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Otto Niethmann

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Otto Niethmann
Geburtsdatum: 12.08.1919
Geburtsort: Freie- und Hansestadt Hamburg
Geburtsort Lage-Damals: Stadtstaat - Hauptstadt Freistaat Hamburg - Eigenständiger Gliederstaat des Deutsche Kaiserreiches
Geburtsort Lage-Heute: Kreisfreie Stadt - Stadtstaat - Bundesland Hamburg
Todesdatum: 18.08.1977 (58 Jahre)
Todesort: -
Todesort-Lage: -
Dienstgrade
01.07.1939 Seekadett (Ernennung)
01.12.1939 Fähnrich zur See
01.08.1940 Oberfähnrich zur See
01.04.1941 Leutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1941 (-16-)
01.01.1943 Oberleutnant zur See mit Wirkung vom 01.04.1943 und Rangdienstalter vom 01.01.1943 (-51-)
Orden und Auszeichnungen
00.00.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
09.07.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
00.10.1942 Dienstauszeichnung IV. Klasse
07.10.1942 Flotten-Kriegsabzeichen
00.00.1942 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
01.10.1938 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 38.
01.10.1938 - 27.02.1939 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1939 - 30.06.1939 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
01.07.1939 - 13.10.1939 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
14.10.1939 - 01.03.1940 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
02.03.1940 - 30.04.1940 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
01.05.1940 - 14.10.1940 Nicht ermittelt (Fähnrichslehrgänge ?)
15.10.1940 - 21.12.1940 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
22.12.1940 - 02.02.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
03.02.1941 - 01.03.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
02.03.1941 - 30.03.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
31.03.1941 - 05.05.1941 Zur Verfügung der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
00.05.1941 - 00.02.1942 II. Wachoffizier auf U 30 (VII A) unter Kurt Baberg. (Ausbildungsboot).
00.02.1942 - 31.07.1942 II. Wachoffizier auf U 373 (VII C) unter Paul-Karl Loeser. 2 Unternehmungen:
25.02.1942 - 17.04.1942 - Nordatlantik, Ostküste der USA. 2 Schiffe ↓ 9.867 BRT.
18.05.1942 - 08.07.1942 - Nordatlantik, Ostküste der USA, 15 Minen vor der Delaware-Bucht. 1 Schiff ↓ 397 BRT.
01.08.1942 - 31.08.1942 Kommandanten-Lehrgang. 30. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
01.09.1942 - 19.10.1942 Zur Verfügung der 21. U-Flottille, Pillau.
20.10.1942 - 20.06.1943 Kommandant von U 6 (II A) - (Schulboot).
22.06.1943 - 27.07.1943 Baubelehrung für U 476 bei der 1. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Kiel.
28.07.1943 - 25.05.1944 Kommandant von U 476 (VII C). 1 Unternehmungen:
18.05.1944 - 25.05.1944 - Nordmeer, westlich Drontheim.
25.05.1944 Verlust seines Bootes U 476 nordwestlich von Drontheim (Norwegen).
Das Boot wurde, durch die Consolidated PBY Catalina V (F.-W.-L. Maxwell) der britischen RAF Squadron 210 so schwer gebombt, da es tauchunklar war, von U 990 durch einen Torpedo versenkt. Die Überlebenden wurden von U 990 übernommen. (33 Tote und 18 Überlebende)
25.05.1944 - 25.05.1944 Nach der Rettungsaktion auf U 990. Kurz darauf wurde auch dieses Boot versenkt.
25.05.1944 Verlust von U 990 im Nordmeer westlich von Bodö (Norwegen).
Das Boot wurde, durch Wasserbomben der Consolidated B-24 Liberator S (Brian-Aubrey Sisson) der britischen RAF Squadron 59, versenkt. Die Überlebenden wurden, vom deutschen Vorpostenboot V 5901 rettete 52 Besatzungsmitglieder von U 476 und U 990, darunter auch die beiden Kommandanten Niethmann und Nordheime und zurück nach Norwegen gebracht. Auf U 990 gab es 20 Tote und 23 Überlebende.
26.05.1944 - 00.07.1944 Zur Verfügung der 11. U-Flottille, Bergen.
00.07.1944 - 18.10.1944 Baubelehrung für U 3507 bei der 7. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Danzig.
19.10.1944 - 19.03.1945 Kommandant von U 3507 (XXI) - (Ausbildung und Erprobung).
20.03.1945 - 08.05.1945 Zur Verfügung der 5. U-Flottille, Kiel.
08.05.1945 - 00.00.0000 Britische Kriegsgefangenschaft.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"-Mittler Verlag 1996-S. 171. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945"-Podzun Verlag 1956-Band 3-Abschnitt 292-S. 165. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches"- Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912-1935. | → ZVAB-Antiquariat
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