan="3" | Beobachter der Kriegsmarine
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| colspan="3" | Wenn ein Marineoffizier (oft Fähnriche oder Leutnants) seine Ausbildung zum Beobachter (B) abgeschlossen hatte, änderte sich sein Status grundlegend. Dies war der Moment, in dem aus einem Seemann ein Spezialist für die kombinierte Seekriegsführung wurde.
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! colspan="3" | Status und Werdegang
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! colspan="3" | Status und Verwendung nach der Ausbildung
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| Ausbildung: || colspan="3" | Systematischer Aufbau ab 1935 an Fliegerwaffenschulen (See). Verleihung des Beobachterabzeichens nach Abschluss der Fachlehrgänge.
 
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| Abkommandierung: || colspan="3" | Einsatz erfahrener Seeoffiziere bei der Luftwaffe (z. B. F.A.Gr. 40 - Condor-Gruppe), um die maritime Expertise in die Luftaufklärung einzubringen.
 
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| colspan="3" | Nach dem Erhalt des Beobachterabzeichens (oder des gemeinsamen Flugzeugführer- und Beobachterabzeichens) kehrten die Offiziere meist nicht sofort auf Schiffe zurück, sondern wurden in spezialisierte Einheiten der Luftwaffe oder der Marineflieger (solange diese noch existierten) integriert.
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| Rückkehr: || colspan="3" | Zwischen 1941 und 1943 wurden fast alle Marine-Beobachter aufgrund des hohen Bedarfs an Kommandanten zur U-Boot-Waffe zurückgeholt.
| colspan="3" | Taktische Verwendung: Sie dienten als Staffel-Beobachter in Fernaufklärungsgruppen (z. B. F.A.Gr. 40 – Condor-Gruppe) oder in Bordfliegerstaffeln (z. B. 1./196 für die Bordflugzeuge der Schlachtschiffe).
 
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| colspan="3" | Mission Commander: Wie bereits erwähnt, waren sie als Marineoffiziere oft die taktischen Kommandanten der Flugzeuge. Sie trafen die Entscheidung, ob ein gesichteter Konvoi gemeldet wurde und wie die Einweisung der U-Boot-Gruppen zu erfolgen hatte.
 
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| colspan="3" | Schnittstelle zum B.d.U.: Nach einem Einsatz leiteten diese Beobachter die gewonnenen Erkenntnisse (Fotos, Skizzen, Positionsdaten) an die Marine-Verbindungsoffiziere (M.V.O.) weiter, die diese direkt an den Stab von Karl Dönitz funkten.
 
 
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! colspan="3" | Rückkehr zur U-Boot-Waffe
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| colspan="3" | Zwischen 1941 und 1943 wurden fast alle diese Marine-Beobachter zur U-Boot-Waffe zurückgeholt.
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! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| colspan="3" | Grund: Der enorme Bedarf an erfahrenen Offizieren für die Typ VII C-Produktion.
 
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| colspan="3" | Vorteil: Ein ehemaliger Beobachter war als U-Boot-Kommandant Gold wert. Er beherrschte die Astronomische Navigation perfekt und hatte ein intuitives Verständnis für die Luftgefahr. Er wusste, wann er tauchen musste, weil er die Sichtverhältnisse aus der Luft kannte.
 
 
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! colspan="3" | Entstehung und Funktion der Abkommandierungen
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| Augen der Flotte: || colspan="3" | Entscheidend für die Rudeltaktik durch das Einpeilen von Konvois und die direkte taktische Einweisung der U-Boote aus der Luft.
 
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| Kommandanten-Bonus: || colspan="3" | Ehemalige Beobachter galten als Elite-Kommandanten; sie besaßen perfektes Verständnis für astronomische Navigation und die Luftgefahr.
 
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| colspan="3" | In der frühen Kriegsphase und zur Vorbereitung von Großoperationen wurden erfahrene Seeoffiziere (darunter spätere U-Boot-Kommandanten) zur Luftwaffe abkommandiert. Diese Praxis entstand aus der Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen Seekriegsleitung (Skl) und Luftwaffe zu verbessern. Man erkannte, dass reine Luftwaffen-Beobachter oft Schwierigkeiten hatten, Schiffstypen korrekt zu identifizieren oder die taktischen Bedürfnisse eines U-Bootes zu verstehen.
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| Taktik-Verständnis: || colspan="3" | Durch die Kenntnis der Sichtverhältnisse aus der Luft konnten sie ihre Boote effektiver vor Entdeckung und Angriffen durch feindliche Flieger schützen.
| colspan="3" | Rolle als Beobachter: Die Marineoffiziere wurden zu Beobachtern ausgebildet. Ihre Aufgabe war es, als „Auge der Marine“ im Flugzeug zu fungieren. Sie verstanden die Seemannssprache, kannten die Silhouette feindlicher Zerstörer und wussten genau, welche Informationen der B.d.U. für die Aufstellung eines Wolfsrudels benötigte.
 
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| colspan="3" | Marine-Verbindungsoffiziere (M.V.O.): Viele dieser Offiziere dienten in den Stäben der Fliegerführer (z. B. Fliegerführer Atlantik) oder direkt an Bord der Seefernaufklärer (z. B. FW 200 „Condor“).
 
 
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! colspan="3" | Ende der Abkommandierungen
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| colspan="3" | Die meisten dieser Abkommandierungen endeten zwischen 1941 und 1942, als der Bedarf an U-Boot-Kommandanten für die neue Flut an Bootsneubauten (Typ VII C) explodierte. Die Marine holte ihre Offiziere zurück, um sie nach einer kurzen U-Boot-Ausbildung (u. a. an der Sperrwaffenschule) auf eigene Boote zu setzen.
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! colspan="3" | Quellenverweise - [https://invenio.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| BArch RM 121 / 162 || colspan="3" | Dienstvorschriften über die Ausbildung der Marine-Beobachter und Zusammenarbeit mit der Luftwaffe.
 
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| BArch RM 121 / 142 || colspan="3" | Lehrplanunterlagen der Fliegerwaffenschulen (See) für Beobachterlehrgänge.
 
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| colspan="3" | Augen der Flotte: Marine-Beobachter in Fernaufklärern (wie der Fw 200 Condor) waren entscheidend für die U-Boot-Rudel-Taktik, da sie Geleitzüge einpeilten und die Positionen per Funk an den B.d.U. meldeten.
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| BArch RL 2-IV / 121 || colspan="3" | Akten des Generalquartiermeisters der Luftwaffe zur personellen Ergänzung der Marineflieger.
| colspan="3" | U-Boot-Offiziere in der Luft: In der Aufbauphase der Marineflieger wurden zahlreiche Seeoffiziere als Beobachter ausgebildet, um ihre nautische Expertise in die Luftaufklärung einzubringen. Viele dieser Offiziere wechselten später zurück zur U-Boot-Waffe.
 
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| colspan="3" | Personalhistorische Einordnung: In den Stammrollen (BArch RM 121/642) kennzeichnet der Status „Beobachter“ eine hochspezialisierte Laufbahn zwischen Marine und Luftwaffe. In einer U-Boot-Biografie deutet dies oft auf eine frühe Karriere bei den Küstenfliegergruppen hin.
 
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Literaturverweise
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| BArch RM 121 / 162 || colspan="3" | Dienstvorschriften über die Ausbildung der Marine-Beobachter und die Zusammenarbeit mit der Luftwaffe
 
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| BArch RM 121 / 142 || colspan="3" | Lehrplanunterlagen der Fliegerwaffenschulen (See) für Beobachterlehrgänge (1939–1945)
 
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| BArch RL 2-IV / 121 || colspan="3" | Akten des Generalquartiermeisters der Luftwaffe zur personellen Ergänzung der Marinefliegerverbände
 
 
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! colspan="3" | Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band III, Marineluftwaffe und Personalstruktur).
 
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| Giessler, Helmuth || colspan="3" | "Der Marine-Nachrichten- und Ortungsdienst" (Kontext Funknavigation und Ortung).
 
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H.: || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band III, Kapitel zur Marineluftwaffe und deren Personalstruktur)
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| Harnack, Wolfgang || colspan="3" | "Die Verteidigung der Küsten" (Rolle der Seeaufklärer).
| Giessler, Helmuth: || colspan="3" | Der Marine-Nachrichten- und Ortungsdienst (Bietet Kontext zur Ausbildung in Funknavigation und Ortungstechnik)
 
 
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| Harnack, Wolfgang: || colspan="3" | Die Verteidigung der Küsten (Details zur Rolle der Seeaufklärer und deren Beobachter für den Küstenschutz)
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Version vom 19. Februar 2026, 11:54 Uhr

Dienststellung Beobachter (Marine-Beobachter)
Der Beobachter (B) war der taktische Leiter (Mission Commander) an Bord von Seefernaufklärern und Bordflugzeugen. In der Hierarchie stand er als Kommandant der Maschine oft über dem Piloten (Flugzeugführer). Er bildete das entscheidende Bindeglied in der kombinierten Seekriegsführung, insbesondere bei der Einweisung von U-Boot-Rudeln auf alliierte Geleitzüge.
Aufgaben und Taktische Führung
Missionsleitung: Entscheidung über Kurs, Zielanflug und Missionsabbruch. Führung der Funkkorrespondenz mit Landstationen und U-Boot-Gruppen.
Navigation: Verantwortlich für Koppel-, Funk- und astronomische Navigation über offener See zur punktgenauen Ortung von Schiffen und Booten.
Waffeneinsatz: Bedienung der Zielgeräte (z. B. Lotfe) bei Bomben- oder Torpedoangriffen sowie Auswertung des Zielgebiets (Fotos/Skizzen).
Aufklärung: Identifizierung feindlicher Schiffstypen und Weitergabe der Daten an den Stab des B.d.U. via Marine-Verbindungsoffiziere (M.V.O.).
Status und Werdegang
Ausbildung: Systematischer Aufbau ab 1935 an Fliegerwaffenschulen (See). Verleihung des Beobachterabzeichens nach Abschluss der Fachlehrgänge.
Abkommandierung: Einsatz erfahrener Seeoffiziere bei der Luftwaffe (z. B. F.A.Gr. 40 - Condor-Gruppe), um die maritime Expertise in die Luftaufklärung einzubringen.
Rückkehr: Zwischen 1941 und 1943 wurden fast alle Marine-Beobachter aufgrund des hohen Bedarfs an Kommandanten zur U-Boot-Waffe zurückgeholt.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Augen der Flotte: Entscheidend für die Rudeltaktik durch das Einpeilen von Konvois und die direkte taktische Einweisung der U-Boote aus der Luft.
Kommandanten-Bonus: Ehemalige Beobachter galten als Elite-Kommandanten; sie besaßen perfektes Verständnis für astronomische Navigation und die Luftgefahr.
Taktik-Verständnis: Durch die Kenntnis der Sichtverhältnisse aus der Luft konnten sie ihre Boote effektiver vor Entdeckung und Angriffen durch feindliche Flieger schützen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 / 162 Dienstvorschriften über die Ausbildung der Marine-Beobachter und Zusammenarbeit mit der Luftwaffe.
BArch RM 121 / 142 Lehrplanunterlagen der Fliegerwaffenschulen (See) für Beobachterlehrgänge.
BArch RL 2-IV / 121 Akten des Generalquartiermeisters der Luftwaffe zur personellen Ergänzung der Marineflieger.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band III, Marineluftwaffe und Personalstruktur).
Giessler, Helmuth "Der Marine-Nachrichten- und Ortungsdienst" (Kontext Funknavigation und Ortung).
Harnack, Wolfgang "Die Verteidigung der Küsten" (Rolle der Seeaufklärer).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132