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Eckehard Wolf

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Eckehard Wolf (auch Ekkehard Wolf)
Geburtsdatum: 11.03.1918
Geburtsort: Crossen
Geburtsort Lage - Damals: Landkreis Crossen (Oder) - Regierungsbezirk Frankfurt/Oder - Preußische Provinz Brandenburg
Geburtsort Lage - Heute: Krosno Odrzańskie - Gmina Krosno Odrzańskie - Powiat Krośnieński - Woiwodschaft Lebus - Republik Polen
Todesdatum: 26.03.1978 (60 Jahre)
Todesort: -
Todesort - Lage: -
Dienstgrade
28.06.1938 Seekadett (Ernennung)
01.04.1939 Fähnrich zur See
01.03.1940 Oberfähnrich zur See
01.05.1940 Leutnant zur See
01.04.1942 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1942 (-140-)
01.01.1945 Kapitänleutnant
Orden und Auszeichnungen
16.04.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.10.1941 Dienstauszeichnung IV. Klasse
23.09.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
27.04.1943 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
09.10.1937 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 37 b.
09.10.1937 - 27.02.1938 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1938 - 30.06.1938 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Albert-Leo Schlageter.
01.07.1938 - 12.03.1939 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
13.03.1939 - 29.09.1939 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
30.09.1939 - 31.10.1939 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.11.1939 - 30.11.1939 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
01.12.1939 - 02.06.1940 Bordausbildung auf dem Zerstörer Z 15 Erich Steinbrinck.
03.06.1940 - 29.06.1940 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.07.1940 - 28.07.1940 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
29.07.1940 - 06.10.1940 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
07.10.1940 - 03.11.1940 U-Lehrgang für Offiziere bei der U-Ausbildungsabteilung, Plön.
03.11.1940 - 02.02.1941 Nicht ermittelt.
03.02.1941 - 05.03.1941 Baubelehrung für U 560 bei der Kriegsschiffbaulehrabteilung U-Nordsee, Bremen.
06.03.1941 - 00.10.1941 II. Wachoffizier auf U 560 (VII C) unter Hans-Jürgen Zetzsche und Ernst Cordes. (Ausbildungsboot).
00.10.1941 - 00.07.1942 I. Wachoffizier auf U 560 (VII C) unter Ernst Cordes. (Ausbildungsboot).
00.07.1942 - 00.11.1942 I. Wachoffizier auf U 459 (XIV) unter Georg von Wilamowitz-Möllendorff. 1 Unternehmung:
18.08.1942 - 04.11.1942 - Südatlantik, südlich Ascension. 9 U-Boote versorgt.
00.11.1942 - 00.12.1942 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
09.12.1942 - 10.01.1943 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
00.01.1943 - 03.03.1943 Baubelehrung für U 966 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
04.03.1943 - 10.11.1943 Kommandant von U 966 (VII C). 1 Unternehmung:
05.10.1943 - 10.11.1943 - Nordatlantik, Golf von Biskaya, Kap Ortegal.
10.11.1943 Verlust seines Bootes U 966 im Golf von Biskaya nordwestlich Viveiro (Spanien).
Das Boot wurde, nach schweren Beschädigungen durch die Vickers Wellington B (Ian-Donald Gunn) der RAF Squadron 612, der Consolidated B-24 Liberator E (Kenneth-Leon Wright) der US-Navy Squadron VB-103, der Consolidated B-24 Liberator E (William-Wells Parish) der US-Navy Squadron VB-110 und der Consolidated B-24 Liberator D (Otakar Zanta) der tschechischen RAF Squadron 311 , selbst versenkt. Die Überlebenden wurden von spanischen Fischern gerettet. (8 Tote und 42 Überlebende).
10.11.1943 - 00.09.1944 Interniert in Spanien im Naval Station La Graña in Ferrol.
00.09.1944 - 00.10.1944 Über Madrid heimlich zurück nach Deutschland.
00.10.1944 - 00.12.1944 Nicht ermittelt.
00.01.1945 - 00.05.1945 Baubelehrung als Kommandant für U 2556 (XXI) bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg. (nicht mehr fertig gebaut).
00.05.1945 - 08.05.1945 Kommandant einer Marinekompanie zur Verteidigung von Hamburg.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 259. |→ Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 -Band 3 - Abschnitt 292 - S. 216. |→ Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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