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U-Taktischer Ausbildungsoffizier: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 1. Februar 2026, 17:49 Uhr

Datenblatt U-Taktischer Ausbildungsoffizier
In der Kriegsmarine war der U-Taktische Ausbildungsoffizier (oft abgekürzt als U.T.A.-Offizier) ein erfahrener Frontoffizier, der in den Unterseeboots-Lehr-Divisionen oder bei spezialisierten Lehrgruppen eingesetzt wurde, um den Nachwuchs in der praktischen Seekriegführung zu schulen. Diese Dienststellung wurde meist mit hochdekorierten Oberleutnants zur See oder Kapitänleutnants besetzt, die bereits mehrere erfolgreiche Feindfahrten als Kommandant oder I. Wachoffizier absolviert hatten.
Aufgaben und Verantwortlichkeiten
Angriffstraining: Er leitete die Ausbildung am Angriffssimulator und auf den Schulbooten in der Ostsee. Dabei simulierte er komplexe Geleitzugsituationen und prüfte die Reaktionsfähigkeit der Wachoffiziersschüler bei feindlicher Abwehr.
Vermittlung von Front-Erfahrungen: Als Hilfslehrer im weitesten Sinne brachte er die neuesten taktischen Erkenntnisse (beispielsweise über geänderte Radar-Warnsignale aus dem Ortungslehrgang) direkt in den Unterricht ein. Er schulte die Offiziere darin, wie sie die Torpedometrik unter dem Stress einer Wasserbombenverfolgung fehlerfrei anwenden.
Beurteilung der Frontreife: Er war maßgeblich an der Entscheidung beteiligt, ob ein Offizier der Personalreserve für ein eigenes Kommando oder eine Verwendung als Wachoffizier auf einem Frontboot geeignet war.
Bedeutung für die U-Boot-Waffe
Standardisierung der Taktik: Er stellte sicher, dass die von der Seekriegsleitung befohlenen Angriffsverfahren (z. B. Nachtangriffe über Wasser) einheitlich umgesetzt wurden. Dies war die Voraussetzung für das Funktionieren der Wolfsrudeltaktik.
Vorbereitung auf neue Technologien: Er leitete die taktische Einweisung in neue Waffensysteme (wie den flächenabschnürenden Torpedo) und technische Hilfsmittel (wie das F-Gerät), die zuvor im U-Torpedooffiziers-Teillehrgang nur theoretisch behandelt wurden.
Sicherung der Ausbildungsqualität: In Stützpunkten wie dem U-Stützpunkt Neustadt oder Pillau koordinierte er die Zusammenarbeit zwischen den Schulbooten und den Sicherungsverbänden (z. B. der 6. Minensuchflottille), um realitätsnahe Gefechtsbedingungen zu schaffen.
Stellung in der Laufbahn
Die Verwendung als Taktischer Ausbildungsoffizier war oft eine Regenerationsphase zwischen zwei Frontkommandos oder eine Anerkennung für besondere fachliche Leistungen. Die Ernennung und die dort gezeigten pädagogischen Fähigkeiten wurden detailliert in der Personalakte (Bestand Pers 6) dokumentiert.
Quellenangabe
Bundesarchiv, Signatur RM 91 Dienststellen der U-Boot-Waffe. Invenio Online-Recherche. Enthält Dienstvorschriften für die taktische Ausbildung.
Bundesarchiv, Signatur Pers 6 Personalakten. Belegt die Verwendung erfahrener Kommandanten als Ausbildungsoffiziere.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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