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Siegfried Hesemann

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Siegfried Hesemann
Geburtsdatum: 07.07.1912
Geburtsort: Dorstfeld
Geburtsort Lage - Damals: Amt Dorstfeld - Landkreis Dortmund - Regierungsbezirk Arnsberg - Preußische Provinz Westfalen
Geburtsort Lage - Heute: Stadtteil von Dortmund (1914) - Kreisfreie Stadt - Regierungsbezirk Arnsberg - Bundesland Nordrhein-Westfalen
Todesdatum: 12.05.1943 (30 Jahre)
Todesort: Nordatlantik nördlich der Azorischen Inseln
Position: 41°54' Nord - 31°49' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 186
Dienstgrade
01.07.1935 Fähnrich zur See
01.01.1937 Oberfähnrich zur See
01.04.1937 Leutnant zur See
01.04.1939 Oberleutnant zur See
01.12.1941 Kapitänleutnant mit Rangdienstalter vom 01.12.1941 (-6-)
01.05.1943 Korvettenkapitän (posthum) mit Rangdienstalter vom 01.05.1943
Orden und Auszeichnungen
05.04.1939 Dienstauszeichnung IV. Klasse
06.06.1939 Deutsche Spanien-Kreuz in Silber mit Schwertern
15.12.1939 Eiserne Kreuz 2. Klasse
19.10.1940 Zerstörerkriegsabzeichen
03.08.1941 U-Bootskriegsabzeichen 1939
09.03.1943 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
01.04.1935 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. (ehemaliger Handelsschiffsoffizier H.S.O.) - Crew 34 eingegliedert.
05.04.1935 - 08.06.1935 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
09.06.1935 - 10.07.1935 Artillerielehrgang an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
11.07.1935 - 30.03.1936 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
31.03.1936 - 14.04.1936 Flaklehrgang für Fähnriche an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
15.04.1936 - 04.05.1936 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
05.05.1936 - 02.06.1936 Zugführerlehrgang bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
03.06.1936 - 28.07.1936 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
29.07.1936 - 22.09.1936 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
23.09.1936 - 29.09.1936 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
30.09.1936 - 00.10.1938 Nicht ermittelt.
00.10.1938 - 00.06.1940 Torpedooffizier auf dem Zerstörer Z 4 Richard Beitzen.
01.07.1940 - 27.07.1940 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
28.07.1940 - 27.09.1940 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
28.09.1940 - 02.11.1940 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
03.11.1940 - 24.11.1940 Sperrlehrgang für U-Wachoffiziere an der Sperrschule, Kiel-Wik.
25.11.1940 - 21.12.1940 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
22.12.1940 - 28.02.1941 Lehreroffizier an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
01.03.1941 - 26.03.1941 Zur Verfügung des Befehlshaber der U-Boote Org.
27.03.1941 - 18.05.1941 II. Wachoffizier auf U 95 (VII C) unter Gerd Schreiber. 1 Unternehmung:
12.04.1941 - 13.05.1941 - Nordatlantik, südwestlich Island. 1 Schiff ↓ 4.873 BRT.
18.05.1941 - 05.08.1941 I. Wachoffizier auf U 95 (VII C) unter Gerd Schreiber. 1 Unternehmung:
30.06.1941 - 31.07.1941 - Mittel- und Nordatlantik. 1 Schiff ≈ 5.419 BRT.
06.08.1941 - 31.08.1941 Zur Verfügung der 7. U-Flottille, St. Nazaire.
01.09.1941 - 30.09.1941 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
01.10.1941 - 26.05.1942 Schießleiter in der 26. U-Flottille, Pillau.
27.05.1942 - 09.07.1942 Baubelehrung für U 186 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
10.07.1942 - 12.05.1943 Kommandant von U 186 (IX C/40). 2 Unternehmungen:
31.12.1942 - 05.03.1943 - Nordatlantik, westlich Irland, südöstlich Grönland, nordöstlich Neufundland. 3 Schiffe ↓ 18.782 BRT.
17.04.1943 - 12.05.1943 - Nordatlantik, nördlich der Azoren.
12.05.1943 Beim Verlust seines Bootes U 186, im Nordatlantik nördlich der Azorischen Inseln, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben und Rammstoß des britischen Zerstörers HMS Hesperus (H.57) (Donald-George-Frederick-Wyville MacIntyre) versenkt. (Totalverlust, 53 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 99. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 99. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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