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Funktechnischer Offizier

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Datenblatt Funktechnischer Offizier
In der allgemeinen Struktur der Kriegsmarine war der Funktechnische Offizier (F.T.O.) der technologische „Schutzschild“ eines Verbandes oder Schiffes. Während der Nachrichtenoffizier (N.O.) für den Inhalt und die Übermittlung von Funksprüchen zuständig war, verantwortete der F.T.O. die Hardware und die Physik der Ortung.
Entstehung, Funktion und Ende
Entstehung: Die Dienststellung wurde ab 1942 massiv ausgebaut, als klar wurde, dass der Krieg auf See durch Radar (Funkmess) und dessen Abwehr entschieden wird.
Funktion: Er war der technische Leiter für alle Hochfrequenzanlagen.
Funkmessortung (Fu.M.O.): Bedienung und Justierung der Radaranlagen zur Zielsuche und Feuerleitung (besonders auf Zerstörern und Kreuzern).
Funkmessbeobachtung (Fu.M.B.): Überwachung des Äthers auf feindliche Radarsignale (Radarwarnung).
Instandsetzung: Er führte das technische Personal (Funkmeister, Funkmechaniker) und war für die Einsatzbereitschaft der komplexen Geräte verantwortlich.
Ende: Mit der Kapitulation im Mai 1945 endete die Dienststellung. Viele F.T.O.s wurden jedoch von den Alliierten (besonders Briten und US-Amerikanern) gezielt verhört, um die deutschen Entwicklungen bei den Zentimeterwellen-Geräten und der Infrarot-Ortung zu analysieren.
Relevanz für die U-Boot-Kommandanten
Technisches Profil: Er war kein reiner Taktiker, sondern verstand die Funktionsweise von Wellenlängen und Impulsfolgen.
Sicherungskompetenz: Viele Kommandanten der Sicherungsverbände (wie der 11. Sicherungsdivision) hatten F.T.O.s in ihren Stäben, um die Geleitzüge gegen alliierte Luftortung zu schützen.
Abkommandierung: Oft wurden F.T.O.s zur Erprobungsstelle für Funkmesstechnik oder an Schulen wie die Luft-Nachrichtenschule 6 Dievenow kommandiert.
Quellenangabe
Bundesarchiv Bestand RM 6 Oberkommando der Kriegsmarine (OKM). Enthält die Grundsatzbefehle zur Einführung der F.T.O.-Stellen in den Flottenstäben.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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