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20. Vorpostenflottille

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Version vom 31. Januar 2026, 12:57 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Datenblatt 20. Vorpostenflottille
Die 20. Vorpostenflottille war ein wichtiger Sicherungsverband, der primär in der westlichen Ostsee und den dänischen Gewässern operierte. Für die U-Boote ist sie besonders relevant, da sie die Sicherung der U-Boot-Übungsgebiete und die Geleitwege der auslaufenden Boote übernahm.
Entstehung, Funktion und Ende
Entstehung: Die Flottille wurde im Juli 1940 aufgestellt. Sie entstand aus der Teilung der 2. Vorpostenflottille.
Funktion: Hauptaufgabe war der Küstenschutz, der Minensuchdienst und der Geleitschutz im Bereich der westlichen Ostsee (Kieler Bucht, Belte und Sund). Für die U-Boot-Waffe war sie essenziell, um die Ausbildungsgebiete von feindlichen Minen und U-Booten freizuhalten.
Fahrzeuge: Die Flottille bestand überwiegend aus umgebauten Fischdampfern und Walfängern, die als Vorpostenboote (V 2001 bis V 2026) eingesetzt wurden.
Ende: Die Flottille blieb bis zum Kriegsende aktiv. Nach der Kapitulation im Mai 1945 wurde sie teilweise zur Minenräumung unter britischem Kommando (GMSA) eingesetzt, bevor sie endgültig aufgelöst wurde.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Die 20. Vorpostenflottille war die „Leibgarde“ der U-Boot-Schulflottillen in der Ostsee. Jedes Boot, das von der 24. U-Flottille (Danzig) oder aus Kiel zu Übungen auslief, verließ sich auf die gesicherten Wege, die von Einheiten wie der 20. Vp.-Flottille patrouilliert wurden.
Quellenangabe
Bundesarchiv Bestand RM 106 Flottillen der Sicherungsstreitkräfte. Dies ist der Kernbestand. Unter der Signatur RM 106/151–168 liegen die Kriegstagebücher der 20. Vorpostenflottille. Sie dokumentieren Geleiteinsätze und Zusammenstöße mit alliierten Kräften.
Lexikon der Wehrmacht → 20. Vorpostenflottille
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