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| Verband
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IV. Marine-Artillerieabteilung (IV. M.A.A.)
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| Die IV. Marine-Artillerieabteilung war ein bedeutender Friedenstruppenteil der Marine-Artillerie am Standort Cuxhaven. Bei Kriegsausbruch diente sie als zentrale personelle und organisatorische Basis für die Aufstellung zahlreicher spezialisierter Küsten- und Flakverbände. Für die U-Boot-Waffe war diese Abteilung als „Ausbildungsschmiede“ für das artilleristische Fachpersonal sowie als Ursprung der Sicherungsverbände für die Elbmündung von strategischer Relevanz.
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| Historischer Kontext & Organisation
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| Standort: |
Cuxhaven (Niedersachsen); strategische Schlüsselposition zur Sicherung der Elbmündung und der Zufahrtswege nach Hamburg und zum Nord-Ostsee-Kanal.
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| Auflösung 1939: |
Mit der Mobilmachung im August/September 1939 erfolgte die Auflösung als aktiver Friedensverband zur Formierung spezialisierter Kriegseinheiten.
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| Nachfolgeeinheiten: |
Aus der Struktur entstanden die 4. Ersatz-Marine-Artillerieabteilung sowie die operative Marine-Artillerieabteilung 134 (M.A.A. 134).
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| Flak-Expansion: |
Aufstellung der Marine-Flakabteilungen M.Fla.A. 214, 224, 234, 244, 254, 264, 274, 284 und 294 aus dem personellen Kern der IV. M.A.A.
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| Aufgaben und Wirkungsbereich
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| Küstenschutz: |
Sicherung der deutschen Bucht gegen See- und Luftangriffe; Betrieb schwerer Küstenbatterien zur Sperrung der Elbeinfahrt für feindliche Überwasserstreitkräfte.
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| Ausbildung: |
Durchführung der artilleristischen Grund- und Fachausbildung für Mannschaften und Offiziersanwärter der Marine-Artillerie-Laufbahn.
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| Mobilmachung: |
Funktion als personeller "Durchlauferhitzer" für die schnelle Besetzung der Flak-Gürtel um die norddeutschen Kriegshäfen bei Kriegsbeginn.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Stützpunktschutz: |
Die aus der IV. M.A.A. hervorgegangenen Flak-Abteilungen sicherten die U-Boot-Auslaufwege der Elbmündung gegen alliierte Minenleger und Torpedobomber.
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| Artillerie-Schulung: |
Viele U-Boot-Männer erhielten hier ihre erste Einweisung an Geschützen, bevor sie zur spezialisierten U-Boot-Artillerie-Ausbildung wechselten.
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| Personalstamm: |
In den Stammrollen norddeutscher U-Boot-Besatzungen markiert die IV. M.A.A. oft den militärischen Ausgangspunkt unmittelbar vor der U-Boot-Meldung.
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| Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 121 / 142 |
Unterlagen zur Mobilmachungsplanung und der Umgliederung der IV. M.A.A. in die verschiedenen Fachabteilungen.
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| BArch RM 45-I / 62 |
Akten des Küstenbefehlshabers Deutsche Bucht zur operativen Zuweisung der aus der IV. M.A.A. entstandenen Flak-Einheiten.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Werdegänge von Offizieren, die den Übergang von der IV. M.A.A. zu den neuen M.Fla.A.-Einheiten (z. B. 214 oder 224) vollzogen.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
[BArch-Invenio](https://www.bundesarchiv.de) "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel zur Küstenverteidigung und Marine-Flak).
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| Tessin, Georg |
"Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht" (Band 14, zur Aufstellung der Marine-Flak-Abteilungen im Raum Cuxhaven).
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| Harnack, Wolfgang |
"Die Verteidigung der Küsten" (Rolle der M.A.A. 134 beim Schutz der Elbmündung).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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