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Marineküstenbatterie M 1

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Verband / Artillerie Marineküstenbatterie M 1
Die Marineküstenbatterie M 1 (Batterie „Oldenburg“) war eine schwere Küstenbatterie im Bereich des Pas-de-Calais und der Marine-Artillerie-Abteilung 244 unterstellt. Sie befand sich bei Huplandre nahe Calais. Ausgestattet mit zwei 24-cm-Geschützen in Betontürmen, diente sie dem Fernbeschuss von Seezielen im Ärmelkanal sowie der Bekämpfung von Zielen bei Dover. Als Teil der „Batterien der Kanalküste“ sicherte sie die strategisch wichtige Enge der Straße von Dover und war bis zur Sprengung im September 1944 an den Artillerieduellen über den Kanal beteiligt.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: Sommer 1940; Ausbau zur Festungsbatterie bis 1941.
Aufgabe: Seezielbekämpfung; Fernfeuer auf England; Kanalsperrung.
Unterstellung: Marine-Artillerie-Abteilung 244; Seekommandant Pas-de-Calais.
Ende: September 1944; Sprengung vor Eroberung durch kanadische Truppen.
Spezifische Merkmale
Bewaffnung: 2 x 24-cm-SK L/50 (in Einzeltürmen auf Betonbettung).
Standort: Huplandre bei Calais (Frankreich).
Feuerleitung: Nutzung von Entfernungsmessgeräten und Radar zur Zielzuweisung.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Kanalschutz: Sicherung der U-Boot-Transitwege gegen britische Flottenvorstöße.
Ablenkung: Bindung feindlicher Sicherungskräfte durch Beschuss britischer Häfen.
Koordination: Zusammenwirken mit dem Küstenschutz beim U-Boot-Passieren.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 45-III Admiral Kanalküste: Akten über die Batterien der M.A.A. 244.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge von Offizieren der Batterie M 1.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Berichte über den Artillerieeinsatz Raum Calais.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Küstenartillerie).
Rolf, Rudi „Der Atlantikwall: Die Bauten der Kriegsmarine“.
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
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