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Kriegsmarinedienststelle Ostende: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die Kriegsmarinedienststelle Ostende bestand von August 1940 bis Januar 1942. Anschließend wurde die Dienststelle in Seebefehlsstelle Ostende überführt, welche in den Kommandant der Seeverteidigung Pas de Calais integriert wurde. Im Oktober 1942 wurde die Seebefehlsstelle Ostende aufgelöst.
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| colspan="2" | Die Kriegsmarinedienststelle (KMD) Ostende wurde im August 1940 aufgestellt. Ihre Kernaufgaben umfassten die Bereitstellung und personelle Besetzung von Hilfsschiffen, die Ausrüstung der Bordflak sowie die Durchführung von Truppen- und Nachschubtransporten über See. Im Januar 1942 wurde die Dienststelle in die Seebefehlsstelle Ostende überführt und dem Kommandanten der Seeverteidigung Pas-de-Calais unterstellt. Die endgültige Auflösung der Seebefehlsstelle erfolgte im Oktober 1942, wobei ihre logistischen Funktionen in die übergeordneten Seekommandanturen integriert wurden.
 
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| colspan="3" | Kriegsmarinedienststellen (KMD) waren Behörden der deutschen Kriegsmarine, die für die Bereitstellung von Hilfsschiffen, deren personelle Besetzung, auch für die Bordflak, und für Seetransporte (u. a. Truppen- und Nachschubtransporte) zuständig waren.
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Aktuelle Version vom 12. März 2026, 14:12 Uhr

Dienststelle Kriegsmarinedienststelle Ostende
Die Kriegsmarinedienststelle (KMD) Ostende wurde im August 1940 aufgestellt. Ihre Kernaufgaben umfassten die Bereitstellung und personelle Besetzung von Hilfsschiffen, die Ausrüstung der Bordflak sowie die Durchführung von Truppen- und Nachschubtransporten über See. Im Januar 1942 wurde die Dienststelle in die Seebefehlsstelle Ostende überführt und dem Kommandanten der Seeverteidigung Pas-de-Calais unterstellt. Die endgültige Auflösung der Seebefehlsstelle erfolgte im Oktober 1942, wobei ihre logistischen Funktionen in die übergeordneten Seekommandanturen integriert wurden.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: August 1940; im Zuge der Vorbereitung für Unternehmen „Seelöwe“.
Aufgabe: Seetransportwesen; Bereitstellung von Hilfsschiffen; Bordflak-Besetzung.
Unterstellung: Seetransportchef Frankreich; ab Jan. 1942 Kommandant der Seeverteidigung Pas-de-Calais.
Ende: Oktober 1942; Auflösung der Seebefehlsstelle Ostende.
Spezifische Merkmale
Logistik: Koordination der Transportkapazitäten an der flandrischen Küste für den Nachschub West.
Personal: Erfassung und Zuweisung von Fachpersonal für die zivil besetzten Hilfsschiffe.
Organisation: Bindeglied zwischen der Marineführung und den lokalen Hafenbehörden in Belgien.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Nachschub: Sicherstellung der Transportwege für Ausrüstungsgüter zu den Kanalstützpunkten.
Sicherung: Bereitstellung von bordfesten Flak-Waffen für Versorgungsfahrzeuge der U-Boot-Waffe.
Infrastruktur: Unterstützung bei der logistischen Erschließung der belgischen Häfen als Ausweichstützpunkte.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 31 Kriegsmarinedienststellen: Akten über die Organisation und das Transportwesen in Belgien.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Leiter der KMD und Seebefehlsstelle Ostende.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Berichte über die Seetransportlage im Raum Pas-de-Calais.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Seetransportwesen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14).
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