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| Verband
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Torpedobootschulflottille
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| Die Torpedobootschulflottille wurde im November 1938 gegründet und unterstand fachlich der Torpedoschule Mürwik. Der Flottille waren alle Torpedoschießboote unterstellt, die zu M-Booten 40 umgebaut wurden. Mit der Bildung des Höheren Kommandeurs der Torpedoschulen (H.K.T.) wurde der Flottillenchef zusätzlich zum Verbandschef des Schulverbandes des H.K.T. ernannt. In Personalunion fungierte der Flottillenchef zudem als Seetransportchef Gotenhafen und Swinemünde im Bereich der Torpedoarsenale. Die Flottille wurde im Mai 1945 aufgelöst.
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| Entstehung, Funktion und Aufgaben
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| Aufstellung: |
Gegründet im November 1938; Unterstellung unter die Torpedoschule Mürwik zur zentralen Schießausbildung.
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| Verbandsführung: |
Mit Einsetzung des H.K.T. übernahm der Flottillenchef die operative Leitung des gesamten Schulverbandes der Torpedoschulen.
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| Logistik: |
Wahrnehmung der Aufgaben als Seetransportchef in Gotenhafen und Swinemünde zur Koordination der Torpedoarsenal-Logistik.
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| Ende 1945: |
Mit der Gesamtkapitulation im Mai 1945 wurde die Flottille und der zugehörige Schulverband offiziell aufgelöst.
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| Spezifische Merkmale
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| Einheiten: |
Führung der zum Torpedoschießdienst umgebauten M-Boote 40, die als spezialisierte Übungsplattformen dienten.
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| H.K.T.: |
Durch die Doppelrolle des Chefs als Verbandschef des Schulverbandes erfolgte eine enge Verzahnung von Theorie und bordpraktischer Schießlehre.
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| Standorte: |
Einsatzschwerpunkte in der westlichen und mittleren Ostsee, insbesondere in den Räumen Gotenhafen, Swinemünde und Flensburg-Mürwik.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Schießausbildung: |
Die Torpedobootschulflottille lieferte die technischen Grundlagen für das Torpedoschießwesen, das für die U-Boot-Waffe von existentieller Bedeutung war.
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| Torpedoarsenale: |
Die Koordination durch den Seetransportchef sicherte den Nachschub an Übungstorpedos für die U-Boot-Ausbildungsflottillen in der Ostsee.
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| Sicherung: |
Die unterstellten Boote wurden regelmäßig zur Absicherung von Schießsektoren eingesetzt, die auch von U-Booten zur Ausbildung genutzt wurden.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 63 |
Torpedobootsflottillen: Akten über die Aufstellung der Schulflottille und die Unterstellung unter die Torpedoschule.
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| BArch RM 121 |
Marinelehrgänge: Unterlagen zum Höheren Kommandeur der Torpedoschulen und dem zugehörigen Schulverband.
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| BArch RM 7 |
Seekriegsleitung: Berichte über die Aufgaben der Seetransportchefs in Gotenhafen und Swinemünde.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel Ausbildungswesen: Die Torpedoschulen).
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| Wegner, Günter |
„Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillenchefs und Schulverbandsleiter).
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| Gröner, Erich |
„Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 2: M-Boote und Torpedoschießboote).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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