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Willy-Roderich Körner

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Willy Roderich Körner
Geburtsdatum: 26.12.1914
Geburtsort: Berlin-Wilmersdorf
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Wilmersdorf - Regierungsbezirk Potsdam - Preußische Provinz Brandenburg
Geburtsort Lage - Heute: Stadtteil von Berlin (1920) - Kreisfreie Stadt - Bundesland Berlin - Bundeshauptstadt
Todesdatum: 21.01.1943
Todesort: Mittelmeer westlich der Insel Korsika
Position: 41° 27' Nord - 07° 04' Ost
Todesursache: Verlust seines Bootes U 301
Dienstgrade
25.09.1935 Seekadett (Ernennung)
01.07.1936 Fähnrich zur See
01.01.1938 Oberfähnrich zur See
01.04.1938 Leutnant zur See
01.10.1939 Oberleutnant zur See
01.08.1942 Kapitänleutnant
Orden und Auszeichnungen
00.04.1939 Dienstauszeichnung IV. Klasse
16.04.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
14.12.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
00.00.1942 Eiserne Kreuz 1. Klasse.
Militärischer Werdegang
05.04.1935 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 35.
05.04.1935 - 17.06.1935 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
18.06.1935 - 26.09.1935 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
27.09.1935 - 19.06.1936 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Emden.
20.06.1936 - 31.03.1937 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.04.1937 - 02.10.1937 Fähnrichslehrgänge.
03.10.1937 - 00.12.1938 Nicht ermittelt.
00.12.1938 - 00.10.1939 Adjutant und Funktechnischer Offizier in der Donauflottille.
00.11.1939 - 30.10.1940 Flaggleutnant im Stab beim Führer der Torpedoboote.
31.10.1940 - 23.11.1940 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
24.11.1940 - 05.01.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
06.01.1941 - 26.01.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
27.01.1941 - 30.03.1941 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
31.03.1941 - 19.05.1941 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
20.05.1941 - 24.02.1942 Kommandant von U 120 (II B) - (Schulboot).
26.02.1942 - 08.05.1942 Baubelehrung für U 301 bei der 3. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Lübeck.
09.05.1942 - 21.01.1943 Kommandant von U 301 (VII C). 3 Unternehmungen:
01.10.1942 - 07.11.1942 - Nordatlantik.
03.12.1942 - 14.12.1942 - Nordatlantik, westliches Mittelmeer.
20.01.1943 - 21.01.1943 - Mittelmeer, westlich Korsika.
21.01.1943 Beim Verlust seines Bootes U 301, im Mittelmeer westlich von Korsika, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Torpedos des britischen U-Bootes HMS Sahib (P.212) (Lt. John-Henry Bromage) versenkt. (45 Tote und 1 Überlebender).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 129. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 125. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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