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Volker

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Datenblatt Hilsminensuchboot Volker
Das Hilfsminensuchboot Volker (M 3117) ist ein wichtiges Beispiel für ein Schiff mit einer „geteilten“ Biografie: Vor seinem Einsatz in der Adria war es direkt im Dienst der Ausbildung an der Sperrschule (Sperrwaffenschule) tätig.
Entstehung, Funktion und Ende
Entstehung: Das Schiff (ein ehemaliger Fischdampfer) wurde für den Dienst in der Kriegsmarine requiriert. Bevor es in den aktiven Frontdienst ging, wurde es der Sperrschule in Kiel/Swinemünde zugeteilt.
Funktion (Sperrschulverband): Als Einheit des Sperrschulverbandes diente die Volker als Ausbildungs- und Versuchsplattform.
Praktische Ausbildung: Hier lernten die künftigen Sperr-Gasten und Offiziere (auch das Personal für Minen-U-Boote) das Auswerfen und Einholen von Minen sowie den Umgang mit Räumgeräten.
Sicherung: Das Boot sicherte die Übungsgebiete, in denen neue Sperrwaffen erprobt wurden, um unbefugte Schiffe fernzuhalten.
Fronteinsatz: Erst später erfolgte die Verlegung in das Mittelmeer zur 11. Sicherungsdivision, wo es als M 3117 in der 31. Minensuchflottille eingesetzt wurde.
Ende: Wie bereits erwähnt, wurde das Boot am 17.02.1945 bei einem Luftangriff in Fiume (Rijeka) versenkt.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Die Volker war Teil der Infrastruktur, die das technische Personal für die U-Boot-Waffe schulte:
Lehrplattform: Besatzungen von Minen-U-Booten (z. B. Typ VII D oder XB) absolvierten an Bord solcher Schulboote ihre praktischen Übungen im Minenlegen.
Sicherung der Ausbildung: Im Sperrschulverband sorgte das Boot dafür, dass die empfindlichen Übungsminenfunkstrecken in der Ostsee ungestört blieben.
Quellenangabe
Bundesarchiv Bestand RM 106 Flottillen der Sicherungsstreitkräfte. Enthält das KTB der 31. Minensuchflottille, das den späteren Weg des Bootes von der Schule an die Adria-Front belegt.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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