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U-Stützpunkt Narvik

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Datenblatt U-Stützpunkt Narvik
Der U-Stützpunkt Narvik im Norden Norwegens war einer der wichtigsten strategischen Außenposten der U-Boot-Waffe. Er diente als nördlichstes Drehkreuz für den Kampf gegen die alliierten Nordmeergeleitzüge (PQ/JW-Konvois) und als Basis für Operationen im Eismeer.
Historischer Kontext & Organisation
Besetzung: Narvik wurde im April 1940 während des Unternehmen Weserübung besetzt. Nach schweren Kämpfen und der zeitweiligen Räumung wurde die Stadt im Juni 1940 dauerhaft als Marinestützpunkt etabliert. Lexikon der Wehrmacht
Struktur: Der Stützpunkt unterstand dem Seekommandanten Narvik (im Bereich des Admirals der norwegischen Nordküste). Er verfügte über Werftkapazitäten, Treibstofflager und umfangreiche Depots.
Stationierte Einheiten: Narvik war Hauptstützpunkt für Teile der 11. U-Flottille (Bergen) und der 13. U-Flottille (Trondheim), die von hier aus ihre Unternehmungen starteten. Uboat.net
Ende: Der Stützpunkt blieb bis zur Gesamtkapitulation am 08.05.1945 in deutscher Hand. Nach Kriegsende diente Narvik als einer der Sammelpunkte für deutsche U-Boote vor ihrer Überführung nach Schottland (Operation Deadlight). Operation Deadlight
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Eismeer-Basis: Narvik verkürzte die Anmarschwege zu den alliierten Nachschubrouten nach Murmansk und Archangelsk massiv. Boote konnten hier nachversorgt werden, ohne den weiten Weg zurück nach Trondheim oder Bergen antreten zu müssen.
Wetterfunk & Aufklärung: Von Narvik aus wurden spezialisierte Wetterboote und Aufklärer koordiniert, die für die Seekriegsleitung im Arktisraum lebenswichtige Daten lieferten.
Instandsetzung: Trotz fehlender großer Betonbunker (wie in Lorient) bot Narvik in geschützten Buchten und durch Werkstattschiffe (z.B. Huascaran) wichtige Reparaturmöglichkeiten für Frontschäden.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 45-V / 18 Akten des Seekommandanten Narvik zur Verteidigung und logistischen Organisation des Hafens.
BArch RM 98 / 121 Kriegstagebücher von Booten der 11. U-Flottille, die Narvik als Einsatzhafen nutzten.
BArch RM 7 / 2337 Akten der Seekriegsleitung (Skl) zu den Operationen im Nordmeer und der strategischen Bedeutung der norwegischen Außenstützpunkte.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Personal. (Band II, Kapitel zum Admiral norwegische Nordküste).
Böll, Bernd Der Einsatz der deutschen U-Boote im Nordmeer 1941–1945. (Detaillierte Analyse der Stützpunktlogistik in Narvik). Historisches Marinearchiv
Röll, Hans-Joachim U-Boot-Krieg im Eismeer. (Beschreibt den Alltag und die Herausforderungen für Besatzungen im Stützpunkt Narvik).
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