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Hafenschutzflottille Narvik: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Die Hafenschutzflottille Narvik war ein regionaler Sicherungsverband der Kriegsmarine, der nach der Besetzung Norwegens ([[Unternehmen Weserübung]]) zur Sicherung des strategisch bedeutenden Erzhafens Narvik aufgestellt wurde. Die Hafenschutzflottille Narvik war für die Überwachung der Hafeneinfahrten, den Schutz vor Sabotage sowie die Netzsperren- und Minensicherung im Ofotfjord verantwortlich.
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| colspan="3" | Die Hafenschutzflottille Narvik war ein regionaler Sicherungsverband der Kriegsmarine, der nach der Besetzung Norwegens zur Sicherung des strategisch bedeutenden Erzhafens aufgestellt wurde. Im Juli 1940 offiziell formiert, trug sie die Verantwortung für die Überwachung der Hafeneinfahrten, den Schutz vor Sabotage sowie die Netzsperren- und Minensicherung im Ofotfjord. Im Mai 1944 wurde der Verband im Zuge einer Straffung in 63. Vorpostenflottille umbenannt und dem 2. Küstensicherungsverband unterstellt. Für die U-Boot-Waffe war die Flottille essentiell, da sie die Liegeplätze und Ansteuerungswege für die im Nordmeer operierenden Boote der 11. und 13. U-Flottille gegen britische Angriffe schützte. Die Nachfolgeeinheit blieb bis zur Gesamtkapitulation im Mai 1945 im Einsatz und koordinierte den Flak-Schutz sowie die Nahaufklärung in den nordnorwegischen Fjorden.
 
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| colspan="3" | Anfang: Die Flottille wurde im Juli 1940 offiziell aufgestellt und dem Seekommandanten Narvik unterstellt.
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| Aufstellung: || colspan="3" | Offizielle Formierung im Juli 1940 unter dem Seekommandanten Narvik unmittelbar nach der Konsolidierung der deutschen Herrschaft in Nordnorwegen.
 
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| colspan="3" | Status: Regionaler Sicherungsverband im Bereich des Admirals der norwegischen Nordküste, bestehend aus einer Vielzahl bewaffneter Hilfsschiffe und requirierter Fahrzeuge.
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| Status: || colspan="3" | Regionaler Sicherungsverband im Bereich des Admirals der norwegischen Nordküste; Einsatz einer Vielzahl bewaffneter Hilfsschiffe und Fischereifahrzeuge.
 
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| colspan="3" | Umgliederung: Im Mai 1944 wurde die Flottille in 63. Vorpostenflottille umbenannt. Damit einher ging die Unterstellung unter das Kommando des 2. Küstensicherungsverbandes.
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| Umgliederung: || colspan="3" | Mai 1944: Umbenennung in 64. Vorpostenflottille; taktische Einbindung in das Kommando des 2. Küstensicherungsverbandes zur Verteidigung der norwegischen Küste.
 
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| colspan="3" | Aufgaben: Kontrolle des Schiffsverkehrs, Nahaufklärung in den Fjorden, Netzsperrendienst und Flak-Schutz für die für die Kriegswirtschaft essenziellen Erzhäfen.
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| Aufgaben: || colspan="3" | Kontrolle des Schiffsverkehrs, Durchführung des Netzsperrendienstes und Flak-Schutz für die kriegswirtschaftlich essenziellen Hafenanlagen von Narvik.
| colspan="3" | Ende: Die Nachfolgeeinheit (63. Vp-Flottille) blieb bis zur Kapitulation im Mai 1945 im Einsatz.
 
 
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| colspan="3" | Basisschutz: Sicherung der Liegeplätze und Ansteuerungswege für die im Nordmeer operierenden U-Boote der 11. und 13. U-Flottille.
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| Basisschutz: || colspan="3" | Aktive Sicherung der Ankerplätze und Versorgungsbasen der Eismeer-U-Boote gegen feindliche Kleinst-U-Boote, Sabotagetrupps und Luftangriffe.
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| Nautische Schule: || colspan="3" | Erwerb fundierter Erfahrungen in der anspruchsvollen Navigation der Fjorde; oft genutzte Vorstation für Offiziere vor dem Wechsel zur U-Boot-Waffe.
 
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| colspan="3" | Personalhistorische Einordnung: In den Stammrollen (BArch RM 121/642) markiert der Dienst in dieser Flottille oft eine Phase der harten Küstenbewährung im hohen Norden. Viele Offiziere nutzten die hier gewonnene nautische Erfahrung in den Fjorden als Grundlage für ihren späteren Wechsel zur U-Boot-Spezialausbildung.
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| Biografischer Marker: || colspan="3" | In den Stammrollen (BArch RM 121/642) dokumentiert der Dienst in Narvik eine Phase härtester Bewährung unter polaren klimatischen Bedingungen.
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Quellenverweise - [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
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| BArch RM 62 / [Nr.] || colspan="3" | Kriegstagebücher (KTB) der Hafenschutzflottille Narvik bzw. der 63. Vorpostenflottille (Dokumentation der Sicherungsdienste)
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| BArch RM 62 / [Nr.] || colspan="3" | Hafenschutzflottillen: Kriegstagebücher (KTB) der Flottille Narvik bzw. der 63. Vorpostenflottille mit detaillierten Einsatzberichten aus dem Ofotfjord.
 
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| BArch RM 55 / 112 || colspan="3" | Akten des Admirals der norwegischen Nordküste zur Organisation der Sicherungsverbände und deren Umbenennung
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| BArch RM 55 / 112 || colspan="3" | Admiral norwegische Nordküste: Akten zur organisatorischen Führung der Sicherungsverbände und deren Umbenennung im Zuge der Verteidigungsplanung.
 
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| BArch RM 7 / 2331 || colspan="3" | Unterlagen der Seekriegsleitung (Skl) zur strategischen Bedeutung der norwegischen Erzhäfen
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| BArch RM 7 / 2331 || colspan="3" | Seekriegsleitung (Skl): Unterlagen zur strategischen Bedeutung der norwegischen Erzhäfen und der Sicherstellung des Schifffahrtsweges nach Deutschland.
 
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H.: || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zur Bodenorganisation der Marinestation Norwegen)
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Landorganisation: Bodenorganisation der Marinestation Norwegen und die Sicherungsverbände).
 
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| Gröner, Erich: || colspan="3" | Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945 (Band 8, zur Gliederung der Hafenschutz- und Vorpostenflottillen)
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| Gröner, Erich || colspan="3" | „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Hilfsschiffe und Hafenschutzboote; technische Daten zu den im Bereich Narvik eingesetzten Fahrzeugen).
| Harnack, Wolfgang: || colspan="3" | Die Verteidigung der Küsten (Details zur taktischen Zusammenarbeit zwischen Küstenbatterien und Sicherungsverbanden im Bereich Narvik)
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| Harnack, Wolfgang || colspan="3" | „Die Verteidigung der Küsten“ (Details zur taktischen Zusammenarbeit zwischen den Küstenbatterien und den Sicherungsflottillen im hohen Norden).
 
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2026, 16:28 Uhr

Verband Hafenschutzflottille Narvik
Die Hafenschutzflottille Narvik war ein regionaler Sicherungsverband der Kriegsmarine, der nach der Besetzung Norwegens zur Sicherung des strategisch bedeutenden Erzhafens aufgestellt wurde. Im Juli 1940 offiziell formiert, trug sie die Verantwortung für die Überwachung der Hafeneinfahrten, den Schutz vor Sabotage sowie die Netzsperren- und Minensicherung im Ofotfjord. Im Mai 1944 wurde der Verband im Zuge einer Straffung in 63. Vorpostenflottille umbenannt und dem 2. Küstensicherungsverband unterstellt. Für die U-Boot-Waffe war die Flottille essentiell, da sie die Liegeplätze und Ansteuerungswege für die im Nordmeer operierenden Boote der 11. und 13. U-Flottille gegen britische Angriffe schützte. Die Nachfolgeeinheit blieb bis zur Gesamtkapitulation im Mai 1945 im Einsatz und koordinierte den Flak-Schutz sowie die Nahaufklärung in den nordnorwegischen Fjorden.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: Offizielle Formierung im Juli 1940 unter dem Seekommandanten Narvik unmittelbar nach der Konsolidierung der deutschen Herrschaft in Nordnorwegen.
Status: Regionaler Sicherungsverband im Bereich des Admirals der norwegischen Nordküste; Einsatz einer Vielzahl bewaffneter Hilfsschiffe und Fischereifahrzeuge.
Umgliederung: Mai 1944: Umbenennung in 64. Vorpostenflottille; taktische Einbindung in das Kommando des 2. Küstensicherungsverbandes zur Verteidigung der norwegischen Küste.
Aufgaben: Kontrolle des Schiffsverkehrs, Durchführung des Netzsperrendienstes und Flak-Schutz für die kriegswirtschaftlich essenziellen Hafenanlagen von Narvik.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Basisschutz: Aktive Sicherung der Ankerplätze und Versorgungsbasen der Eismeer-U-Boote gegen feindliche Kleinst-U-Boote, Sabotagetrupps und Luftangriffe.
Nautische Schule: Erwerb fundierter Erfahrungen in der anspruchsvollen Navigation der Fjorde; oft genutzte Vorstation für Offiziere vor dem Wechsel zur U-Boot-Waffe.
Biografischer Marker: In den Stammrollen (BArch RM 121/642) dokumentiert der Dienst in Narvik eine Phase härtester Bewährung unter polaren klimatischen Bedingungen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 62 / [Nr.] Hafenschutzflottillen: Kriegstagebücher (KTB) der Flottille Narvik bzw. der 63. Vorpostenflottille mit detaillierten Einsatzberichten aus dem Ofotfjord.
BArch RM 55 / 112 Admiral norwegische Nordküste: Akten zur organisatorischen Führung der Sicherungsverbände und deren Umbenennung im Zuge der Verteidigungsplanung.
BArch RM 7 / 2331 Seekriegsleitung (Skl): Unterlagen zur strategischen Bedeutung der norwegischen Erzhäfen und der Sicherstellung des Schifffahrtsweges nach Deutschland.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Landorganisation: Bodenorganisation der Marinestation Norwegen und die Sicherungsverbände).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Hilfsschiffe und Hafenschutzboote; technische Daten zu den im Bereich Narvik eingesetzten Fahrzeugen).
Harnack, Wolfgang „Die Verteidigung der Küsten“ (Details zur taktischen Zusammenarbeit zwischen den Küstenbatterien und den Sicherungsflottillen im hohen Norden).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132