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Alexander Graf von Keller

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Alexander Arthur Karl Graf von Keller
Geburtsdatum: 12.03.1919
Geburtsort: Reval
Geburtsort Lage - Damals: Hauptstadt - Estland
Geburtsort Lage - Heute: Tallin - Kreis Harju - Hauptstadt der Republik Estland
Todesdatum: 15.05.1944 (25 Jahre)
Todesort: Straße von Gibraltar nordöstlich von Tanger (Marokko)
Position: 35° 54' Nord - 05° 45' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 731
Dienstgrade
01.07.1939 Seekadett (Ernennung)
01.12.1939 Fähnrich zur See
01.08.1940 Oberfähnrich zur See
01.04.1941 Leutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1941 (-215-)
01.04.1943 Oberleutnant zur See mit Wirkung vom 01.04.1943 und Rangdienstalter vom 01.01.1943 (-208-)
Orden und Auszeichnungen
30.07.1941 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.1941 Zerstörerkriegsabzeichen
01.10.1942 Dienstauszeichnung IV. Klasse
15.06.1943 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
01.10.1938 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 38.
01.10.1938 - 27.02.1939 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1939 - 30.06.1939 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Albert-Leo Schlageter.
01.07.1939 - 12.09.1939 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Emden.
13.09.1939 - 14.10.1939 Ausbildung bei der III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung, Plön.
15.10.1939 - 29.02.1940 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.03.1940 - 30.04.1940 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
01.05.1940 - 08.09.1940 Nicht ermittelt.
09.09.1940 - 02.02.1941 Zur Luftwaffe (See) kommandiert.
09.09.1940 - 30.09.1940 - Vorbereitungslehrgang für Seebeobachter beim Kommando der Fliegerschulen (See) und der Luft-Nachrichtenschule Dievenow.
01.10.1940 - 21.12.1940 - Beobachterausbildung bei der Seefliegerwaffenschule Bug/Rügen und der Fliegerschule (See) Parow.
22.12.1940 - 02.02.1941 - Beobachter in der 1./Flieger-Ergänzungsgruppe (See).
03.02.1941 - 00.12.1941 Wachoffizier auf dem Zerstörer Z 7 Hermann Schoemann.
00.12.1941 - 02.07.1942 Beim Marine-Lehrkommando Rumänien.
03.07.1942 - 29.08.1942 U-Wachoffizierslehrgang an der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
30.08.1942 - 25.10.1942 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
26.10.1942 - 21.11.1942 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
22.11.1942 - 16.12.1942 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
00.12.1942 - 10.01.1943 Zur Verfügung der 1. U-Flottille, Brest.
10.01.1943 - 14.06.1943 I. Wachoffizier auf U 564 (VII C) unter Hans Fiedler. 2 Unternehmungen:
11.03.1943 - 15.04.1943 - Nordatlantik, südlich Island.
15.05.1943 - 14.06.1943 - Golf von Biskaya.
14.06.1943 Verlust seines Bootes U 564 im Golf von Biskaya.
Das Boot wurde im Nordatlantik nordwestlich von Kap Ortegal durch Wasserbomben der Armstrong Whitworth Whitley G (James-Arthur Benson) der britischen Operational Training Unit Squadron 10 versenkt. Die Überlebenden wurden von U 185 gerettet. Übergabe an deutsche Zerstörer. Zurück nach Frankreich.
16.06.1943 - 10.07.1943 Zur Verfügung der 1. U-Flottille, Brest. (Urlaub).
11.07.1943 - 30.07.1943 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
01.08.1943 - 31.08.1943 Kommandanten-Lehrgang. 53. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
01.09.1943 - 00.10.1943 Nicht ermittelt.
00.10.1943 - 30.11.1943 Beobachtungsoffizier bei der 23. U-Flottille, Danzig.
01.12.1943 - 15.05.1944 Kommandant von U 731 (VII C). 2 Unternehmungen:
19.12.1943 - 18.02.1944 - Nordatlantik und westlich von Irland.
03.04.1944 - 15.05.1944 - Mittelatlantik, vor Tanger, Straße von Gibraltar.
15.05.1944 Beim Verlust seines Bootes U 731, vor der Straße von Gibraltar nordöstlich von Tanger, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben und Hedgehog der britischen U-Jäger HMS Kilmarnock (BEC.11) (Lt.Comdr. Kenneth-Binfield Brown) und HMS Blackfly (FY.117) (Lt.Comdr. Alwyn-Phillips Hughes) sowie der Consolidated PBY Catalina P-1 (Hubertus-L. Worrell) und P-14 (Matthias-J. Vopatek) der US-Navy Squadron VP-63 versenkt. (Totalverlust, 54 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 121. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 117. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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