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| Verband
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11. Minensuchhalbflottille
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| Die 11. Minensuchhalbflottille war ein spezialisierter Verband der Kriegsmarine zur Durchführung von Minenräum- und Sicherungsaufgaben. Halbflottillen wurden zumeist gebildet, um kleinere Gruppen von Minensuchbooten (oft ältere Typen oder Beutefahrzeuge) operativ zusammenzufassen. Die 11. M-Halbflottille operierte vornehmlich in den Küstengewässern der Ostsee und wurde zur Sicherung der minenfreien Zwangswege sowie zum Schutz des Schiffsverkehrs gegen gegnerische Minenunternehmungen eingesetzt.
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| Entstehung, Funktion und Ende
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| Aufstellung: |
Formiert im Rahmen der Expansion der Sicherungsstreitkräfte; administrativ der jeweiligen Sicherungsdivision im Ostseeraum unterstellt.
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| Standort: |
Einsatzstützpunkte wechselten je nach Frontlage zwischen den großen Kriegshäfen der Ostsee (z.B. Kiel, Pillau oder Gotenhafen).
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| Aufgabe: |
Aktive Minenräumung; Überwachung der Seewege; Geleitschutz für Küstentransporte; Bergung havarierter Einheiten im Küstenvorfeld.
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| Ende 1945: |
Mit der Gesamtkapitulation im Mai 1945 wurde die Halbflottille aufgelöst; Teile der Boote wurden zur Minenräumung im GMSA herangezogen.
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| Spezifische Merkmale
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| Bootstypen: |
Ausrüstung oft mit älteren Flachgehenden Minensuchbooten (FM-Boote) oder für den Minensuchdienst umgerüsteten Hilfsschiffen.
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| Taktik: |
Durchführung von Suchstreifen in engen Küstengewässern, wobei die geringe Größe der Boote den Einsatz in flachen Fjord- und Buchtabschnitten ermöglichte.
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| Unterstellung: |
Die Halbflottille unterstand operativ meist einer übergeordneten Minensuchflottille oder direkt dem Befehlshaber der Sicherung der Ostsee.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Wegesicherung: |
Gewährleistung minenfreier Ansteuerungswege für die in der Ostsee stationierten U-Boot-Ausbildungsflottillen.
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| Ausbildungsschutz: |
Sicherung der Übungsquadrate in der Danziger Bucht, um ungestörte Tauch- und Schießübungen der Schulboote zu ermöglichen.
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| Seenotfall: |
Bereitstellung von Sicherungsfahrzeugen bei Erprobungen neuer U-Boot-Typen zur schnellen Hilfeleistung bei technischen Defekten.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 61 |
Minensuchflottillen: Akten über die Aufstellung und Kriegstagebücher der Minensuch- und Halbflottillen im Ostseebereich.
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| BArch RM 51 |
Befehlshaber der Sicherung der Ostsee: Unterlagen zur operativen Zuweisung der 11. Halbflottille.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Offizieren und Mannschaften in den Sicherungsverbänden der Ostsee.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Die Hilfsminensuchboote).
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| Gröner, Erich |
„Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 2: Torpedoboote, Zerstörer, Geleitboote, Minensucher).
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| Wegner, Günter |
„Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillen- und Halbflottillenchefs).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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