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Rupprecht Fischler Graf von Treuberg

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 15. Februar 2026, 12:14 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Datenblatt: Rupprecht Fischler Graf von Treuberg
Spitzname: Schweinegraf
Geburtsdatum: 20.02.1920
Geburtsort: Murnau am Staffelsee
Geburtsort Lage - Damals: Bezirksamt Weilheim - Regierungsbezirk Oberbayern - Freistaat Bayern
Geburtsort Lage - Heute: Landkreis Garmisch-Patenkirchen - Regierungsbezirk Oberbayern - Bundesland Bayern
Todesdatum: 24.08.1944 (24 Jahre)
Todesort: Biskaya westlich von St. Nazaire (Frankreich)
Position: 47°21' Nord - 05°50' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 445
Dienstgrade
01.02.1940 Seekadett (Ernennung)
01.07.1940 Fähnrich zur See
01.07.1941 Oberfähnrich zur See
01.03.1942 Leutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.03.1942 (-53-)
01.10.1943 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.10.1943 (-78-)
Orden und Auszeichnungen
12.10.1942 Eiserne Kreuz 2. Klasse
12.10.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
01.07.1943 Eiserne Kreuz 1. Klasse
00.09.1943 Dienstauszeichnung IV. Klasse
Militärischer Werdegang
16.09.1939 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew X/39.
16.09.1939 - 29.11.1939 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
30.11.1939 - 30.04.1940 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
01.05.1940 - 23.08.1940 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
24.08.1940 - 24.11.1940 Kommandiert zur Vorbereitung Unternehmen Seelöwe bei der Hafenkommandantur Calais.
25.11.1940 - 31.01.1941 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
01.02.1941 - 06.04.1941 U-Bootsausbildung für Offiziere bei der 22. U-Flottille, Gotenhafen.
07.04.1941 - 31.05.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
01.06.1941 - 29.06.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
30.06.1941 - 27.07.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
28.07.1941 - 28.09.1941 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
29.09.1941 - 31.10.1941 Baubelehrung für U 214 bei der 1. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Kiel.
01.11.1941 - 00.05.1943 II. Wachoffizier auf U 214 (VII D) unter Günther Reeder. 5 Unternehmungen:
18.05.1942 - 04.06.1942 - Nordatlantik. Überführung nach Frankreich.
13.06.1942 - 18.06.1942 - Golf von Biskaya (Abbruch wegen Fliegerschäden).
09.08.1942 - 09.10.1942 - Mittelatlantik, Kapverdischen Inseln. 2 Schiffe ↓ 13.840 BRT. 1 Schiff ≈ 10.552 BRT.
30.11.1942 - 24.02.1943 - Nordatlantik, östlich der Karibik. 1 Schiff ↓ 4.426 BRT.
04.05.1943 - 10.05.1943 - Golf von Biskaya. (Abbruch wegen Fliegerbomben. Kommandant schwer verwundet).
00.05.1943 - 11.07.1943 I. Wachoffizier auf U 214 (VII D) unter Rupprecht Stock. 1 Unternehmung:
18.05.1943 - 26.06.1943 - Nordatlantik, Mittelatlantik, 15 Minen vor Dakar. 1 Schiff ↓ 6.507 BRT.
12.07.1943 - 15.07.1943 Fahrgerät-Lehrgang bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
16.07.1943 - 14.09.1943 Kommandanten-Lehrgang. 52. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
15.09.1943 - 28.09.1943 2. Baubelehrung für U 235 bei der 1. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Kiel. Nach Versenkung und Hebung.
29.09.1943 - 31.12.1943 Kommandant von U 749 (VII C) - (Ausbildungsboot).
01.01.1944 - 25.01.1944 Zur Verfügung der 24. U-Flottille, Memel.
26.01.1944 - 24.08.1944 Kommandant von U 445 (VII C). 4 Unternehmungen:
01.02.1944 - 27.02.1944 - Nordatlantik, westlich Irland.
06.06.1944 - 15.06.1944 - Golf von Biskaya (Invasionsfront).
12.08.1944 - 17.08.1944 - Golf von Biskaya (Munitionstransport nach St. Malo. Abgebrochen).
22.08.1944 - 24.08.1944 - Golf von Biskaya.
24.08.1944 Beim Verlust seines Bootes U 445, in der Biskaya westlich von St. Nazaire, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben und Hedgehog der britischen Fregatte HMS Louis (K.515) (Comdr. Lewis-Bernard-Alexander Majendie) versenkt. (Totalverlust, 52 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 66. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 65. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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