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Harald Lange

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Datenblatt: Harald Lange
Geburtsdatum: 23.12.1903
Geburtsort: Freie- und Hansestadt Hamburg
Geburtsort Lage - Damals: Stadtstaat - Hauptstadt Freistaat Hamburg - Eigenständiger Gliederstaat des Deutsche Kaiserreiches
Geburtsort Lage - Heute: Kreisfreie Stadt - Stadtstaat - Bundesland Hamburg
Todesdatum: 03.03.1967 (63 Jahre)
Todesort: -
Todesort - Lage: -
Dienstgrade
00.00.0000 Leutnant zur See der Reserve
00.00.0000 Oberleutnant zur See der Reserve
Orden und Auszeichnungen
00.00.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.1940 Kriegsabzeichen für Minensuch-, Ubootsjagd- und Sicherungsverbände
00.00.1941 Eiserne Kreuz 1. Klasse
03.07.1943 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
01.10.1925 Eintritt in die Reichsmarine als Rekrut (zuvor Handelsmarine).
01.10.1925 - 00.09.1939 Nicht ermittelt. Wahrscheinlich Ausbildung, Lehrgänge und diverse Kommandos.
00.09.1939 - 00.11.1939 Wachoffizier auf dem Sperrbrecher 2 in der 2. Sperrbrecherflottille.
00.02.1940 - 00.05.1940 Wachoffizier in der 9. Vorpostenflottille.
00.06.1940 - 00.10.1941 Bootskommandant in der 9. Vorpostenflottille.
00.10.1941 - 23.11.1941 Nicht ermittelt.
24.11.1941 - 01.02.1942 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
02.02.1942 - 15.03.1942 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
16.03.1942 - 29.03.1942 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
30.03.1942 - 25.04.1942 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
00.05.1942 - 15.05.1942 Baubelehrung für U 180 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
16.05.1942 - 00.07.1943 I. Wachoffizier auf U 180 (IX D1) unter Wolfgang Lüth. 1 Unternehmung:
09.02.1943 - 03.07.1943 - Südatlantik, vor Südafrika, Indischer Ozean, bei Mauritius. 2 Schiffe ↓ 13.298 BRT.
01.08.1943 - 17.09.1943 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
01.10.1943 - 07.11.1943 Kommandant in Vertretung auf U 180 (IX D1) - (Keine Unternehmungen).
08.11.1943 - 04.06.1944 Kommandant von U 505 (IX C). 2 Unternehmungen:
25.12.1943 - 02.01.1944 - Golf von Biscaya.
16.03.1944 - 04.06.1944 - Mittelatlantik, vor Freetown, nordwestlich Dakar.
04.06.1944 Verlust seines Bootes U 505 im Mittelatlantik nordwestlich von Dakar.
Das Boot wurde durch die Grumman F4F Wildcat F-1 (John-W. Cadle Jr.) und F-7 (Wolffe-W. Roberts) des US-Geleitflugzeugträgers USS Guadalcanal (CVE-60) (Capt. Daniel-Vincent Gallery) mit Fliegerbomben und durch Hedgehog sowie vierzehn Wasserbomben der USS Chatelain (DE-149) schwer beschädigt zum Auftauchen gezwungen und anschließend von den Geleitzerstörer USS Chatelain (DE-149) (Lt.Comdr. Dudley-S. Knox) und USS Pillsbury (DE-133) (Lt.Comdr. George Washington Casselman) gekapert. (keine Verluste, 60 Überlebende).
04.06.1944 - 00.05.1946 Amerikanische Kriegsgefangenschaft. Unter anderen auf der US - Marinebasis in Bermuda und Camp Ruston/Louisiana.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 139. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 138. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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