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Ulrich Gräf

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Ulrich Gräf
Geburtsdatum: 15.12.1915
Geburtsort: Dresden
Geburtsort Lage - Damals: Exemte Stadt - Kreishauptmannschaft Dresden - Hauptstadt des Königreichs Sachsen
Geburtsort Lage - Heute: Kreisfreie Stadt - Landeshauptstadt - Bundesland Sachsen
Todesdatum: 17.02.1943 (27 Jahre)
Todesort: Nordatlantik östlich von Neufundland
Position: 50° 36' Nord - 41° 07' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 69
Dienstgrade
25.09.1935 Seekadett (Ernennung)
01.07.1936 Fähnrich zur See
20.04.1938 Oberfähnrich zur See
01.07.1938 Leutnant zur See
01.10.1939 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.10.1939 (-246-)
01.01.1943 Kapitänleutnant
Orden und Auszeichnungen
00.04.1939 Dienstauszeichnung IV. Klasse
10.08.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
17.12.1940 Zerstörerkriegsabzeichen
14.08.1941 U-Bootskriegsabzeichen 1939
29.06.1942 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
05.04.1935 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 35.
05.04.1935 - 17.06.1935 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
18.06.1935 - 25.09.1935 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
26.09.1935 - 19.06.1936 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Karlsruhe.
20.06.1936 - 31.03.1937 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
31.08.1936 - 05.09.1936 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Dampfer Hecht.
18.01.1937 - 23.01.1937 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Dampfer Hecht.
01.04.1937 - 01.06.1937 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
02.06.1937 - 21.07.1937 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
22.07.1937 - 11.08.1937 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
12.08.1937 - 01.09.1937 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
02.09.1937 - 01.10.1937 Infanterielehrgang für Fähnriche an der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
02.10.1937 - 03.07.1938 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Nürnberg.
04.05.1938 - 31.05.1938 - Flaklehrgang an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
04.07.1938 - 30.09.1938 Funkoffiziers-B-Lehrgang an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.10.1938 - 31.10.1939 2. Funkoffizier auf dem Leichten Kreuzer Nürnberg.
01.11.1939 - 05.01.1940 Torpedooffizierslehrgang an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
06.01.1940 - 30.04.1940 2. Funkoffizier auf dem Leichten Kreuzer Nürnberg.
01.05.1940 - 31.10.1940 II. Wachoffizier auf dem Torpedoboot Iltis in der 6. Torpedobootsflottille.
01.11.1940 - 24.11.1940 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
25.11.1940 - 05.01.1941 Torpedolehrgang für U-Torpedooffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
06.01.1941 - 26.01.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
27.01.1941 - 30.03.1941 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
31.03.1941 - 20.04.1941 U-Ausbildungslehrgang bei der 1. U-Ausbildungsabteilung, Plön.
21.04.1941 - 18.08.1941 I. Wachoffizier auf U 74 (VII B) unter Eitel-Friedrich Kentrat. 2 Unternehmungen:
08.05.1941 - 30.05.1941 - Nordatlantik, südöstlich Kap Farewell, westlichen Biskaya.
05.07.1941 - 12.08.1941 - Nordatlantik, westlich Spanien. 1 Schiff ↓ 4.922 BRT.
01.09.1941 - 30.09.1941 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
01.10.1941 - 26.03.1942 Kommandant von U 23 (II B) - (Schulboot).
31.03.1942 - 17.02.1943 Kommandant von U 69 (VII C). 3 Unternehmungen:
12.04.1942 - 25.06.1942 - Nordatlantik und der Karibik. 5 Schiffe ↓ 11.991 BRT.
15.08.1942 - 05.11.1942 - Nordatlantik, 12 Minen östlich Virginia Beach, Nova Scotia. 2 Schiffe ↓ 4.597 BRT.
02.01.1943 - 17.02.1943 - Nordatlantik, südöstlich Grönland, nordöstlich Neufundland.
17.02.1943 Beim Verlust seines Bootes U 69, im Nordatlantik östlich von Neufundland, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben und Rammstoß des britischen Zerstörers HMS Fame (H.78) (Comdr. Ralph Heathcote) versenkt. (Totalverlust, 46 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 82. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 79. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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