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Rudolf Friedrich

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Rudolf Friedrich
Geburtsdatum: 15.06.1914
Geburtsort: Strehlen
Geburtsort Lage - Damals: Landkreis Strehlen - Regierungsbezirk Breslau - Preußische Provinz Schlesien
Geburtsort Lage - Heute: Strzelin - Powiat Strzelin - Woiwodschaft Niederschlesien - Republik Polen
Todesdatum: 15.07.1943 (29 Jahre)
Todesort: Karibik südlich von Las Cayes (Haiti)
Position: 15° 58' Nord - 73° 44' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 759
Dienstgrade
25.09.1935 Seekadett (Ernennung)
01.07.1936 Fähnrich zur See
01.01.1938 Oberfähnrich zur See
01.04.1938 Leutnant zur See
01.10.1939 Oberleutnant zur See
01.09.1942 Kapitänleutnant mit Rangdienstalter vom 01.09.1942 (-12-)
Orden und Auszeichnungen
30.11.1938 Abzeichen für Flugzeugbeobachter
00.04.1939 Dienstauszeichnung IV. Klasse
06.06.1939 Deutsche Spanien-Kreuz in Bronze mit Schwertern
27.09.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.001940 Verwundetenabzeichen in Schwarz
05.11.1940 Eiserne Kreuz 1. Klasse
00.04.1941 Croce di Guerra al Valore Militare (Italienisches Kriegskreuz mit Schwertern)
10.05.1941 Frontflug-Spange in Bronze
16.07.1941 Frontflug-Spange in Silber
23.06.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
05.04.1935 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 35.
05.04.1935 - 17.06.1935 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
18.06.1935 - 25.09.1935 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
27.09.1935 - 19.06.1936 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Karlsruhe.
20.06.1936 - 31.03.1937 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.04.1937 - 02.10.1937 Fähnrichslehrgänge.
03.10.1937 - 31.08.1939 Nicht ermittelt.
01.09.1939 - 31.07.1941 Zur Luftwaffe See kommandiert.
00.09.1939 - 31.03.1940 - Vorbereitungslehrgang für Seebeobachter beim Kommando der Fliegerschulen (See) und der Luft-Nachrichtenschule Dievenow.
Beobachterausbildung an der Seefliegerwaffenschule Bug/Rügen.
Lehrgang an der Fliegerschule (See) Parow.
01.04.1940 - 31.07.1941 - Beobachter in der 1./Küsten-Fliegergruppe 906.
01.08.1941 - 14.08.1941 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
15.08.1941 - 21.09.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
22.09.1941 - 19.10.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
20.10.1941 - 04.01.1942 U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
05.01.1942 - 21.03.1942 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
09.02.1942 - 21.03.1942 Zur Verfügung der 1. U-Flottille, Brest.
22.03.1942 - 06.07.1942 Wachoffizier (überzählig), danach I. Wachoffizier auf U 558 (VII C) unter Günther Krech. 1 Unternehmung:
12.04.1942 - 21.06.1942 - Nordatlantik, Ost-Karibik. 5 Schiffe ↓ 11.330 BRT, 1 U-Jäger ↓ 913 ts. 1 Schiff ≈ 7.061 BRT.
07.07.1942 - 14.08.1942 Baubelehrung für U 759 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
15.08.1942 - 15.07.1943 Kommandant von U 759 (VII C). 2 Unternehmungen:
02.02.1943 - 14.03.1943 - Nordatlantik, südwestlich von Island.
03.06.1943 - 15.07.1943 - Nordatlantik, Karibik und östlich Jamaika. 2 Schiffe ↓ 12.764 BRT.
15.07.1943 Beim Verlust seines Bootes U 759, im Karibischen Meer südlich von Las Cayes (Haiti), ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben der Martin PBM Mariner P-10 (Robert-C. Mayo) der US-Navy Squadron VP-32 versenkt. (Totalverlust, 47 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 73. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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