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Navigationsschule Strausberg: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | 1935 wurde im Nordosten von Strausberg mit dem Bau eines Fliegerhorstes begonnen, der am 01.11.1939 eingeweiht wurde. Hauptnutzer des Platzes war die Navigationsschule der Luftwaffe.  
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| colspan="2" | Die Navigationsschule der Luftwaffe wurde 1936 auf dem neu angelegten Fliegerhorst Strausberg (Brandenburg) formiert. Der offizielle Einweihungstermin des Platzes war der 01.11.1939. Hauptaufgabe der Schule war die hochspezialisierte Ausbildung von Bordnavigatoren für alle fliegenden Verbände der Luftwaffe. Der Lehrbetrieb umfasste die astronomische Navigation, Funknavigation sowie das Koppelnavigationsverfahren unter Einsatz modernster Rechen- und Messgeräte. Aufgrund der vorrückenden Roten Armee erfolgte im Februar 1945 die Verlegung der Schule nach Haderslev (Hadersleben) in Dänemark.
 
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| colspan="3" | Die Navigationsschule der Luftwaffe entstand 1936 auf dem neu angelegten Fliegerhorst Strausberg / Brandenburg. Aufgabe der Schule war die Ausbildung von Bordnavigatoren der Luftwaffe. Im Februar 1945 wurde die Schule vor der herannahenden Front nach Haderslev in Dänemark verlegt.
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| Standort: || colspan="3" | Strausberg (Brandenburg); ab Februar 1945 Haderslev (Dänemark).
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| Infrastruktur: || colspan="3" | Strausberg verfügte über modernste Simulatoren und Übungsflugzeuge für die praktische Navigator-Schulung.
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| Treffgenauigkeit: || colspan="3" | Die in Strausberg gelehrte Präzision sicherte die rechtzeitige Zusammenführung von Aufklärungsflugzeugen und operierenden U-Booten auf hoher See.
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Aktuelle Version vom 9. März 2026, 13:17 Uhr

Ausbildungseinrichtung Navigationsschule Strausberg
Die Navigationsschule der Luftwaffe wurde 1936 auf dem neu angelegten Fliegerhorst Strausberg (Brandenburg) formiert. Der offizielle Einweihungstermin des Platzes war der 01.11.1939. Hauptaufgabe der Schule war die hochspezialisierte Ausbildung von Bordnavigatoren für alle fliegenden Verbände der Luftwaffe. Der Lehrbetrieb umfasste die astronomische Navigation, Funknavigation sowie das Koppelnavigationsverfahren unter Einsatz modernster Rechen- und Messgeräte. Aufgrund der vorrückenden Roten Armee erfolgte im Februar 1945 die Verlegung der Schule nach Haderslev (Hadersleben) in Dänemark.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung: 1936; Bezug des Fliegerhorstes Strausberg-Nordost nach dessen Fertigstellung.
Aufgabe: Ausbildung von Bordnavigatoren; Erprobung navigations-technischer Neuerungen; Schulung des fliegenden Personals im Blindflug.
Standort: Strausberg (Brandenburg); ab Februar 1945 Haderslev (Dänemark).
Ende 1945: Einstellung des Lehrbetriebs im Frühjahr 1945; Kapitulation der Reste des Schulstabes in Dänemark im Mai 1945.
Spezifische Merkmale
Ausbildung: Fokus auf der präzisen Positionsbestimmung bei Langstreckenflügen über See und bei Nacht unter Verwendung von Funkfeuern und Astronavigation.
Infrastruktur: Strausberg verfügte über modernste Simulatoren und Übungsflugzeuge für die praktische Navigator-Schulung.
Kooperation: Enge Verzahnung mit den Seefliegerschulen zur Abstimmung der Navigationsverfahren über maritimen Räumen.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Fernaufklärung: Absolventen der Schule stellten die Navigatoren für die Fw 200 "Condor", die für die Zielzuweisung der U-Boot-Rudel im Atlantik unverzichtbar waren.
Treffgenauigkeit: Die in Strausberg gelehrte Präzision sicherte die rechtzeitige Zusammenführung von Aufklärungsflugzeugen und operierenden U-Booten auf hoher See.
Funkmess: Einweisung in die Nutzung passiver und aktiver Ortungsverfahren zur Positionsbestimmung, was auch für die U-Boot-Abwehr-Abwehr (Warnempfänger) relevant war.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RL 7 Luftwaffenkommando: Akten über die Organisation und die Lehrpläne der Navigationsschulen der Luftwaffe.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge von Marine-Beobachtern mit dem Nachweis der Ausbildung in Strausberg.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Berichte über die navigatorische Unterstützung der Fernaufklärung für die U-Boot-Waffe.
Literaturverweise
Dierich, Wolfgang „Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945“ (Details zu den Ausbildungsschulen).
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Die Luftwaffe über See).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Systematik der Luftwaffenverbindung).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132