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Hafenschutzflottille Brest

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Verband Hafenschutzflottille Brest
Die Hafenschutzflottille Brest wurde nach der Besetzung der strategisch bedeutenden bretonischen Hafenstadt im Juni 1940 aufgestellt. Sie bestand aus einer Vielzahl bewaffneter Fischdampfer, Motorboote und requirierter französischer Fahrzeuge. Ihre Hauptaufgabe lag in der permanenten Überwachung der Rade de Brest, der Absicherung der Hafeneinfahrten gegen feindliche Sabotagetrupps und Kleinst-U-Boote sowie dem Minenwachdienst. Mit dem Ausbau von Brest zum Hauptstützpunkt der schweren Überwasserkräfte und der U-Boot-Waffe stieg die Bedeutung der Flottille für die unmittelbare Sicherheit der Reede massiv an.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: Juni 1940; Standort Brest (Bretagne).
Aufgabe: Hafenschutz; Reedenüberwachung; Minenbeobachtung; Objektsicherung.
Unterstellung: Seekommandant Bretagne; Admiral der französischen Atlantikküste.
Ende: September 1944; Auflösung nach der Kapitulation der Festung Brest.
Spezifische Merkmale
Einheiten: Unterteilung in mehrere Gruppen (z. B. Gruppe Camaret, Gruppe Le Conquet).
Fahrzeuge: Hafenschutzboote; leichte Vorpostenboote; Küstenüberwachungsfahrzeuge.
Belagerung: Einsatz der Besatzungen im Erdkampf während der Kämpfe um die Festung 1944.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Bunkerschutz: Unmittelbare Sicherung der Wasserseiten vor den massiven U-Boot-Bunkern in Brest.
Ein-/Auslaufen: Schutz der Boote der 1. und 9. U-Flottille beim Passieren der Engstelle (Goulet de Brest).
Abwehr: Systematische Suche nach feindlichen Haftminen an den Liegeplätzen der U-Boote.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 45-III Seekommandant Bretagne: Akten über die Hafenschutzverbände Brest.
BArch RM 61 Sicherungsstreitkräfte: Berichte über die Netzsperren und Hafensicherheit.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Flottillenchefs im Raum Brest.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Sicherungsverbände).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Koop / Schmolke „Die deutschen Marinestützpunkte“ (Kapitel: Brest).
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