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Schützenlehrgang: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Der Schützenlehrgang bildete für Offiziere der Reichs- und Kriegsmarine die fundamentale Ausbildung an Handfeuerwaffen und leichten Flugabwehr-Geschützen. Er vermittelte die notwendige Waffenfertigkeit und ballistische Grundkenntnisse, um Personal im infanteristischen Landeinsatz zu führen oder die Feuerleitung schiffsgestützter Flak-Waffen eigenständig zu übernehmen.
 
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| Reichsmarine: || colspan="3" | Aufgrund des Versailler Vertrags Fokus auf leichten Waffen (Karabiner 98k, Pistole 08, MG 13). Intensive Ausbildung in den Schiffsstammabteilungen zur Befähigung als Zugführer im Objektschutz.
 
| Reichsmarine: || colspan="3" | Aufgrund des Versailler Vertrags Fokus auf leichten Waffen (Karabiner 98k, Pistole 08, MG 13). Intensive Ausbildung in den Schiffsstammabteilungen zur Befähigung als Zugführer im Objektschutz.
 
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| Kriegsmarine: || colspan="3" | Ausbau zur Basis für die moderne Flugabwehr. Auffrischungskurse für neue Waffensysteme wie die 2 cm Flak 38 und die 3,7 cm Flak M42 zur Abwehr tieffliegender Seeziele.
 
| Kriegsmarine: || colspan="3" | Ausbau zur Basis für die moderne Flugabwehr. Auffrischungskurse für neue Waffensysteme wie die 2 cm Flak 38 und die 3,7 cm Flak M42 zur Abwehr tieffliegender Seeziele.
 
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| Ballistik-Drill: || colspan="3" | Schulung in Vorhaltemaßen und Flugbahnberechnung. Offiziere lernten die Wirkungsweise verschiedener Munitionsarten (Sprengbrand-, Panzer- und Leuchtspurmunition).
 
| Ballistik-Drill: || colspan="3" | Schulung in Vorhaltemaßen und Flugbahnberechnung. Offiziere lernten die Wirkungsweise verschiedener Munitionsarten (Sprengbrand-, Panzer- und Leuchtspurmunition).
 
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| Führung an Land: || colspan="3" | Ausbildung zur taktischen Führung von Marine-Schützen-Zügen bei der Verteidigung von Küstenfunkstellen und Hafenanlagen der Marine-Nachrichtenabteilungen.
 
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| Brückenfeuerleitung: || colspan="3" | Für den Kommandanten war die Beherrschung der Flak lebenswichtig, da er auf der Brücke oft unmittelbar die Feuerleitung gegen angreifende Flugzeuge koordinieren musste.
 
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| Typ [[XXI]] Spezifik: || colspan="3" | Notwendiges Verständnis für automatische Waffen zum Betrieb der ferngesteuerten 3 cm Flak-Zwillinge in den Türmen der modernen Boote vom Typ [[XXI]].
 
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| Objektschutz: || colspan="3" | Befähigung der Besatzungen zur infanteristischen Verteidigung der U-Boot-Bunkerstützpunkte (z. B. in Lorient oder St. Nazaire) gegen Kommando-Unternehmen.
 
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| Rössler, Eberhard || colspan="3" | "Geschichte des deutschen U-Bootbaus" (Details zur Flak-Bewaffnung der Boote).
 
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| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | "Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien" (Kontext zur Laufbahnstruktur und Spezialisierung).
 
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Aktuelle Version vom 3. März 2026, 15:54 Uhr

Ausbildung Schützenlehrgang
Der Schützenlehrgang bildete für Offiziere der Reichs- und Kriegsmarine die fundamentale Ausbildung an Handfeuerwaffen und leichten Flugabwehr-Geschützen. Er vermittelte die notwendige Waffenfertigkeit und ballistische Grundkenntnisse, um Personal im infanteristischen Landeinsatz zu führen oder die Feuerleitung schiffsgestützter Flak-Waffen eigenständig zu übernehmen.
Historische Entwicklung & Waffenführung
Reichsmarine: Aufgrund des Versailler Vertrags Fokus auf leichten Waffen (Karabiner 98k, Pistole 08, MG 13). Intensive Ausbildung in den Schiffsstammabteilungen zur Befähigung als Zugführer im Objektschutz.
Kriegsmarine: Ausbau zur Basis für die moderne Flugabwehr. Auffrischungskurse für neue Waffensysteme wie die 2 cm Flak 38 und die 3,7 cm Flak M42 zur Abwehr tieffliegender Seeziele.
Ballistik-Drill: Schulung in Vorhaltemaßen und Flugbahnberechnung. Offiziere lernten die Wirkungsweise verschiedener Munitionsarten (Sprengbrand-, Panzer- und Leuchtspurmunition).
Führung an Land: Ausbildung zur taktischen Führung von Marine-Schützen-Zügen bei der Verteidigung von Küstenfunkstellen und Hafenanlagen der Marine-Nachrichtenabteilungen.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Brückenfeuerleitung: Für den Kommandanten war die Beherrschung der Flak lebenswichtig, da er auf der Brücke oft unmittelbar die Feuerleitung gegen angreifende Flugzeuge koordinieren musste.
Typ XXI Spezifik: Notwendiges Verständnis für automatische Waffen zum Betrieb der ferngesteuerten 3 cm Flak-Zwillinge in den Türmen der modernen Boote vom Typ XXI.
Objektschutz: Befähigung der Besatzungen zur infanteristischen Verteidigung der U-Boot-Bunkerstützpunkte (z. B. in Lorient oder St. Nazaire) gegen Kommando-Unternehmen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 123 Akten der Marineschulen und Lehrdivisionen (Lehrgangspläne für die Schießausbildung an Handwaffen und Flak).
BArch RM 121 / 162 Dienstvorschriften über die infanteristische Ausbildung des Seeoffiziersnachwuchses.
BArch PERS 6 Personalakten von U-Boot-Kommandanten (Nachweise über absolvierte Schützen- und Flacklehrgänge).
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band III, Kapitel zur Ausbildung an Waffen und Gerät).
Rössler, Eberhard "Geschichte des deutschen U-Bootbaus" (Details zur Flak-Bewaffnung der Boote).
Hildebrand, Hans H. "Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien" (Kontext zur Laufbahnstruktur und Spezialisierung).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132