Aktionen

Günther Ruppelt

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 26. Februar 2026, 10:34 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Günter Ruperti ← Günther Ruppelt → Kurt Ruwiedel

!!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten/Please pay attention to the notes Klick hier → Anmerkungen für Kommandanten !!!
Datenblatt: Günther Ruppelt
Geburtsdatum: 13.09.1919
Geburtsort: Seschwitz (1937 - 1945 Trostdorf)
Geburtsort Lage - Damals: Landkreis Breslau - Regierungsbezirk Breslau - Provinz Schlesien
Geburtsort Lage - Heute: Cieszyce - Gmina Kobierzyce - Powiat Wrocławski - Woiwodschaft Niederschlesien - Republik Polen
Todesdatum: 27.12.1942 (23 Jahre)
Todesort: Nordatlantik nördlich der Azorischen Inseln
Position: 45° 30' Nord - 25° 40' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 356
Dienstgrade
28.06.1938 Seekadett (Ernennung)
01.04.1939 Fähnrich zur See
01.03.1940 Oberfähnrich zur See
01.05.1940 Leutnant zur See
01.04.1942 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1942 (-43-)
Orden und Auszeichnungen
00.10.1941 Dienstauszeichnung IV. Klasse
02.11.1941 U-Bootskriegsabzeichen 1939
02.11.1941 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.1943 Eiserne Kreuz 1. Klasse (posthum)
Militärischer Werdegang
09.10.1937 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 37 b.
09.10.1937 - 27.02.1938 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1938 - 30.06.1938 Bordausbildung auf dem Schulschiff Albert-Leo Schlageter.
01.07.1938 - 14.03.1939 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schleswig-Holstein.
15.03.1939 - 29.09.1939 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
30.09.1939 - 30.11.1939 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
01.12.1939 - 14.10.1940 Auf dem Leichten Kreuzer Nürnberg.
15.10.1940 - 21.12.1940 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
22.12.1940 - 02.02.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
03.02.1941 - 01.03.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
02.03.1941 - 30.03.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
31.03.1941 - 05.05.1941 Zur Verfügung bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
00.05.1941 - 18.04.1942 II. Wachoffizier auf U 563 (VII C) unter Klaus Bargsten und Götz von Hartmann. 4 Unternehmungen:
31.07.1941 - 10.09.1941 - Nordatlantik, südwestlich Island, westlich des Nordkanals.
04.10.1941 - 01.11.1941 - Nordatlantik, westlich Gibraltar, Kap Trafalgar. 1 Zerstörer ↓ 1.870 ts.
29.11.1941 - 03.12.1941 - Nordatlantik. (Abbruch wegen schwere Fliegerschäden).
21.01.1942 - 11.02.1942 - Nordatlantik. Überführung nach Deutschland.
20.04.1942 - 18.05.1942 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
27.05.1942 - 00.10.1942 Zur Verfügung der 24. U-Flottille, Memel.
27.05.1942 - 00.10.1942 Kommandant von U 579 (VII C) - (Ausbildungsboot).
03.12.1942 - 27.12.1942 Kommandant von U 356 (VII C). 1 Unternehmung:
05.12.1942 - 27.12.1942 - Nordatlantik, westlich Irland, nördlich der Azoren. 3 Schiffe ↓ 13.649 BRT. 1 Schiff ≈ 7.051 BRT.
27.12.1942 Beim Verlust seines Bootes U 356, im Nordatlantik nördlich der Azoren, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde, durch Wasserbomben des kanadischen Zerstörers HMCS St. Laurent (H.83) (Lt.Comdr. Guy-Stanley Windeyer) sowie den kanadischen Fregatten HMCS Chilliwack (K.131) (Lt.Comdr. Leslie-Lewendon Foxall), HMCS Battleford (K.165) (Lt. Fredrick-Allan Beck) und HMCS Napanee (K.118) (Lt. Stuart Henderson), versenkt. (Totalverlust, 46 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 199. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 182. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132

Günter Ruperti ← Günther Ruppelt → Kurt Ruwiedel