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| Ausbildung
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Unteroffiziers-Ausbildungsabteilung
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| Die Unteroffiziers-Ausbildungsabteilung war die zentrale Instanz zur Formung des technischen und seemännischen Führungspersonals unterhalb der Offiziersebene. In diesen Einheiten wurden bewährte Mannschaften in intensiven Lehrgängen zu Maaten und Feldwebeln ausgebildet. Sie bildete das qualitative Fundament für die personelle Einsatzbereitschaft der Flottillen.
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| Historischer Kontext & Organisation
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| Standorte: |
Meist den Marine-Lehrdivisionen angegliedert; bedeutende Zentren in Neustadt in Holstein, Gotenhafen und an den Technischen Marineschulen (z. B. Kiel-Wik).
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| Aufstellung: |
Systematischer Ausbau parallel zur Expansion der Kriegsmarine ab 1939, um den enormen Bedarf an Bootsmännern, Maschinisten, Funk- und Artilleriemaaten zu decken.
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| Ausbildungsprofil: |
Verbindung von vertiefter Fachausbildung (z. B. Motorenkunde, Navigation, Funktechnik) und der Erziehung zur militärischen Führungspersönlichkeit.
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| Kriegsende: |
08.05.1945: In der Endphase oft als Marine-Schützen-Bataillone im Erdkampf eingesetzt oder geschlossen in den Ausbildungszentren in Gefangenschaft geraten.
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| Spezifische Merkmale & Besonderheiten
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| Führung: |
Ausbildung zur eigenständigen Leitung von Sektionen und Gefechtsstationen unter extremem Stress und physischer Belastung.
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| Praktischer Drill: |
Intensives Havarietraining und Schulung an Schnittmodellen, um technische Störungen auch unter Gefechtsbedingungen beheben zu können.
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| Menschenführung: |
Vermittlung von Führungsgrundsätzen für den Dienst auf engem Raum, basierend auf fachlicher Autorität und militärischem Vorbildcharakter.
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| Relevanz für die Flotte
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| Technisches Rückgrat: |
Die Unteroffiziere sicherten die Einsatzfähigkeit der Einheiten durch ihre Fachkompetenz in Wartung und Instandsetzung direkt vor Ort.
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| Kader-Pool: |
Absolventen bildeten die Basis für die spätere Auswahl zu Spitzenunteroffizierslehrgängen (z. B. Obermaschinisten- oder Obersteuermannslaufbahn).
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| Disziplin: |
Die Ausbildung legte den Grundstein für die Aufrechterhaltung der Ordnung und Moral innerhalb der Besatzungen während langer Unternehmungen.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 123 |
Akten der Lehrdivisionen (Lehrgangspläne und personelle Struktur der Unteroffiziersausbildung).
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| BArch RM 20 / 912 |
Richtlinien für die Ausbildung der Unteroffiziere in der Kriegsmarine (Laufbahnbestimmungen).
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| BArch RM 20 / 893 |
Unterlagen zur personellen Ergänzung der Flotte (Berichte über die Zuweisung von Maaten).
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
"Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel über das Personal- und Erziehungswesen).
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| Hildebrand, Hans H. |
"Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945".
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| Mulligan, Timothy P. |
"Die Männer der deutschen U-Boot-Waffe 1939–1945" (Kontext zur fachlichen Spezialisierung der Unteroffiziere).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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