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Marineartilleriezeugamt St. Nazaire

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Dienststelle Marineartilleriezeugamt St. Nazaire
Das Marineartilleriezeugamt St. Nazaire wurde nach der Besetzung der französischen Atlantikküste im Sommer 1940 eingerichtet. Es war die zentrale Fachdienststelle für die Lagerung, Instandhaltung und Bereitstellung von Artilleriewaffen und Munition im Bereich der Loire-Mündung. Das Amt versorgte die schweren Küstenbatterien der Umgebung sowie die Flak-Abteilungen des Stützpunktes. In seinen Werkstätten wurden zudem die Bordwaffen der einlaufenden Sicherungsfahrzeuge und U-Boote gewartet. Während der Belagerung der Festung St. Nazaire (1944/45) sicherte das Amt die Munitionsversorgung der eingeschlossenen Verteidiger.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 1940; Standort St. Nazaire (Bretagne).
Aufgabe: Verwaltung von Geschützen und Munition; Waffenprüfung; Nachschub.
Unterstellung: Seekommandant Loire-Mündung; Artilleriewaffenarsenal.
Ende: Mai 1945; Kapitulation der Festung St. Nazaire.
Spezifische Merkmale
Infrastruktur: Nutzung von Bunkern und Depots im Hafenbereich und Hinterland.
Personal: Marineartilleriefeuerwerker; Waffenoffiziere; technisches Fachpersonal.
Belagerung: Aufrechterhaltung der Waffeninstandsetzung unter Festungsbedingungen.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Bordwaffen: Instandsetzung der 8,8-cm und 10,5-cm Deckgeschütze der Front-U-Boote.
Flak-Schutz: Bereitstellung von Munition für die Flak-Abwehr der U-Boot-Bunker.
Ausrüstung: Versorgung der 6. und 7. U-Flottille mit artilleristischen Verbrauchsgütern.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 45-III Seekommandant Loire-Mündung: Akten über die Zeugämter.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge von Waffenoffizieren in St. Nazaire.
BArch RM 20 Marine-Waffenwesen: Berichte über die Stützpunktversorgung.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Waffenwesen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Koop / Schmolke „Die deutschen Marinestützpunkte“ (Kapitel: St. Nazaire).
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