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| Verband
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Sonderkommando "Lederstrumpf"
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| Das Sonderkommando "Lederstrumpf" war eine hochspezialisierte mobile Einsatzgruppe der Kleinkampfverbände (K-Verbände) der Kriegsmarine. Die Einheit kombinierte maritime Technik (Kleinst-U-Boote vom Typ Biber) mit infanteristischer Sabotage durch Kampfschwimmer. Ein Nachweis dieser Verwendung in einer Biografie belegt eine absolute Elite-Zugehörigkeit in der Endphase des Krieges. Das Kommando war für verdeckte Schläge gegen die feindliche Logistik in Küsten- und Binnengewässern vorgesehen und agierte als „Fährtensucher“ für lautlose Operationen im Hinterland sowie bei Brückensprengungen im norddeutschen Raum.
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| Historischer Werdegang und Auftrag
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| Aufstellung: |
Formierung im Sommer 1944 als spezialisierte operative Task-Force innerhalb der Kleinkampfverbände zur Durchführung von Sonderaufträgen.
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| Führung: |
Unterstellung und Leitung durch Oberleutnant zur See Prinz zur Lippe-Weißenfeld; Fokus auf individuelle technische Fertigkeit und taktische Autonomie.
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| Auftrag: |
Verdeckte Sabotage- und Angriffsoperationen in Flussmündungen (z. B. Schelde) und Binnengewässern zur Verzögerung des alliierten Vormarsches.
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| Ende 1945: |
Dezentrale Auflösung im April/Mai 1945; letzte Einsätze zur Infrastrukturzerstörung im Raum Weser/Elbe durch die spezialisierte 5. Gruppe.
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| Gliederung und Personalstruktur
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| Gruppen 1 bis 4: |
Primäre Biber-Einsatzgruppen; spezialisiert auf Angriffe mit Kleinst-U-Booten in Küstengewässern und strategisch wichtigen Flussmündungen der Nordsee.
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| 5. Gruppe: |
Reine Elite-Sabotagegruppe (13 Mann, davon 6 Kampfschwimmer); spezialisiert auf den Erdeinsatz und Brückensprengungen zwischen Weser und Elbe.
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| Personal: |
Jede Gruppe geführt von erfahrenen Offizieren oder Unteroffizieren der U-Boot-Waffe; Gesamtstärke selten über Kompaniegröße zur Wahrung der Geheimhaltung.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 7.433 ff |
Kleinkampfverbände der Kriegsmarine: Zentrale Dokumentation der Sondereinsätze, Aufstellungsbefehle und taktischen Anweisungen für "Lederstrumpf".
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Invenio-Nachweis für handverlesene Spezialisten mit dem expliziten Dienststellenvermerk „Sonderkommando Lederstrumpf“.
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| BArch RM 103.11 |
Einsatz von Kleinkampfverbänden bei Kriegsende: Belegt die operativen Gänge der Gruppen im norddeutschen Raum zwischen Weser und Elbe 1945.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939-1945“ (Band 2, Abschnitt Kleinkampfverbände: Spezialformationen für den Binneneinsatz).
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| Blocksdorf, Helmut |
„Das Kommando der Kleinkampfverbände der Kriegsmarine“ (Details zur Einbindung der mobilen Gruppen in die K-Verbands-Struktur).
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| Jung, Michael |
„Sabotage unter Wasser. Die deutschen Kampfschwimmer im Zweiten Weltkrieg“ (Spezifische Details zur 5. Gruppe und Brückensprengungen).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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