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Reservelazarett 101 Eberswalde: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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| colspan="3" | Das Reservelazarett 101 Eberswalde war eine bedeutende medizinische Einrichtung im Hinterland, die während des Zweiten Weltkrieges eine wichtige Rolle bei der spezialisierten Behandlung und Rehabilitation von Soldaten spielte, darunter auch Angehörige der U-Boot-Waffe. Das Lazarett in Eberswalde diente primär als Entlastungs- und Spezialeinrichtung für Verwundete, die aus den Frontgebieten oder den Lazaretten der Küstenregionen in das Reichsinnere verlegt wurden. Es war Teil des Wehrkreises III (Berlin).
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| colspan="3" | Das Reservelazarett 101 Eberswalde war eine bedeutende medizinische Einrichtung im Hinterland des Wehrkreises III (Berlin). Mobilgemacht am 26.08.1939, nutzte es die Kapazitäten der ehemaligen Landesirrenanstalt (heute Martin Gropius Krankenhaus) zur spezialisierten Behandlung und Rehabilitation von Soldaten. Als Fachlazarett für Chirurgie und Orthopädie lag der Schwerpunkt auf der Nachbehandlung schwerer Knochenverletzungen und der Prothesenanpassung. Für die Kriegsmarine diente Eberswalde als rückwärtiges Teillazarett zur Entlastung der Küstenregionen, insbesondere bei Lungenerkrankungen und Erschöpfungszuständen von U-Boot-Besatzungen. Nach schweren Luftangriffen und der Überbelegung durch Flüchtlinge wurde die Stadt am 26.04.1945 von der Roten Armee besetzt, welche die Einrichtung als Seuchenlazarett und zur Versorgung eigener Truppen übernahm.
 
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! colspan="3" | Historischer Kontext & Organisation
 
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| colspan="3" | Aufstellung und Standort: Die Einrichtung wurde zu Beginn des Krieges, am 26.08.1939, mobilgemacht. Als Standort dienten vor allem die Gebäude der ehemaligen Landesirrenanstalt (heute Martin Gropius Krankenhaus), die aufgrund ihrer Kapazität und der parkähnlichen Anlage ideal für die Unterbringung einer großen Anzahl von Patienten geeignet waren.
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| Aufstellung: || colspan="3" | Mobilmachung zu Kriegsbeginn 1939; Nutzung weitläufiger, parkähnlicher Anlagen zur Unterbringung einer großen Patientenanzahl fernab der Front.
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| Spezialisierung: || colspan="3" | Anerkanntes Zentrum für komplexe orthopädische Eingriffe; Fokus auf die langfristige funktionelle Wiederherstellung der Bewegungsapparate verwundeter Soldaten.
 
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| colspan="3" | Aufgaben und Spezialisierung: Das Reservelazarett 101 war als Fachlazarett für Chirurgie und Orthopädie bekannt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Nachbehandlung von Knochenverletzungen und der Prothesenanpassung. Für die Marine war der Standort zudem als Teillazarett für die Behandlung von Lungenerkrankungen und Erschöpfungszuständen relevant.
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| Status: || colspan="3" | Heereseinrichtung des Wehrkreises III, die aufgrund ihrer Kapazitäten regelmäßig Kontingente der Kriegsmarine zur spezialisierten Rehabilitation übernahm.
 
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| colspan="3" | Das Schicksal bei Kriegsende: In den letzten Kriegsmonaten, insbesondere ab dem 01.02.1945, wurde Eberswalde zum Ziel alliierter Luftangriffe und rückte in die Nähe der vorstoßenden Roten Armee. Das Lazarett war völlig überbelegt mit Flüchtlingen und Verwundeten aus den Ostgebieten. Mit der Besetzung der Stadt am 26.04.1945 wurde die Einrichtung von sowjetischen Truppen übernommen und diente fortan der Versorgung der eigenen Truppen sowie als Seuchenlazarett.
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| Ende 1945: || colspan="3" | Transformation unter sowjetischer Leitung; Einsatz zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Seuchen im zerstörten Umland von Berlin ab Mai 1945.
 
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| colspan="3" | Rehabilitation von Spezialpersonal: Angehörige der U-Boot-Waffe, die bei Einsätzen im Atlantik oder Polarmeer schwere Verletzungen erlitten hatten, wurden zur langfristigen Wiederherstellung ihrer Einsatzfähigkeit nach Eberswalde verlegt. Hier stand die orthopädische Rehabilitation im Vordergrund.
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| Prothetik-Zentrum: || colspan="3" | Enge Zusammenarbeit mit orthopädischen Werkstätten zur individuellen Anpassung von Ersatzgliedmaßen für kriegsversehrte U-Boot-Spezialisten.
 
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| colspan="3" | Erholungskuren für Besatzungen: Es ist dokumentiert, dass Teile des Lazaretts oder zugehörige Dependancen im Raum Eberswalde für kurze Erholungsaufenthalte von U-Boot-Männern genutzt wurden, um die psychischen Folgen der Feindfahrten abzumildern.
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| Klimatische Kur: || colspan="3" | Nutzung der märkischen Waldlage als ergänzende Klimatherapie für chronische Atemwegserkrankungen, die durch Feuchtigkeit und Enge an Bord entstanden waren.
 
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| colspan="3" | Fachmedizinische Begutachtung: Im Reservelazarett 101 wurden medizinische Gutachten erstellt, die über die weitere Frontverwendung oder die Versetzung in den Innendienst (z. B. als Ausbilder bei der 1. U.L.D.) entschieden.
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| Begutachtungsstelle: || colspan="3" | Sitz von Ärztekommissionen zur Erstellung von Tauglichkeitszeugnissen für den Innendienst oder zur Einleitung von Invalidisierungsverfahren.
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| B.Arch. RH 12 / 21 || colspan="3" | Sanitätsberichte der Lazarette im Wehrkreis III (Dokumentiert die Belegungszahlen und medizinischen Schwerpunkte in Eberswalde).
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| Rehabilitation: || colspan="3" | Langfristige Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit von hochqualifiziertem Personal nach schweren Verletzungen im Atlantik- oder Polarkrieg.
 
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| B.Arch. RM 112 || colspan="3" | Akten des Sanitätschefs der Kriegsmarine (Enthält Zuweisungslisten von Marineangehörigen in Reservelazarette des Binnenlandes).
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| Frontpause: || colspan="3" | Nutzung lokaler Dependancen für Kuraufenthalte zur Milderung psychischer Folgen ("U-Boot-Koller") vor einer erneuten Verwendung in der Ausbildungsorganisation.
 
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| B.Arch. RM 20 / 915 || colspan="3" | Unterlagen zur personellen Ergänzung der U-Boot-Waffe (Belegt die Rückführung von genesenem Personal in den aktiven Dienst).
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| Personalerhalt: || colspan="3" | Gezielte Rückführung genesener U-Boot-Männer in den aktiven Dienst, etwa als fachliche Ausbilder bei der 1. U.L.D. in Pillau oder Neustadt.
 
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! colspan="3" | Literaturverweise
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
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| Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945: Gliederung, Einsatz, Stellenbesetzung. (Informationen zur administrativen Einordnung der Lazarettstandorte).
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| B.Arch. RH 12 / 21 || colspan="3" | Heeres-Sanitätswesen: Sanitätsberichte der Lazarette im Wehrkreis III mit detaillierten Belegungsstatistiken und medizinischen Schwerpunkten in Eberswalde.
 
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| Fischer, Hubert || colspan="3" | Der deutsche Sanitätsdienst 1921–1945. (Umfassende Darstellung der Organisation der Reservelazarette im Reichsgebiet).
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| B.Arch. RM 112 || colspan="3" | Sanitätschef der Marine: Akten über die Zuweisung von Marineangehörigen in die Reservelazarette des Binnenlandes und Korrespondenz zur Kapazitätsplanung.
| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945. (Details zur Zusammenarbeit zwischen Heeressanitätswesen und Kriegsmarine).
 
 
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| B.Arch. RM 20 / 915 || colspan="3" | B.d.U. / Personalersatz: Unterlagen zur personellen Ergänzung der U-Boot-Waffe mit Nachweisen über die Rückführung von genesenem Personal aus Eberswalde.
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zum Sanitätswesen: Administrative Einordnung der Lazarettstandorte im Reichsinneren).
 
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| Fischer, Hubert || colspan="3" | Der deutsche Sanitätsdienst 1921–1945 (Umfassende Darstellung der Organisation und fachlichen Gliederung der Reservelazarette im gesamten Reichsgebiet).
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| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945 (Details zur Kooperation zwischen Heeres- und Marinesanitätsdienst).
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Aktuelle Version vom 1. März 2026, 08:42 Uhr

Sanitätsdienst Reservelazarett 101 Eberswalde
Das Reservelazarett 101 Eberswalde war eine bedeutende medizinische Einrichtung im Hinterland des Wehrkreises III (Berlin). Mobilgemacht am 26.08.1939, nutzte es die Kapazitäten der ehemaligen Landesirrenanstalt (heute Martin Gropius Krankenhaus) zur spezialisierten Behandlung und Rehabilitation von Soldaten. Als Fachlazarett für Chirurgie und Orthopädie lag der Schwerpunkt auf der Nachbehandlung schwerer Knochenverletzungen und der Prothesenanpassung. Für die Kriegsmarine diente Eberswalde als rückwärtiges Teillazarett zur Entlastung der Küstenregionen, insbesondere bei Lungenerkrankungen und Erschöpfungszuständen von U-Boot-Besatzungen. Nach schweren Luftangriffen und der Überbelegung durch Flüchtlinge wurde die Stadt am 26.04.1945 von der Roten Armee besetzt, welche die Einrichtung als Seuchenlazarett und zur Versorgung eigener Truppen übernahm.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: Mobilmachung zu Kriegsbeginn 1939; Nutzung weitläufiger, parkähnlicher Anlagen zur Unterbringung einer großen Patientenanzahl fernab der Front.
Spezialisierung: Anerkanntes Zentrum für komplexe orthopädische Eingriffe; Fokus auf die langfristige funktionelle Wiederherstellung der Bewegungsapparate verwundeter Soldaten.
Status: Heereseinrichtung des Wehrkreises III, die aufgrund ihrer Kapazitäten regelmäßig Kontingente der Kriegsmarine zur spezialisierten Rehabilitation übernahm.
Ende 1945: Transformation unter sowjetischer Leitung; Einsatz zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Seuchen im zerstörten Umland von Berlin ab Mai 1945.
Spezifische Details & Ergänzungen
Prothetik-Zentrum: Enge Zusammenarbeit mit orthopädischen Werkstätten zur individuellen Anpassung von Ersatzgliedmaßen für kriegsversehrte U-Boot-Spezialisten.
Klimatische Kur: Nutzung der märkischen Waldlage als ergänzende Klimatherapie für chronische Atemwegserkrankungen, die durch Feuchtigkeit und Enge an Bord entstanden waren.
Begutachtungsstelle: Sitz von Ärztekommissionen zur Erstellung von Tauglichkeitszeugnissen für den Innendienst oder zur Einleitung von Invalidisierungsverfahren.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Rehabilitation: Langfristige Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit von hochqualifiziertem Personal nach schweren Verletzungen im Atlantik- oder Polarkrieg.
Frontpause: Nutzung lokaler Dependancen für Kuraufenthalte zur Milderung psychischer Folgen ("U-Boot-Koller") vor einer erneuten Verwendung in der Ausbildungsorganisation.
Personalerhalt: Gezielte Rückführung genesener U-Boot-Männer in den aktiven Dienst, etwa als fachliche Ausbilder bei der 1. U.L.D. in Pillau oder Neustadt.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
B.Arch. RH 12 / 21 Heeres-Sanitätswesen: Sanitätsberichte der Lazarette im Wehrkreis III mit detaillierten Belegungsstatistiken und medizinischen Schwerpunkten in Eberswalde.
B.Arch. RM 112 Sanitätschef der Marine: Akten über die Zuweisung von Marineangehörigen in die Reservelazarette des Binnenlandes und Korrespondenz zur Kapazitätsplanung.
B.Arch. RM 20 / 915 B.d.U. / Personalersatz: Unterlagen zur personellen Ergänzung der U-Boot-Waffe mit Nachweisen über die Rückführung von genesenem Personal aus Eberswalde.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zum Sanitätswesen: Administrative Einordnung der Lazarettstandorte im Reichsinneren).
Fischer, Hubert Der deutsche Sanitätsdienst 1921–1945 (Umfassende Darstellung der Organisation und fachlichen Gliederung der Reservelazarette im gesamten Reichsgebiet).
Hildebrand, Hans H. Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945 (Details zur Kooperation zwischen Heeres- und Marinesanitätsdienst).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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