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| Verband
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3. Sperrbrecherflottille
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| Die 3. Sperrbrecherflottille war eine spezialisierte Sicherungseinheit der Kriegsmarine zur Gewährleistung der Minenfreiheit auf den zentralen U-Boot-Transitwegen der Ostsee. Formiert am 01.10.1940 aus der 1. Vorpostenflottille, operierte der Verband primär in der westlichen Ostsee sowie im Großen und Kleinen Belt sowie im Sund. Für die U-Boot-Waffe war die Flottille von existenzieller Bedeutung, da sie durch den Einsatz von Sperrbrechern gegen Magnet- und Akustikminen die lebensnotwendigen Auslaufwege von britischen Luftminensperren freihielt. Ohne diese kontinuierliche Sicherung hätten die U-Boot-Transfers zwischen den Ausbildungszentren der Ostsee und den Frontbasen massive Verluste erlitten. Der Verband blieb über das Kriegsende hinaus bis 1946 zur Minenräumung unter alliierter Kontrolle aktiv.
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| Historischer Kontext & Organisation
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| Aufstellung: |
Entstanden am 01.10.1940 durch die organisatorische Umbenennung und Umgliederung der vormaligen 1. Vorpostenflottille.
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| Einsatzgebiete: |
Schwerpunktmäßige Absicherung der westlichen Ostsee; Überwachung der strategischen Durchfahrtswege im Großen Belt, Kleinen Belt und im Öresund.
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| Aufgabe: |
Systematisches Freiräumen der Fahrrinnen mittels spezialisierter Sperrbrecher-Einheiten zur Neutralisierung feindlicher Magnet- und Akustikminen.
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| Ende: |
Auflösung erst im Jahr 1946; nach der Kapitulation 1945 Weiterführung der Räumarbeiten zur Wiederherstellung der zivilen Schifffahrtswege in der Ostsee.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Wegesicherung: |
Sicherstellung einer gefahrlosen Verbindung zwischen den Ausbildungsflottillen im Osten und den Frontstützpunkten in Norwegen und Frankreich.
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| Physischer Schutz: |
Unmittelbare Reinigung der Zwangsfahrwege direkt vor dem Passieren der U-Boot-Marschgruppen, um Verluste durch neuartige britische Luftminentypen zu minimieren.
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| Transitkontrolle: |
Überwachung der Meerengen gegen feindliche Minenleger-Operationen zur Aufrechterhaltung der operativen Freiheit der deutschen Unterseeboot-Flotte.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 106 |
Flottillen der Sicherungsstreitkräfte: Kernbestand für die Kriegstagebücher (KTB) der 3. Sperrbrecherflottille mit Einsatzberichten aus dem dänischen Raum.
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| BArch RM 45-I |
Marineoberkommando Ostsee: Dokumentiert die operative Zusammenarbeit mit dem Befehlshaber der Sicherung der Ostsee (B.S.O.) zur Wegesicherung.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Invenio-Nachweis für Personal der Sperrbrecher-Einheiten mit Dokumentationen über Räumerfolge und Geleitschutzeinsätze.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Sicherungsstreitkräfte: Sperrbrecherflottillen im Bereich der Ostseezugänge).
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| Gröner, Erich |
„Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 3: Sperrbrecher und Minensuchboote; technische Details der eingesetzten Großschiffe).
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| Tessin, Georg |
„Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur systematischen Gliederung der Sicherungsverbände im Bereich des Admirals Skagerrak/Kattegat).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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